Verfügbarkeit und Fazit

AMD bietet die Radeon RX 6900 XT zum Listenpreis von 1.000 Euro an, die Radeon RX 6800 XT kostet nominell 650 Euro - im Handel allerdings signifikant mehr, sofern sie überhaupt lieferbar ist. Nvidia wiederum verkauft die Geforce RTX 3080 theoretisch für 700 Euro und die Geforce RTX 3090 eigentlich für 1.500 Euro, wobei auch diese beiden Grafikkarten nur zu viel höheren Preisen und generell schlecht verfügbar sind.

Fazit

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Schon die Radeon RX 6800 XT (Test) ist eine sehr schnelle Grafikkarte, die hinsichtlich der Performance ohne Raytracing der Geforce RTX 3080 nahe kommt und mit 16 GByte statt 10 GByte mehr Videospeicher aufweist. Die Geforce RTX 3090 mit gleich 24 GByte ist aber bisher unerreichbar gewesen, erst die Radeon RX 6900 XT stellt diese oder überholt sie je nach Spiel.

Das ist durchaus beeindruckend, zumal die AMD-Karte mit 300 Watt statt 350 Watt auch noch sparsamer agiert und unter Last die leisere Kühlung aufweist. Hier unterscheidet sich die Radeon RX 6900 XT kaum von der Radeon RX 6800 XT, generell trennt beide Modelle fast nichts - abseits der 10 Prozent höheren Performance und dem guten Gefühl, eine Grafikkarte mit Vollausbau-Chip im Rechner stecken zu haben.

  • Radeon RX 6900 XT (Bild: Golem.de)
  • Radeon RX 6900 XT (Bild: Golem.de)
  • Radeon RX 6900 XT (Bild: Golem.de)
  • Radeon RX 6900 XT (Bild: Golem.de)
  • Radeon RX 6900 XT (Bild: Golem.de)
  • Radeon RX 6900 XT (Bild: Golem.de)
  • Radeon RX 6900 XT (Bild: Golem.de)
  • Radeon RX 6900 XT (Bild: Golem.de)
  • Radeon RX 6900 XT (Bild: Golem.de)
  • Radeon RX 6900 XT (Bild: Golem.de)
Radeon RX 6900 XT (Bild: Golem.de)

Weil Nvidia aber zwischen der Geforce RTX 3080 für 700 Euro und der Geforce RTX 3090 für 1.500 Euro eine klaffende Lücke im Portfolio hat, nutzt AMD die Chance und positioniert die Radeon RX 6900 XT mit 1.000 Euro dazwischen. Der Mehrwert vergleichen zur Radeon RX 6800 XT für 650 Euro ist allerdings gering, denn das Topmodell hat weder 32 GByte noch eine signifikant höhere Raytracing-Geschwindigkeit. Hier stellt sich angesichts fehlender wirklicher Vorteile die Frage nach dem satten Aufpreis, andererseits sind Luxuszuschläge beim schnellsten Produkt völlig üblich.

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Schlussendlich ist die Radeon RX 6900 XT eine Wette auf die Zukunft: Die Geforce RTX 3090/3080 haben derzeit die bessere Raytracing-Performance, wenngleich erste Titel wie Dirt 5 und WoW Shadowlands zeigen, dass der Fps-Einbruch bei den Radeon-Karten geringer sein kann, wenn denn entsprechend auf die RDNA2-Architektur optimiert wird. Den RT-Cores von Nvidia setzt AMD in (semi-)professionellen Anwendungen wenig entgegen, allerdings gibt es mittlerweile ein Pro-Render-Plugin mit Hardware-Raytracing-Support für Autodesk Maya, für Blender und für SideFX Houdini.

AMD-Grafikkarten bei Alternate

Mit den Tensor-Cores hat Nvidia noch einen Vorteil bei Apps, etwa in der Adobe-Suite, und in Spielen durch den Rekonstruktionsfilter DLSS 2.0, denn FidelityFX Super Resolution von AMD ist nur angekündigt und in keinem Titel verfügbar. Die Radeon RX 6900 XT liefert somit zwar die beste Rasterization-Leistung pro Euro im Highend-Segment, kann sich aber abseits davon gegen die Geforce RTX 3090/3080 aktuell nicht überall durchsetzen. Wir sind gespannt, ob sich das künftig ändert.

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 Neue Spiele, Raytracing, Leistungsaufnahme
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yumiko 11. Dez 2020

Quatsch, das sind mehr als 6GB, ich sehe das bei Nvida erst mal als Fortschritt ^^ Die...

Benji21 09. Dez 2020

Das stimmt so schlicht nicht. Man testet in 720p CPU's weil dort eine entsprechende GPU...

1e3ste4 09. Dez 2020

Das hat niemandem interessiert und das wird auch so bleiben. Meinst du 12-jährige...

platoxG 08. Dez 2020

Ersteres dürfte ein AMD-typisches Ressourcenproblem sein, letzteres war absehbar, da man...



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