Verfügbarkeit und Fazit

AMD sieht für die Radeon RX 5600 XT einen Preis von 280 US-Dollar vor, hierzulande sollen es 300 Euro sein. Auch Sapphire gibt für die von uns getestete Radeon RX 5600 XT Pulse selbst mit dem aktuellen Performance-V2-vBIOS eben diese 300 Euro an, was auch mehrere Händler bestätigt haben. Von der Geforce RTX 2060 sind derzeit diverse Modelle für 300 bis 320 Euro erhältlich.

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Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT deutlich schneller geworden als erwartet: Sie überholt eine gleich teure Geforce RTX 2060 bei ähnlicher Leistungsaufnahme, wohingegen eine Radeon RX 5700 mit Mühe einen Abstand von 10 Prozent erreicht. Das gilt allerdings nur, wenn Nutzer ein Modell erwischen, welches ein aktuelles vBIOS mit höheren Taktraten aufgespielt hat. Die ersten Chargen der Radeon RX 5600 XT werden noch ohne solche Firmware ausgeliefert, der Flash-Vorgang bleibt dem Kunden selbst überlassen.

Nun ist das Aufspielen eines vBIOS per Software-Tool zwar kein Hexenwerk und den Partnern zufolge wird auch ein Defekt im Fall der Fälle von der Garantie abgedeckt. Dennoch verstehen wir, wenn Kunden das Risiko scheuen oder lieber noch einige Wochen warten, bis alle Radeon RX 5600 XT im Handel mit neueren Firmware-Versionen ausgestattet sind. Das größte Leistungsplus stammt vom schnelleren Speicher, wenn dieser mit 14 GBit/s anstelle von 12 GBit/s läuft - das setzen so aber längst nicht alle Hersteller mit Blick auf Kühlung und Stabilität um.

Allerdings stellt die Radeon RX 5600 XT auch mit einer Firmware mit niedrigeren Taktraten keine schlechte Karte dar, da sie hinsichtlich des Preises und der Performance und sogar bei der Leistungsaufnahme der Geforce RTX 2060 ebenbürtig ist. Die gibt es allerdings schon seit einem Jahr, zudem spricht die grundsätzlich vorhandene Hardware-Raytracing-Beschleunigung für Nvidia-Grafikkarte. Ohne Detailreduktion mangelt es beiden Karten dafür an Geschwindigkeit und Speicher verglichen mit schnelleren Modellen.

Generell halten wir nur 6 GByte Videospeicher in dieser Preisklasse für etwas zu wenig. Titel wie Wolfenstein Youngblood, die bei höchster Qualitätsstufe schon in 1080p zum Stottern neigen, in 1440p eine Warnung ausgeben und in 4K schlicht abstürzen, bilden zwar noch die Ausnahme. Für 300 Euro erwarten Käufer aber oft eine gewisse Zukunftstauglichkeit, die wir angesichts von 6 GByte für fraglich halten - auch wenn eine niedrigere Stufe bei Texturen und Schatten immer eine Option darstellt.

In diesem Kontext wirkt es kurios, dass die deutlich langsamere Radeon RX 5500 XT mit 8 GByte Videospeicher verkauft wird - die schnellere Radeon RX 5600 XT aber nicht, sondern erst wieder die kaum teurere Radeon RX 5700. Solange diese noch verfügbar ist, würden wir eher zu ihr raten, gerade auch weil Spiele für die im Herbst 2020 erscheinenden Next-Gen-Konsolen deutlich mehr Speicherbedarf haben werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Preis der Radeon RX 5600 XT in den nächsten Wochen entwickelt - Nvidia hat ja bereits reagiert.

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 Die RTX 2060 wird überholt
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ms (Golem.de) 26. Jan 2020

Natürlich ist es sinnvoll, bei höherer Render- bzw Ausgabe-Auflösung auch die Textur...

Unchipped 23. Jan 2020

True.

yumiko 22. Jan 2020

Polaris und Vega konnten das ganz gut. Der Hammer ist natürlich die Radeon VII. Die...

yumiko 22. Jan 2020

Die Karte kann auch 9 und 12 GB Speicher. Mit 9 GB müsste sie sich vermutlich mit der...

gaym0r 21. Jan 2020

Es sind 30¤ und somit 10% mehr Preis bei 10% mehr Leistung. Ist doch okay? (Preise von...


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