Abo
  • Services:
Anzeige
Radeon R9 Nano
Radeon R9 Nano (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Verfügbarkeit und Fazit

AMD verkauft die Radeon R9 Nano offiziell für 650 US-Dollar vor Steuern. Für den deutschen Markt hat sich der Hersteller für einen Preis von 700 Euro inklusive Mehrwertsteuer entschieden, womit die Nano genauso teuer ist wie die etwas schnellere und längere Radeon R9 Fury X. Die Nano ist beispielsweise beim Onlinehändler Caseking in geringen Stückzahlen lieferbar.

Anzeige

Fazit

Die Radeon R9 Nano ist eine extrem spannende Grafikkarte, eine Art kaufbare Machbarkeitsstudie von AMD. Die Kombination aus einem Fiji-Chip im Vollausbau und 4 GByte HBM-Videospeicher mit einem harten Power-Limit ist technisch absolut sehenswert. Sie misst gerade einmal 15 cm, was einer knappen Handspanne entspricht. Da hier wenig Platz für die Kühlung bleibt, setzt AMD auf eine Verdampfungskammer und zwei Heatpipes.

Oben auf dem Aluminium-Kühlblock dreht ein 90-mm-Lüfter seine Kreise, und das hörbar, wirklich leise ist die Nano nur im Leerlauf. Unter Last rauscht der Propeller ziemlich, nervt aber nie. Störender empfinden wir das bei hohen Bildraten auftretende Spulenfiepen, hier hätte AMD bessere Komponenten verwenden sollen. Dieses Problem tritt allerdings auch bei der ähnlich kurzen Konkurrenz auf, zudem sind die Kühllösungen auf Asus' GTX 970 DirectCu Mini OC und Sapphires R9 380 ITX Compact deutlich lauter.

Rein von der Leistung her ist die Nano ein wenig schwächer als die Fury X, da AMD die Leistungsaufnahme und somit die Geschwindigkeit zugunsten einer leiseren Kühlung bewusst limitiert. Statt mit aller Gewalt die 1,05 GHz Chiptakt zu halten, hat AMD der Nano ein Power-Limit von 180 Watt einprogrammiert. Die theoretischen 1 GHz liegen daher höchst selten an, in den meisten Spielen drosselt die Karte nach einigen Minuten auf rund 850 bis 900 MHz.

Bedingt durch das strikte Power-Target ist die Nano so flott wie eine Geforce GTX 980 und benötigt ein bisschen mehr Energie. Wie bei den Fiji-Karten üblich ist die Leistung in 4K besonders gut, in niedrigen Auflösungen liegt die Geforce GTX 980 teils vor der Nano. Asus' Geforce GTX 970 Mini, bisher die schnellste ITX-Grafikkarte mit 17 cm Länge, ist AMDs Winzling ergo weit überlegen.

Abschließend stellen wir uns eine Frage: Wen spricht die Nano an? Die Zielgruppe schätzen wir als klein, aber kaufkräftig ein: Spieler, die ein Mini-ITX-System mit höchster Leistung bauen möchten. Denn das einzige echte Argument ist der Formfaktor der Nano. Sie liefert die mit Abstand höchste Leistung in Rechnern, in die keine 30-cm-Karten wie die Geforce GTX 980 passen.

 Höchstleistung trotz Power-Limit

eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 22. Sep 2015

Also laut Forum oder so wie ich das Verstehe hat man schon eine grosse Verbesserung wenn...

HubertHans 14. Sep 2015

Sie scheitern nicht am Datendurchsatz. Die Latenz ist das Problem. Und da bremst...

HubertHans 14. Sep 2015

LoL Aber jedem seine Meinung.

Moe479 14. Sep 2015

interessiert der takt denn wirklich, sind nicht die erreichbaren fps bei welchen...

Sicaine 11. Sep 2015

Fand den Vergleich mit einem iPhone 6 schon sehr sehr relevant. Das macht es einem schon...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. KOMET GROUP GmbH, Besigheim
  2. BG-Phoenics GmbH, München
  3. DIEBOLD NIXDORF, Paderborn
  4. MOBIL ELEKTRONIK GMBH, Langenbeutingen


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,99€
  2. 15,29€
  3. 19,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Facebook

    Nutzer sollen Vertrauenswürdigkeit von Newsquellen bewerten

  2. Notebook-Grafik

    Nvidia hat eine Geforce GTX 1050 (Ti) mit Max-Q

  3. Gemini Lake

    Asrock und Gigabyte bringen Atom-Boards

  4. Eni HPC4

    Italienischer Supercomputer weltweit einer der schnellsten

  5. US-Wahl 2016

    Twitter findet weitere russische Manipulationskonten

  6. Die Woche im Video

    Das muss doch einfach schneller gehen!

  7. Breko

    Waipu TV gibt es jetzt für alle Netzbetreiber

  8. Magento

    Kreditkartendaten von bis zu 40.000 Oneplus-Käufern kopiert

  9. Games

    US-Spielemarkt wächst 2017 zweistellig

  10. Boeing und SpaceX

    ISS bald ohne US-Astronauten?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Indiegames-Rundschau: Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
Indiegames-Rundschau
Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
  1. Games 2017 Die besten Indiespiele des Jahres
  2. Indiegames-Rundschau Von Weltraumpiraten und dem Wunderdoktor

Matthias Maurer: Ein Astronaut taucht unter
Matthias Maurer
Ein Astronaut taucht unter
  1. Planetologie Forscher finden große Eisvorkommen auf dem Mars
  2. SpaceX Geheimer Satellit der US-Regierung ist startklar
  3. Raumfahrt 2017 Wie SpaceX die Branche in Aufruhr versetzt

Nachbarschaftsnetzwerke: Nebenan statt mittendrin
Nachbarschaftsnetzwerke
Nebenan statt mittendrin
  1. Hasskommentare Soziale Netzwerke löschen freiwillig mehr Inhalte
  2. Nextdoor Das soziale Netzwerk für den Blockwart
  3. Hasskommentare Neuer Eco-Chef Süme will nicht mit AfD reden

  1. Re: Auch mit opensource Treibern? nvidia kann...

    Porterex | 23:45

  2. Re: Briefpost? Warum nicht etwas hochmodernes...

    TechnikSchaaf | 23:38

  3. Re: verständlicher move nach vega_mobile ...

    p4m | 23:34

  4. Re: Head of Problem !!

    Ach | 23:33

  5. Re: "Erdgas- und Erdöl-Berechnungen"

    quineloe | 23:32


  1. 14:35

  2. 14:00

  3. 13:30

  4. 12:57

  5. 12:26

  6. 09:02

  7. 18:53

  8. 17:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel