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Verfügbarkeit und Fazit

AMD verkauft die Radeon RX 5700 XT für 420 Euro, die Radeon RX 5700 wird für 370 Euro angeboten. Vorerst wird es nur Referenz-Modelle geben, die Custom-Designs der Partner folgen in den nächsten Wochen. AMD legt den Navi-Karten einen dreimonatigen Zugang zum Xbox Game Pass für PC bei.

Fazit

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Wenn die Konkurrenz schnell noch ein paar Super-Karten bringt und die regulären Geforce RTX im Preis sinken, dann spricht das für AMDs Navi-Modelle: Beide Grafikkarten liefern eine hohe Leistung, denn die Radeon RX 5700 XT schlägt die Geforce RTX 2070 knapp und die Radeon RX 5700 liegt gleichauf mit der neuen Geforce RTX 2060 Super. Dabei kosten die Navi-Pixelbeschleuniger jeweils klar weniger, wobei günstigere Custom-Designs von Partnern noch folgen sollen.

Mit der Navi-Architektur ist es AMD gelungen, die Rechenleistung pro Shader-Einheit drastisch zu verbessern: Sie fällt nun grob vergleichbar aus zu dem, was Nvidia mit der Turing-Technik umgesetzt hat und GDDR6-Videospeicher verwenden ohnehin beide Grafikarten-Hersteller. Was den AMD-Modellen allerdings fehlt, ist Hardware-beschleunigtes Raytracing für Spiele wie Cyberpunk 2077, Doom Eternal, Metro Exodus, Vampire Bloodlines 2 und Wolfenstein Youngblood.

Auch bei der Energie-Effizienz haben die Radeon RX 5700 (XT) trotz 7-nm-Chips das Nachsehen, wenngleich die Differenz längst nicht mehr so groß ist wie noch bei einer Radeon RX 580 oder einer Radeon RX Vega 64. Die XT-Variante taktet offenbar über dem Sweet-Spot, die non-XT hingegen liegt bei der Leistung pro Watt gleichauf mit der Geforce RTX 2060 Super. In der Praxis sind die Unterschiede aber gering, weder die Stromrechnung noch die Geräuschkulisse des Kühlers bei Custom-Designs sollte davon großartig beeinflusst werden. Der kleine Chip dürfte ebenfalls technisch kein Problem sein.

Eines zeigt sich aber auch mit AMDs neuen Radeons: In den vergangenen Jahren sind Grafikkarten durchschnittlich teurer geworden und die Leistungszuwächse fallen immer geringer aus. Die ungefähre Geschwindigkeit einer Radeon RX 5700 XT gab es bereits Sommer 2016 in Form einer Geforce GTX 1080 für 800 Euro statt 450 Euro. Eine Radeon RX 480 aus dem gleichen Jahr, der indirekte Vorgänger der Radeon RX 5700 XT, kostete zum Start allerdings nur 250 Euro und als Radeon RX 580 derzeit rund 180 Euro.

Nvidia hat das Raytracing-Argument für seine Geforce RTX, wohingegen AMD die Navi-Grafikkarten durch den niedrigeren Preis attraktiv macht. Beide Pixelbeschleuniger-Serien sind gute Angebote, es obliegt also dem Blickwinkel des Käufers, worauf Wert gelegt wird - oder ob nicht vielleicht doch eine gebrauchte Karte die beste Wahl ist.

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 Es reicht für die 2060S
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yumiko 19. Jul 2019

Die 2060S ist etwa 5% langsamer als die 5700 ohne XT. Und im Schnitt fast 100¤ teurer...

Ladestecker 14. Jul 2019

Der Lüftertyp ist lediglich typisch laut, sonst aber überzeugt die Karte doch sehr, da...

Jhomas5 12. Jul 2019

"oder ob nicht vielleicht doch eine gebrauchte Karte die beste Wahl ist." +1 Ich hab mir...


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