Etwas flotter auf Kosten der Leistungsaufnahme

Für unsere Benchmarks verwenden wir einen Ryzen 7 5800X3D (Test) mit Standardtakt, also ohne Overclocking. Er wird mit 32 GByte DDR4-3200-CL14 auf einem X570-Board samt PCIe Gen4 kombiniert, rBAR ist eingeschaltet. Als Netzteil kommt ein effizientes Seasonic Prime TX mit 1.000 Watt zum Einsatz.

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Alle Anwendungen und Spiele sowie Windows 10 v21H2 x64 liegen auf einer Crucial P5 Plus mit 1 TByte, einer der schnellsten verfügbaren NVMe-SSDs. Als Grafiktreiber nutzen wir den Geforce 512.59 von Nvidia und die Radeon Software 22.10 von AMD. Wir setzen auf CapframeX, um Framerate/Frametimes zu messen.

Die Radeon RX 6650 XT kann sich unseren Benchmarks zufolge in 1080p sowie 1440p durchschnittlich um exakt 5 Prozent von der Radeon RX 6600 XT absetzen, womit der Abstand zur Geforce RTX 3060 wächst und der zur Geforce RTX 3060 Ti verringert wird. Die Radeon RX 6750 XT wiederum zieht der Radeon RX 6700 XT um knapp 8 Prozent davon, weshalb sie grob mit der Geforce RTX 3070 auf einem Niveau liegt.

Rasterizer vs. Raytracing

Zu den Messwerten sei gesagt, dass sie zwei Extreme zeigen: Assassin's Creed Valhalla und Gears 5 sind Rasterizer-Spiele, welche aktuellen Radeon-Karten gut liegen und die stark von rBAR profitieren. Cyberpunk 2077 hingegen nutzt Raytracing in mannigfaltiger Form, in diesem Titel brillieren Nvidias Ampere-Pixelbeschleuniger. Andere Spiele zeigen andere Resultate, die Differenzen zwischen den RX 6x00 und den RX 6x50 bleiben jedoch identisch - sprich prozentual einstellige Zuwächse für beide Modelle des Refreshs.

  • Ryzen 7 5800X3D, 32GB DDR4, Win10 v21H2, Geforce 512.59, Radeon Software 22.10, rBAR on (Bild: Golem.de)
  • Ryzen 7 5800X3D, 32GB DDR4, Win10 v21H2, Geforce 512.59, Radeon Software 22.10, rBAR on (Bild: Golem.de)
  • Ryzen 7 5800X3D, 32GB DDR4, Win10 v21H2, Geforce 512.59, Radeon Software 22.10, rBAR on (Bild: Golem.de)
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Ryzen 7 5800X3D, 32GB DDR4, Win10 v21H2, Geforce 512.59, Radeon Software 22.10, rBAR on (Bild: Golem.de)
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Mit der höheren Performance geht eine gestiegene Leistungsaufnahme einher, wobei die von Sapphire als Obergrenze festgelegten Werte unseren Messungen zufolge nicht erreicht werden: Für die Radeon RX 6650 XT Nitro+ gibt der Hersteller immerhin 210 Watt an, wir kommen in Gears 5 in 1440p jedoch auf nur 185 Watt. Die Radeon 6750 XT Nitro+ hat 285 Watt als Obergrenze, wir messen allerdings geringere 267 Watt im Durchschnitt.

  • Ryzen 7 5800X3D, 32GB DDR4, Win10 v21H2, Geforce 512.59, Radeon Software 22.10, rBAR on (Bild: Golem.de)
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  • Ryzen 7 5800X3D, 32GB DDR4, Win10 v21H2, Geforce 512.59, Radeon Software 22.10, rBAR on (Bild: Golem.de)
Ryzen 7 5800X3D, 32GB DDR4, Win10 v21H2, Geforce 512.59, Radeon Software 22.10, rBAR on (Bild: Golem.de)
AMD-Grafikkarten bei Alternate

Im Leerlauf begnügen sich beide Sapphire-Karten mit rund 5 respektive 8 Watt, beim Abspielen eines 4K60-VP9-Youtube-Videos sind es jeweils 15 Watt. Ohne 3D-Last stehen die Lüfter der zwei Nitro+ still, in Spielen sind sie leicht hörbar. Angesichts der wuchtigen 2,5- respektive 3-Slot-Kühlungen war das zu erwarten, allerdings: Wer es noch leiser möchte, nutzt jeweils die Silent-Firmware per Dip-Schalter. Diese reduziert zumindest bei der Radeon RX 6750 XT Nitro+ die Lüfterdrehzahlen merklich.

Kommen wir zum Resümee.

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 Radeon RX 6650/6750 XT im Test: Von (fast) allem ein bisschen mehrRadeon RX 6650/6750 XT: Verfügbarkeit und Fazit 
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yumiko 17. Mai 2022 / Themenstart

Das ist eine Entwicklung, die generell übesehen wird: Es gibt nicht mehr so...

yumiko 11. Mai 2022 / Themenstart

Forenuser hat ja schon passende Karten genannt - spezielle Hersteller nennt man ja schon...

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