Radeon RX 6600 XT im Test: Wenn die Unendlichkeit bei 1080p endet

Die RX 6600 XT ist eine flotte und effiziente Grafikkarte - solange der Infinity Cache ausreicht. Für 1080p-Gaming finden wir die Karte ideal.

Ein Test von veröffentlicht am
Radeon RX 6600 XT von Powercolor im Test
Radeon RX 6600 XT von Powercolor im Test (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Günstige Grafikkarten sind aktuell schwer zu bekommen - da ist es gut, dass AMD mit der Radeon RX 6600 XT nominell ein weiteres Modell für 400 Euro bringt. Der Pixelbeschleuniger schiebt sich somit zwischen die Geforce RTX 3060 Ti und die Geforce RTX 3060. In der Praxis jedoch klappt das jedoch nur eingeschränkt.

Inhalt:
  1. Radeon RX 6600 XT im Test: Wenn die Unendlichkeit bei 1080p endet
  2. Geforce RTX 3060 wird geschlagen
  3. Radeon RX 6600 XT: Verfügbarkeit und Fazit

Für die Radeon RX 6600 XT hat AMD nämlich einen weiteren Grafikchip entwickelt, den Navi 23 alias Dimgrey Cavefish. Der wird wie der Navi 21 der Radeon RX 6900/6800 XT und der Navi 22 der Radeon RX 6700 XT im 7-nm-Verfahren produziert und basiert auf der aktuellen RDNA2-Technik inklusive Hardware-Raytracing.

Weil der Navi 23 aber günstiger sein soll, fällt er mit 237 mm² noch nicht einmal halb so groß aus wie das Topmodell (519 mm²) und hat mit 11,06 Milliarden Transistoren (statt 26,8 Milliarden) auch weitaus weniger Schaltungen integriert. Um diese Einsparungen zu erreichen, musste AMD an entscheidenden Stellen die Anzahl an Funktionseinheiten herunterskalieren.

To 1080p and (not) beyond

Die Menge der Shader-ALUs wird auf 2.048 Rechenwerke und damit auf 40 Prozent reduziert, das GDDR6-Speicherinterface von 256 Bit auf 128 Bit halbiert. Am härtesten aber trifft es den Infinity Cache, einen sehr schnellen SRAM-Puffer innerhalb des Grafikchips: Mit 32 MByte wurde dessen Kapazität mal eben geviertelt, was die Trefferquote bei der Suche nach Daten deutlich verschlechtert.

  • Links die Red Devil, rechts die Fighter (Bild: Golem.de)
  • Powercolor Radeon RX 6600 XT Red Devil (Bild: Golem.de)
  • Powercolor Radeon RX 6600 XT Red Devil (Bild: Golem.de)
  • Powercolor Radeon RX 6600 XT Red Devil (Bild: Golem.de)
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  • Powercolor Radeon RX 6600 XT Fighter (Bild: Golem.de)
  • Powercolor Radeon RX 6600 XT Fighter (Bild: Golem.de)
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Links die Red Devil, rechts die Fighter (Bild: Golem.de)
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Auch der Takt fällt von bis zu 1,94 GHz auf bis zu 1,8 GHz. AMDs eigenen Angaben zufolge liegt die Hit Rate in 1080p bei etwa 50 Prozent, mit höheren Auflösungen sinkt sie exponentiell. Da wundert es wenig, dass AMD die Radeon RX 6600 XT explizit für 1080p-Gaming empfiehlt und beispielsweise 1440p erst gar nicht erwähnt.

Um den gleich folgenden Messwerten vorzugreifen: In Full-HD schneidet die Navi-23-Karte tatsächlich sehr gut ab, in WQHD und 4K hingegen bricht sie oft stark ein. Nehmen wir die Radeon RX 6600 XT als Basis, ist das verglichen mit der Geforce RTX 3060 Ti und der Radeon RX 5700 XT über alle Benchmarks hinweg leicht zu erkennen.

