Radeon R9 380X: Neue Mittelklasse-Grafikkarte erscheint Ende 2015

AMD plant, in den kommenden Monaten die Radeon R9 380X zu veröffentlichen. Die Grafikkarte nutzt einen Tonga-Chip im Vollausbau und wird eine Lücke im Portfolio schließen. Bisher wurde die GPU einzig in wenigen Alienware- und Apple-Systemen verbaut.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Radeon R9 380X basiert auf einem Tonga-Grafikchip.
Die Radeon R9 380X basiert auf einem Tonga-Grafikchip. (Bild: AMD)

Seit der Veröffentlichung der Radeon R9 285 haben PC-Spieler auf die Ankündigung einer schnelleren X-Version gewartet, die aber nie kam. Auch den Nachfolger, die Radeon R9 380, gibt es einzig ohne X-Suffix. In beiden Modellen steckt ein Tonga-Pro-Grafikchip, bei dem nicht alle Funktionseinheiten aktiviert sind. Das soll sich bis Ende des Jahres ändern, denn AMD arbeitet mit seinen Partnern an der noch nicht angekündigten Radeon R9 380X mit Tonga-XT-Chip. Die soll die Lücke zwischen der R9 380 und der R9 390 schließen.

Stellenmarkt
  1. Ingenieur/in Luft- und Raumfahrttechnik, Wirtschaftswissenschaftler/i- n, Informatiker/in (w/m/d) ... (m/w/d)
    DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Cochstedt
  2. Frontend Entwickler TS/JS (m/w/d)
    Grey Rook GmbH, Mülheim a. d. Ruhr
Detailsuche

Der Tonga XT steckt bisher als Grafikeinheit Radeon R9 M295X in Apples Retina-iMac und als Radeon R9 M390X/M395X in einigen Alienware-Notebooks wie dem Alienware 15 R2. Statt 1.792 Shader-Einheiten wie bei Tonga Pro sind bei Tonga XT alle 2.048 Rechenwerke aktiviert, was die Leistung bei gleichem Takt um rechnerisch 14 Prozent steigert. Die Radeon R9 380X soll ein 256 Bit breites Speicherinterface und vier GByte Videospeicher nutzen.

Über den Erscheinungstermin kursieren unterschiedliche Aussagen, unseren Informationen zufolge hat AMD sich intern noch nicht auf einen konkreten Zeitpunkt festgelegt. Derzeit arbeitet der Hersteller mit seinen Partnern zusammen und finalisiert mit diesen deren Custom-Designs. Die Veröffentlichung der Radeon R9 380X sei demnach für Anfang November 2015 geplant, der Termin kann sich aber durchaus noch verschieben.

Tonga ist neben der Fiji-GPU, wie sie in den Fury-Modellen und der Nano verwendet wird, AMDs modernster Chip. Er unterstützt Direct3D Feature Level 12_0, Freesync und Async Shader. Da in Nvidias Portfolio zwischen der Geforce GTX 960 und der Geforce GTX 970 ebenfalls eine Lücke klafft, könnte im Spätherbst noch eine Geforce GTX 965 oder Geforce GTX 960 Ti erscheinen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Der Held vom... 23. Sep 2015

Eigentlich habe ich dich auf meiner Ignorierliste, aber bei soviel "Thema verfehlt...

Bautz 22. Sep 2015

LOL läuft auf meiner alten Raedoen 5870 in 1440p immer noch über 60fps ruckelfrei, das...

Maximilian154 21. Sep 2015

Allerdings - afaik kann man doch Hier wird die große Karte für die Berechnungen genutzt...

scr1tch 21. Sep 2015

ist, zumindest im Notebooksegment, auch bereits geschlossen. Schenker z. B. verbaut in...

Mixermachine 20. Sep 2015

Für CS:Go reicht die Karte vollkommen :) TF2 (etwas unter CS:GO) läuft auf einer...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Open-Source-Sprachassistent Mycroft
Basteln mit Thorsten statt Alexa

Das US-Unternehmen Mycroft AI arbeitet an einem Open-Source-Sprachassistenten. Die Alexa-Alternative ist etwas für lange Winterabende.
Ein Praxistest von Thorsten Müller

Open-Source-Sprachassistent Mycroft: Basteln mit Thorsten statt Alexa
Artikel
  1. Hosting: Hetzner erhöht Preise teils um 30 Prozent wegen Stromkosten
    Hosting
    Hetzner erhöht Preise teils um 30 Prozent wegen Stromkosten

    Die Server aus seiner Auktion kann der Hoster Hetzner offenbar nicht kostendeckend betreiben. Das könnte die ganze Branche betreffen.

  2. Pwnkit: Triviale Linux-Lücke ermöglicht Root-Rechte
    Pwnkit
    Triviale Linux-Lücke ermöglicht Root-Rechte

    Zum Ausnutzen der Sicherheitslücke in Polkit muss der Dienst nur installiert sein. Das betrifft auch Serversysteme. Exploits dürften schnell genutzt werden.

  3. Musterfeststellungsklage: Parship kann eine Kündigungswelle erwarten
    Musterfeststellungsklage
    Parship kann eine Kündigungswelle erwarten

    Die Verbraucherzentrale ruft zur Kündigung bei Parship und zur Teilnahme an einer Musterfeststellungsklage auf. Doch laut Betreiber PE Digital ist das aussichtslos.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 Ti 8GB 1.039€ • 1TB SSD PCIe 4.0 127,67€ • RX 6900XT 16 GB 1.495€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • LG OLED 65 Zoll 1.599€ • Alternate (u.a. Razer Gaming-Maus 39,99€) • RX 6800XT 16GB 1.229€ • Thrustmaster Ferrari Lenkrad 349,99€ • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ • MS 365 Family 54,99€ [Werbung]
    •  /