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RX 5700 (XT) im Detail

Eine mit Vega eingeführte, aber nie verwendete Neuerung - der Primitive Shader - wurde bei Navi laut AMD nun so umgesetzt, dass er aktiv ist: Der Primitive Shader verwirft verdeckte Dreiecke schon früher (Culling), was die Leistung unter Direct3D und Vulkan steigert. Bisher schon verwendete Implementierungen wie eine FP16-Geschwindigkeit, die doppelt so hoch liegt wie bei FP32-Befehlen, hat auch Navi integriert. Aktuelle Spiele wie Resident Evil 2 nutzen diese Funktion, kommende Titel wie Borderlands 3 oder Wolfenstein Youngblood ebenfalls.

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Der Multimedia-Block alias VCN (Video Core Next) hat einige Änderungen erfahren, gleiches gilt für den Display-Controller: Navi 10 kann H.264-Inhalte in 8K mit 30 fps decodieren und in 4K mit 90 fps encodieren, bei H.265 hat AMD nun 4K60- sowie 8K24-Decode und 4K90-Encode integriert. Der weit verbreitete VP9-Codec wird mit 4K60 in Hardware decodiert, unsere Messungen der Leistungsaufnahme zeigen aber, dass der Treiber noch nicht ausgereift ist. Den AV1-Codec übernimmt weiterhin der Prozessor. Navi unterstützt Displayport 1.4 nun auch inklusive DSC (Display Stream Compression) für höher auflösende Monitore, es bleibt aber bei HDMI 2.0b.

An der Slot-Blende der Radeon RX 5700 XT und der Radeon RX 5700 finden sich daher erneut drei Displayports und ein HDMI, ein Virtual Link via USB-C wie bei Nvidia fehlt. AMD sagte aber, dass die Unterstützung generell im Navi-10-Chip vorhanden sei. Beide Radeon-Grafikkarten nutzen im Referenz-Design einen Blower-Kühler, auch DHE (Direct Heat Exhaust) genannt. Neben einer Verdampfungskammer anstelle von Heatpipes setzt AMD wie bei der Radeon VII eine optisch an ein Wärmeleitpad erinnernde Phasenwechsel-Graphit-Paste. Im Leerlauf sind die Karten sehr leise, unter Last aber ziemlich laut.

  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Navi 10 wird in 7 nm gefertigt und nutzt die RDNA-Technik. (Bild: AMD)
  • Radeon DNA ist eine drastisch überarbeitete Architektur. (Bild: AMD)
  • Die Compute Units sind in Doppelpacks zusammengefasst und haben drastisch mehr IPC. (Bild: AMD)
  • Navi verwendet SIMD32-Einheiten und Wave32-Fronts zur besseren Auslastung. (Bild: AMD)
  • Hinzu kommt ein neues Cache-Design mit mehr Pufferspeicher und niedrigeren Latenzen. (Bild: AMD)
  • Die Delta-Farbkompression für effektiv mehr Bandbreite wurde stark überarbeitet. (Bild: AMD)
  • RNDA soll 50 Prozent mehr Leistung haben als GCN bei gleichem Energiebedarf. (Bild: AMD)
  • Navi 10 nutzt den Video Core Next. (Bild: AMD)
  • Radeon RX 5700 XT und Radeon RX 5700 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Radeon RX 5700 XT (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Radeon RX 5700 XT (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Radeon RX 5700 XT (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Radeon RX 5700 XT (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Radeon RX 5700 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Radeon RX 5700 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Radeon RX 5700 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Radeon RX 5700 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Radeon RX 5700 XT und Radeon RX 5700 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Die Radeon RX 5700 XT ist am eingedellten Kühler und der Backplate erkennbar. Der Radeon RX 5700 fehlen die Delle und die Platte auf der Rückseite, diese dient aber ohnehin nur der Optik und kühlt nicht. Beide Grafikkarten verwenden einen 8-poligen und einen 6-poligen Stromanschluss, denn die Platinen sind identisch. Bei der XT ist schlicht eine GPU-Spannungswandlerphase mehr verbaut.

Mit dem sogenannten Radeon Image Sharpening unterstützt Navi einen Kontrast-basierten Post-Processing-Filter, welcher an Nvidias Freestyle oder an das Hersteller-unabhängige Reshader erinnert: Das gerenderte Bild wird nachträglich geschärft, da verschiedene Ansätze von temporaler Kantenglättung es leicht weichzeichnen - so kommen feine Texturdetails besser zur Geltung. Radeon Image Sharpening funktioniert bei jeder Auflösung unter D3D9, D3D12 sowie Vulkan und wird im Treiber bei den Display-Optionen eingeschaltet.

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 RDNA macht Navi starkEs reicht für die 2060S 
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yumiko 19. Jul 2019

Die 2060S ist etwa 5% langsamer als die 5700 ohne XT. Und im Schnitt fast 100¤ teurer...

Ladestecker 14. Jul 2019

Der Lüftertyp ist lediglich typisch laut, sonst aber überzeugt die Karte doch sehr, da...

Jhomas5 12. Jul 2019

"oder ob nicht vielleicht doch eine gebrauchte Karte die beste Wahl ist." +1 Ich hab mir...


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