  • Ryzen 9 5950X, 32GB, Win10 20H2, Geforce 466.61, Radeon 21.8.1, rBAR on (Bild: Golem.de)
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  • Ryzen 9 5950X, 32GB, Win10 20H2, Geforce 466.61, Radeon 21.8.1, rBAR on (Bild: Golem.de)
Ryzen 9 5950X, 32GB, Win10 20H2, Geforce 466.61, Radeon 21.8.1, rBAR on (Bild: Golem.de)

Während sich die Geforce RTX 3060 Ti in 1080p nur um knapp 7 Prozent absetzen kann, wächst der Abstand in 1440p auf 13 Prozent und in 4K auf 23 Prozent. Die Radeon RX 5700 XT wiederum ist in 1080p klar langsamer als die Radeon RX 6600 XT, holt aber mit steigender Pixelmenge auf und zieht fast gleich. Schauen wir uns die Resultate im Detail an.

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AMD-Grafikkarten bei Alternate
RX 6900 XTRX 6800 XTRX 6800RX 6700 XTRX 6600 XTRX 6600RX 6500 XTRX 6400
ChipNavi 21 (Vollausbau)Navi 21 (teilaktiviert)Navi 21 (teilaktiviert)Navi 22 (Vollausbau)Navi 23 (Vollausbau)Navi 23 (teilaktiviert)Navi 24 (Vollausbau)Navi 24 (teilaktiviert)
Shader5.120 (80 CUs)4.608 (72 CUs)3.840 (60 CUs)2.560 (40 CUs)2.048 (32 CUs)1.792 (28 CUs)1.024 (16 CUs)764 (12 CUs)
TMUs3202882401601281126448
Ray-Units8072604032281612
Game/Boost-Takt2.015/2.250 MHz2.015/2.250 MHz1.815/2.105 MHz2.424/2.581 MHz2.359/2.589 MHz2.044/2.491 MHz2.610/2.815 MHz2.039/2.321 MHz
Videospeicher16 GByte GDDR616 GByte GDDR616 GByte GDDR612 GByte GDDR68 GByte GDDR68 GByte GDDR64 GByte GDDR64 GByte GDDR6
Interface256 Bit @ 16 GBit/s256 Bit @ 16 GBit/s256 Bit @ 16 GBit/s192 Bit @ 16 GBit/s128 Bit @ 16 GBit/s128 Bit @ 14 GBit/s64 Bit @ 18 GBit/s64 Bit @ 16 GBit/s
Infinity Cache128 MByte (1024 Bit)128 MByte (1024 Bit)128 MByte (1024 Bit)96 MByte (768 Bit)32 MByte (512 Bit)32 MByte (512 Bit)16 MByte (256 Bit)8 MByte (256 Bit)
Infinity Fabric1.940 MHz1.940 MHz1.940 MHz1.940 MHz1.800 MHz1.800 MHz1.800 MHz1.800 MHz
Bandbreite512 GByte/s + 2 TByte/s512 GByte/s + 2 TByte/s512 GByte/s + 2 TByte/s384 GByte/s + 1,5 TByte/s256 GByte/s + 0,92 TByte/s224 GByte/s + 0,92 TByte/s144 GByte/s + 0,46 TByte/s128 GByte/s + 0,46 TByte/s
ROPs128128966464643232
Board-Power300 Watt300 Watt250 Watt230 Watt160 Watt132 Watt107 Watt53 Watt
PCIeGen4 x16Gen4 x16Gen4 x16Gen4 x16Gen4 x8Gen4 x8Gen4 x4Gen4 x4
Stromanschluss2x 8P2x 8P2x 8P6P + 8P1x 8P1x 8P1x 6Pkeiner
Launch-Preis1.000 US-Dollar (1.000 Euro)650 US-Dollar (650 Euro)580 US-Dollar (580 Euro)480 US-Dollar (480 Euro)380 US-Dollar (380 Euro)330 US-Dollar (340 Euro)200 US-Dollar (210 Euro)OEM
Spezifikationen der Radeon RX 6000
Geforce RTX 3060 wird geschlagen 
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yumiko 18. Aug 2021

Jupp, und bei einigen anderen Spielen sieht es fast andersherum aus. Und jetzt? Steht ja...

yumiko 18. Aug 2021

Das stimmt. Der Unterschied ist nur die 6600xt läuft mit hohen fps und maxialen Details...

kos9090 12. Aug 2021

Woher kommt die Pleite Info? Man kann weiterhin Abos abschließen. Aktivierung aktuell...



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