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Apps, Leistungsaufnahme, Rage-Mode

Consumer-Grafikarten sind längst nicht mehr darauf ausgelegt, nur für Spiele gedacht zu sein, da Foto- und Videobearbeitung ebenso wie Rendering auch im semi-professionellen Bereich beliebt sind. Bei Golem intern nutzen wir die Adobe-Suite, Blender und Davinci Resolve regelmäßig für eigene Projekte.

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Eine GPU-Beschleunigung ist dabei mittlerweile oft unabdingbar, sei es für Effekte, beim Export oder beim Modellieren für den 3D-Druck. Während unserer Tests mussten wir allerdings feststellen - beziehungsweise wussten es schon -, dass nicht alle zuvor genutzten Apps auf Navi 21 starten.

Der Otoy Octane Render setzt Nvidias CUDA voraus und V-Ray Next nutzt kein OpenCL mehr. Bei Adobe Premiere Pro gelang es uns nicht, das Encoding zum Laufen zu bekommen. Das Resultat der Radeon RX 6800 XT bei im Luxmark (8033 Punkte in der Complex-Szene) war bescheiden, bei Blender kommt es auf die Einstellungen an: In der Classroom-Szene mit Cycles via OpenCL mit 32 x 32 Pixeln (Voreinstellungen) sind es 132 Sekunden, mit größeren Kacheln (128 x 128) hingegen 77 Sekunden - das ist so schnell wie eine Geforce RTX 3070.

  • Der Rage-Mode steigert die Leistung kaum. (Bild: Golem.de)
Der Rage-Mode steigert die Leistung kaum. (Bild: Golem.de)

AMD sagte auf Nachfrage, das Problem mit Luxmark sei bekannt, der Fokus läge auf der Gaming-Performance. Hier zeigt sich, dass Nvidia mit dem seinem Ökosystem und der entsprechenden Software signifikant stärker aufgestellt ist: Die allermeisten Anwendungen haben (auch) einen CUDA-Pfad, zudem beschleunigen die RT- und Tensor-Cores der Geforce RTX 3000/2000 eine Vielzahl von Apps.

Bei der Leistungsaufnahme hingegen kann AMD punkten: Die Radeon RX 6800 XT und Radeon RX 6800 als Referenz-Design genehmigen sich im Leerlauf mit gut 7 Watt noch einen bisschen weniger als eine Geforce RTX 3080/3070 in der Founder's Edition. Unter 3D-Last messen wir bei der Radeon RX 6800 XT zwischen 294 Watt und 307 je nach Spiel, womit die Karte sparsamer ist als die Geforce RTX 3080. Die Radeon RX 6800 überrascht sogar mit 218 Watt bis 223 Watt, was unter den von AMD angegeben 250 Watt liegt und einer (langsameren) Geforce RTX 3070 entspricht.

AMD Radeon RX 6800 (XT)

Lautlos im Leerlauf

Die Kühlung der Radeon RX 6800 XT und Radeon RX 6800 weist dabei ein Novum auf, denn erstmals bei einem Referenz-Design stehen die Lüfter im Leerlauf still. Erst ab knapp 60 Grad springen die drei Propeller gemächlich an und steigern ihre Drehzahl. Unter 3D-Last ist die Radeon RX 6800 XT klar leiser als eine deutlich hörbare Geforce RTX 3080, subjektiv ähnelt sie einer Geforce RTX 3070. Die Radeon RX 6800 wird lauter als die XT, ist aber immer noch im Rahmen. Exakte Sone-Werte gibt's bei den PCGH-Kollegen.

Vorab hatte AMD den von der Garantie abgedeckten Rage-Mode für die Radeon RX 6800 XT beworben, der in der deutschen Version der Radeon Software gar nicht so unpassend mit "Laut" übersetzt wurde. Hierbei wird die Lüfterdrehzahl deutlich gesteigert und das Power-Target leicht angehoben (+6 Prozent), die hinterlegten Taktraten aber nicht geändert. Effektiv bedeutet das eine höhere Leistungsaufnahme bei minimal mehr Boost-Performance (+50 MHz) und lauterer Kühlung - nicht zu empfehlen.

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yumiko 23. Nov 2020 / Themenstart

Kuriosität wäre eien gute Voraussetzung für einen ausführlichen Technik Artikel ^^ Für...

ms (Golem.de) 20. Nov 2020 / Themenstart

Das ist schlicht AMDs eigene Bezeichnung für Resizable BAR Support, denn immerhin muss...

TomsonThomson 20. Nov 2020 / Themenstart

Bringt dir halt nur gar nix, wenn die Software die man braucht kein ROCm unterstüzt. Was...

elknipso 19. Nov 2020 / Themenstart

Werd erwachsen.

Dwalinn 19. Nov 2020 / Themenstart

Kann ja sein ist in den Zusammenhang aber egal. Ja da hast du recht. Die Aussage...

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