Es reicht für die 2060S

Für unsere Benchmarks verwenden wir einen Core i9-9900K mit Standardtakt und dem von Intel vorgesehenen PL1-Target von 95 Watt; er wird mit 16 GByte DDR4-2667 auf einem Z370-Board kombiniert. Als Netzteil kommt ein Seasonic Prime TX mit 1000 Watt zum Einsatz. Alle Anwendungen und Spiele sowie Windows 10 x64 v1930 liegen auf einer WD Black SN750 mit 1 TByte, einer der schnellsten derzeit verfügbaren NVMe-SSDs. Als Treiber nutzen wir den Geforce 431.16 von Nvidia und die Radeon Software 19.7.1 Beta5 von AMD.

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Die Radeon RX 5700 XT ist unseren Messungen zufolge durchschnittlich knapp 20 Prozent flotter als eine Radeon RX Vega 64. GTA 5, Jurassic World Evolution und No Man's Sky liegen der Navi-Karte besonders gut, hier ist sie ein Viertel bis ein Drittel flotter. Der Vorsprung zur non-XT beträgt 10 Prozent, womit auch die Radeon RX 5700 eine derzeit ähnlich teure Radeon RX Vega 64 im Mittel überholt. AMDs bisheriges Topmodell, die Radeon VII, kann sich trotz doppelter Speicherbandbreite und 4.096 statt 2.560 Shader-Einheiten kaum von der Radeon RX 5700 XT absetzen, der Vorsprung liegt bei nur 5 Prozent.

Auf Nvidias Portfolio umgelegt, bedeutet dies, eine Radeon RX 5700 XT überholt eine Geforce RTX 2060 Super und liegt auch minimal vor einer regulären Geforce RTX 2070. Die befindet sich derzeit für 450 Euro im Abverkauf, kostet also 50 Euro mehr als die neue Radeon RX 5700 XT. Die Radeon RX 5700 ohne XT weist nahezu die identische Geschwindigkeit wie eine klar teurere Geforce RTX 2060 Super auf, sie ist somit auch flotter als eine ältere Geforce GTX 1080. Verglichen mit der laut Steam am weitesten verbreiteten AMD-Karte, der Radeon RX 580, liefern die Navi-Karten grob die doppelte Performance.

  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
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  • Navi 10 wird in 7 nm gefertigt und nutzt die RDNA-Technik. (Bild: AMD)
  • Radeon DNA ist eine drastisch überarbeitete Architektur. (Bild: AMD)
  • Die Compute Units sind in Doppelpacks zusammengefasst und haben drastisch mehr IPC. (Bild: AMD)
  • Navi verwendet SIMD32-Einheiten und Wave32-Fronts zur besseren Auslastung. (Bild: AMD)
  • Hinzu kommt ein neues Cache-Design mit mehr Pufferspeicher und niedrigeren Latenzen. (Bild: AMD)
  • Die Delta-Farbkompression für effektiv mehr Bandbreite wurde stark überarbeitet. (Bild: AMD)
  • RNDA soll 50 Prozent mehr Leistung haben als GCN bei gleichem Energiebedarf. (Bild: AMD)
  • Navi 10 nutzt den Video Core Next. (Bild: AMD)
  • Radeon RX 5700 XT und Radeon RX 5700 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Radeon RX 5700 XT (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Radeon RX 5700 XT (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Radeon RX 5700 XT (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
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  • Radeon RX 5700 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Radeon RX 5700 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
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Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)

Wie so oft hängt es beim Duell zwischen AMD und Nvidia davon ab, welches Spiel mit welcher Auflösung gerade läuft: Bei Ark Survival Evolved etwa - immer noch in den Top10 bei Steam - liegen die Radeons in 1080p drastisch zurück. Erst ab 1440p wird es besser, mit Epic-Details stottert der Titel aber auf jeder Grafikkarte. Dafür hat AMD in GTA 5 deutlich zugelegt, ebenfalls ein bis heute sehr beliebtes Spiel, das mit Ultra-Einstellungen immer noch fordernd ist. Generell eignen sich die Radeon RX 5700 (XT) gut für 1440p-Gaming, auch maximale Settings werden meist mit über 60 fps gerendert. Abseits von Spielen überzeugen AMDs Karten mit exzellenter Performance in Davinci Resolve, die XT ist schneller als eine Geforce RTX 2080!

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Hinsichtlich der Leistungsaufnahme erreichen die Navi-Pixelbeschleuniger eine drastisch bessere Energie-Effizienz als die Vorgänger-Modelle. Die Radeon RX 5700 XT, welche fast so flott ist wie die Radeon VII, benötigt unter Last nur 220 Watt statt 290 Watt. Und die Radeon RX 5700 schafft es, die Radeon RX Vega 64 zu überholen, begnügt sich jedoch mit knapp 180 Watt statt mit 285 Watt. Im Vergleich zu einer Radeon RX 580 bedeutet das ein fast verdoppeltes Fps/Watt-Verhältnis, der Polaris-Chip wird allerdings weit oberhalb seines Sweet-Spots betrieben.

  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
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  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
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  • Navi 10 wird in 7 nm gefertigt und nutzt die RDNA-Technik. (Bild: AMD)
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  • RNDA soll 50 Prozent mehr Leistung haben als GCN bei gleichem Energiebedarf. (Bild: AMD)
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  • Radeon RX 5700 XT und Radeon RX 5700 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Radeon RX 5700 XT (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Radeon RX 5700 XT (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
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  • Radeon RX 5700 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
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Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)

Verglichen mit Nvidias Geforce RTX fällt die Effizienz dennoch leicht ab: Eine Geforce RTX 2070 braucht für die Geschwindigkeit der Radeon RX 5700 XT nur 175 Watt statt 220 Watt und ist flotter als eine Radeon RX 5700 mit nahezu identischer Leistungsaufnahme. Das zeigt, dass AMD zwar bei Navi eine vergleichbare Performance pro Compute Unit wie Nvidias Turing erreicht, aber zumindest bei ähnlichen Frequenzen trotz 7-nm-Prozess das weniger effiziente Design hat.

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 RX 5700 (XT) im DetailVerfügbarkeit und Fazit 
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