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Benchmarks, Verfügbarkeit und Fazit

Für unsere Benchmarks verwenden wir einen Core i9-9900KS mit 16 GByte DDR4-2667 auf einem Z370-Board. Als Netzteil kommt ein Seasonic Prime TX mit 1000 Watt zum Einsatz. Win10 v1903 befindet sich auf einer WD Black SN750, auch Anwendungen und Spiele sind dort installiert und auf dem aktuellen Patch-Stand. Als Treiber kommen der Geforce 441.07 für alle Nvidia-Karten abseits der GTX 1650 Super mit dem Geforce 441.20 und die Radeon Software 19.10.2 für die AMD-Karten abseits der Radeon RX 5500 (XT) mit der Radeon Software 19.12.2 zum Einsatz.

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Das Asus- und das Sapphire-Modell sind aufgrund der gewählten Taktraten in unseren Benchmarks nur marginal schneller als die OEM-Karte, daran ändert auch das jeweils leicht höhere Power-Limit nichts. Somit schlagen beide Radeon RX 5500 XT die Radeon RX 580 knapp und sind gleichauf mit der Geforce GTX 1650 Super. Eine Geforce GTX 1660 liegt um rund 10 Prozent in Front, eine Geforce GTX 1660 Super um etwa 20 Prozent.

Zumindest unser Parcours zeigt kaum Vorteile für die 8-GByte-Version der Radeon RX 5500 XT, teils rechnet die Sapphire-Karte mit 4 GByte dank wohl strafferer Timings ein bisschen flotter. Wir haben daher weitere Spiele in 1080p-Auflösung bei maximalen Details vermessen: In Battlefield 5, in Call of Duty Modern Warfare, in Gears 5, in Metro Exodus, in Planet Zoo und in Wolfenstein Youngblood sehen wir deutliche Vorteile für das 8-GByte-Modell bei Bildraten und Frametimes. Die Geforce GTX 1660 bleibt dennoch schneller.

  • Core i9-9900KS, 16GB; Win10 v1903, GF 441.07/441.20, RS 19.10.2/19.12.2
  • Core i9-9900KS, 16GB; Win10 v1903, GF 441.07/441.20, RS 19.10.2/19.12.2
  • Core i9-9900KS, 16GB; Win10 v1903, GF 441.07/441.20, RS 19.10.2/19.12.2
  • Core i9-9900KS, 16GB; Win10 v1903, GF 441.07/441.20, RS 19.10.2/19.12.2
  • Core i9-9900KS, 16GB; Win10 v1903, GF 441.07/441.20, RS 19.10.2/19.12.2
  • Core i9-9900KS, 16GB; Win10 v1903, GF 441.07/441.20, RS 19.10.2/19.12.2
  • Core i9-9900KS, 16GB; Win10 v1903, GF 441.07/441.20, RS 19.10.2/19.12.2
  • Core i9-9900KS, 16GB; Win10 v1903, GF 441.07/441.20, RS 19.10.2/19.12.2
Core i9-9900KS, 16GB; Win10 v1903, GF 441.07/441.20, RS 19.10.2/19.12.2

Mit rund 130 Watt benötigen beide Radeon RX 5500 XT mehr Energie als die Radeon RX 5500 OEM mit knapp 120 Watt. Eine Geforce GTX 1650 Super ist mit etwa 100 Watt allerdings klar sparsamer. Die Differenz hat auf die Kühlung und auf die Stromkosten keine nennenswerte Auswirkungen, dennoch sei gesagt, dass AMD es trotz 7-nm-Chips nicht schafft, eine ähnliche Effizienz wie Nvidia mit ihren 12-nm-Designs zu erreichen.

AMD verkauft die Radeon RX 5500 XT mit 4 GByte für 180 Euro (170 US-Dollar), die 8-GByte-Version soll 210 Euro (200 US-Dollar) kosten. Beide sind damit teurer als eine praktisch gleich flotte Geforce GTX 1650 Super für 170 Euro, die schnellere Geforce GTX 1660 gibt es bereits ab 200 Euro - die meisten Händler führen sie aber für 210 bis 220 Euro.

Fazit

Wer zu spät kommt, den bestraft Nvidia: Die Radeon RX 5500 XT mit 4 GByte hat abseits offener Linux-Treiber keine Vorteile verglichen zur Geforce GTX 1650 Super (Test) mit 4 GByte. Die Performance ist identisch, das Nvidia-Modell aber kostet weniger und ist sparsamer. Wir sehen also fast kein Argument, die Radeon zu kaufen.

Kaum besser sieht es bei der Radeon RX 5500 XT mit 8 GByte aus: Die hat zwar die gleiche Rohleistung, aber doppelt so viel Speicher für schönere Schatten sowie Texturen. Weil Nvidia jedoch die schnellere Geforce GTX 1660 (Test) mit 6 GByte für den gleichen oder einen niedrigeren Preis verkauft, gibt es auch hier kaum Gründe zum AMD-Modell zu greifen. Die Wahrscheinlichkeit, dass 8 GByte reichen und 6 GByte nicht, ist zu gering und zudem hat Nvidia das bessere Speichermanagement.

Die Asus Radeon RX 5500 XT Dual Evo OC und die Sapphire RX 5500 XT Pulse sind an sich gute Karten, da die Kühlung im Leerlauf lautlos und unter Last leise ausfällt. Auch wenn wir die Sapphire-Karte hier mit 4 GByte getestet haben, wird es die RX 5500 XT Pulse ebenfalls mit 8 GByte Videospeicher geben.

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 Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test: Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht
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ms (Golem.de) 31. Aug 2020

Nische.

yumiko 19. Dez 2019

Haben sie doch: 630, 640 ^^

nille02 18. Dez 2019

Beim verbrauch muss AMD mal was machen, aber ansonsten stimme ich zu, die 5700(xt) ist...

NaruHina 14. Dez 2019

Und hier funktioniert es nicht und nun? 100% garantierte Kompatibilität hat man nur mit...

NaruHina 14. Dez 2019

Bei mir läuft ein asus Prime x370 pro mit einer SAPPHIRE Nitro+ Radeon RX 5700 XT 8G...


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