Abo
  • Services:
Anzeige
Die 390X erhält wie die 295X2 eine AIO-Wasserkühlung.
Die 390X erhält wie die 295X2 eine AIO-Wasserkühlung. (Bild: AMD)

Radeon R9 390X: AMDs neue Grafikkarte tritt mit Wasserkühlung und 8 GByte an

Die 390X erhält wie die 295X2 eine AIO-Wasserkühlung.
Die 390X erhält wie die 295X2 eine AIO-Wasserkühlung. (Bild: AMD)

Wasserkühlung, Stapelspeicher und die bisher höchste Rechenleistung einer Grafikkarte: AMDs Radeon R9 390X nutzt 8 statt 4 GByte High Bandwidth Memory mit immenser Datentransferrate und dürfte ähnlich flott sein wie Nvidias Geforce GTX Titan X - aber günstiger.

Anzeige

Videocardz hat einige Folien einer Präsentation veröffentlicht, die für AMDs Board-Partner gedacht ist und Details über die kommende Radeon R9 390X auflistet. Wir haben uns die Echtheit des Dokuments von einer Quelle bestätigen lassen und können den Preis der Grafikkarte nennen: Dieser liegt bei über 700 US-Dollar, also unter den 1.000 US-Dollar, die Nvidia für die GTX Titan X aufruft.

AMDs Plan, die Radeon R9 390X noch im Frühling zu veröffentlichen, wurde offenbar etwas nach hinten geschoben - dafür soll die Grafikkarte doppelt so viel Videospeicher erhalten. Dieser stammt wie gehabt von Hynix und wird als High Bandwidth Memory bezeichnet. Mehrere gestapelte DRAM-Chips ergeben ein extrem breites 4.096-Bit-Speicherinterface, der Takt läge bei gut 1 GHz. Somit würde die Radeon R9 390X eine Datentransferrate von 640 GByte pro Sekunde erreichen, also knapp das Doppelte einer Geforce GTX Titan X.

Da Hynix derzeit nur HBM-Stapel mit 1 GByte anbietet, soll der Speicherhersteller gemeinsam mit AMD eine Technik entwickelt haben, die zwei Stapel auf einem Interposer koppeln soll. Die Radeon R9 390X böte somit 8 GByte Videospeicher - nur 4 wären für die Geschwindigkeit der Karte etwas wenig gewesen, zumal es schon 8-GByte-Modelle der Radeon R9 290X gibt.

Die kommende Radeon R9 390X nutzt weiterhin den Graphics Core Next (GCN), jedoch in aktualisierter Form. Dieser soll 4.096 Shader-ALUs bieten. Denkbar wäre zudem ein überarbeitetes Front-End, damit die Recheneinheiten dahinter besser ausgelastet werden. Der Chiptakt soll bei bis zu 1,05 GHz und die Rechenleistung bei satten 8,6 Tflops liegen.

Durch die Kombination aus extremer Datentransferrate und vielen Shader-Einheiten soll die Radeon R9 390X AMDs bisherigen Schätzungen zufolge etwa 50 bis 65 Prozent schneller rechnen als die Radeon R9 290X. Damit wäre die neue Radeon-Karte ähnlich flott wie Nvidias Geforce GTX Titan X.

Einziger Nachteil dürfte die Leistungsaufnahme werden: Nvidia drosselt sein Topmodell bei 250 Watt, AMD hingegen plant, den Fiji-XT-Chip der Radeon R9 390X und die vier HBM-Stapel drumherum mit einer Wasserkühlung zu versehen. Die Karte selbst soll eine Board-Power von 375 Watt aufweisen, weswegen zwei 8-Pol-Anschlüsse vorhanden sind.


eye home zur Startseite
pseudo 03. Apr 2015

Meine Erfahrungen mit Nvidia sind gelinde gesagt desaströs. Ich gehöre zu denen, dem mehr...

Chris0706 19. Mär 2015

1180/1400Mhz@+100mV+50%Powerlimit, im Endeffekt wäre vielleicht auch noch mehr möglich...

PrefoX 19. Mär 2015

nö es liegt am Frontend, der praktische Durchsatz ist eben geringer als der Theoretische...

Sinnfrei 18. Mär 2015

Die 2x 8-Pin-Anschlüsse hat die Karte unter Garantie nur, damit sie mehr Strom ziehen...

Sinnfrei 18. Mär 2015

Nett getrollt. Die neue AMD-Karte wird wohl, neben mehr Leistung als die Titan X, nur...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Wolfsburg
  2. T-Systems International GmbH, Berlin, Bonn, Essen, Mülheim, Wolfsburg
  3. Schwarz Dienstleistung KG, Neckarsulm
  4. DESY Deutsches Elektronen Synchrotron, Hamburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 699,00€ inkl. Versand statt 899,00€
  2. u. a. Corsair mechanische Tastatur, Razer Mamba Maus, Sennheiser Headset)

Folgen Sie uns
       


  1. IEEE 802.11ax

    Broadcom bietet Chip-Plattform für das nächste 5-GHz-WLAN

  2. Alternativer PDF-Reader

    ZDI nötigt Foxit zum Patchen von Sicherheitslücken

  3. Elektro-Cabriolet

    Vision Mercedes-Maybach 6 mit 500 km Reichweite

  4. Eufy Genie

    Ankers Echo-Dot-Konkurrenz kostet 50 Euro

  5. Kaby Lake Refresh

    Intel bringt 15-Watt-Quadcores für Ultrabooks

  6. Indiegames

    Erfahrungen mit der zufallsgenerierten Apokalypse

  7. Microsoft

    Hungrige Dinos, schicke Konsolen und die Sache mit Age 4

  8. Hollywoodstudios

    Apple will Kinofilme kurz nach der Premiere streamen

  9. I.D. Buzz

    VW baut den Elektro-Bulli

  10. Animationstechnologie

    Remedy Games verwendet Motion Matching in P7



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mitmachprojekt: HTTPS vermiest uns den Wetterbericht
Mitmachprojekt
HTTPS vermiest uns den Wetterbericht

Google Home auf Deutsch im Test: "Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
Google Home auf Deutsch im Test
"Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
  1. Kompatibilität mit Sprachassistenten Trådfri-Update kommt erst im Herbst
  2. Smarte Lampen Ikeas Trådfri wird kompatibel mit Echo, Home und Homekit
  3. Lautsprecher-Assistent Google Home ab 8. August 2017 in Deutschland erhältlich

Mercedes S-Klasse im Test: Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
Mercedes S-Klasse im Test
Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
  1. Erste Tests Autonome Rollstühle sollen Krankenhäuser erobern
  2. Autonomes Fahren Fiat Chrysler kooperiert mit BMW und Intel
  3. 3M Verkehrsschilder informieren autonom fahrende Autos

  1. Re: Ist "aktuellen Film früh sehen" wirklich so...

    Niaxa | 10:22

  2. Re: was macht das ding denn jetzt konkret?

    albert992 | 10:21

  3. Re: Autoplay...

    razer | 10:20

  4. Re: Wieso immer Luxus-/Sportwagen?

    photoliner | 10:19

  5. Re: 80km was soll man den damit

    catdeelay | 10:19


  1. 10:06

  2. 09:47

  3. 09:26

  4. 09:06

  5. 09:00

  6. 08:48

  7. 08:19

  8. 07:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel