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Die Radeon R9 295X2
Die Radeon R9 295X2 (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

500 Watt, mit Vorsicht zu genießen

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"Handle with extreme caution" steht in AMDs Präsentationsfolien zur Radeon R9 295X2, und auch in E-Mails an Golem.de wiederholte das Unternehmen diese Formulierung. Die Warnungen sind zwar für Nutzer ohne die nötige PC-Infrastruktur angebracht, enthalten aber auch ein bisschen Marketing: Netzteile im Bereich von 1.000 Watt sind keine Seltenheit mehr, und auch die Überschreitung der PCI-Express-Spezifikationen ist inzwischen bei High-End-Grafikkarten üblich und erprobt.

Die Herausforderungen bei der Entwicklung solcher Grafikmonster hat Golem.de im Test der Radeon HD 6990 ausführlich beschrieben, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Damit die Grafikkarten noch mit zwei PCIe-Stromverbindern auskommen, müssen die Standards verletzt werden. Die Spezifikationen sehen vor, dass über jeden 8-poligen Port 150 Watt zugeführt werden dürfen, weitere 75 Watt kommen über den Slot. Das ergibt bei zwei 8-Pol-Verbindern wie der 295X2 rechnerisch nur 375 Watt.

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  • AMD stellt die Radeon R9 295X2 vor (Folien: AMD)
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  • Fünf Displays lassen sich anschliessen.  (Folien: AMD)
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  • Diese Voraussetzungen müssen Netzteile für die 295X2 erfüllen.
  • Zwei vollständige 290X (oben) bringt AMD in einer Karte unter.(Foto: Nico Ernst)
  • 2008 galt schon die vorne liegende 4870X2 als Monster, heute wirkt sie zierlich. (Foto: Nico Ernst)
  • Mit 30,5 Zentimetern so lang wie eine Radeon HD 6990. (Foto: Nico Ernst)
  • Die Backplate aus Aluminium dient auch als Speicherkühler.(Foto: Nico Ernst)
  • Die Radeon R9 295X2 mit fest angeschlossenem Radiator. (Foto: Nico Ernst)
  • Zwei Asetek-Pumpen wie links im Intel-Kühler stecken auch auf der 295X2. (Foto: Nico Ernst)
  • Die grüne LED links unten zeigt an, dass die zweite GPU abgeschaltet ist. (Foto: Nico Ernst)
  • Asetek-Radiatoren für GPUs (links) und CPU (rechts). (Foto: Nico Ernst)
  • Lüfter und Radeon-Logo sind hell rot beleuchtet. (Foto: Nico Ernst)
AMD stellt die Radeon R9 295X2 vor (Folien: AMD)

AMD betonte mehrfach, dass die Steckverbinder selbst mehr als die 150 Watt vertragen, und in der Praxis bestätigt sich das auch. Für nur zwei Ports haben sich die Entwickler entschieden, weil auch viele große Netzteile nur vier Anschlüsse besitzen - und manche Anwender, so AMD, wollten gleich zwei der 295X2 verbauen. Das ist dann auch der Maximalausbau, mehr als vier GPUs beherrscht AMDs Crossfire-Konzept zur Kopplung von GPUs nicht.

Doch die Zahl der Anschlüsse ist ebenso wie die Nennleistung, oft verkürzt "Wattzahl" genannt, bei weitem nicht die einzige Voraussetzung, die ein Netzteil für die Radeon R9 295X2 erfüllen muss. Am wichtigsten ist die Leistung auf den 8-poligen Anschlüssen für die Grafikkarte.

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  • AMD stellt die Radeon R9 295X2 vor (Folien: AMD)
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  • 2008 galt schon die vorne liegende 4870X2 als Monster, heute wirkt sie zierlich. (Foto: Nico Ernst)
  • Mit 30,5 Zentimetern so lang wie eine Radeon HD 6990. (Foto: Nico Ernst)
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  • Zwei Asetek-Pumpen wie links im Intel-Kühler stecken auch auf der 295X2. (Foto: Nico Ernst)
  • Die grüne LED links unten zeigt an, dass die zweite GPU abgeschaltet ist. (Foto: Nico Ernst)
  • Asetek-Radiatoren für GPUs (links) und CPU (rechts). (Foto: Nico Ernst)
  • Lüfter und Radeon-Logo sind hell rot beleuchtet. (Foto: Nico Ernst)
Diese Voraussetzungen müssen Netzteile für die 295X2 erfüllen.

AMDs Unterlagen sind hier leider nicht ganz eindeutig. So ist einmal die Rede davon, jeder Port müsse 28 Ampere Stromstärke liefern, dann werden 50 Ampere für beide Ports genannt. Schon je 25 Ampere bei 12 Volt ergeben nur über die PCIe-Stromverbinder aber 600 Watt, und das noch ohne die 75 Watt, die der Slot zusätzlich liefern kann. Bei unseren Tests nahm das Gesamtsystem, also auch inklusive CPU, Mainboard, RAM und Laufwerken, aber selbst mit dem Power Virus Furmark nie mehr als 665 Watt auf, so dass AMD hier offensichtlich Sicherheitsreserven einkalkuliert hat.

Das zeigt auch die Tatsache, dass unser für Grafiktests stets verwendetes Netzteil AX760i von Corsair mit 760 Watt Nennleistung im Betrieb problemlos funktionierte, die Messungen zur Leistungsaufnahme erfolgten damit. Da das System damit aber Startprobleme direkt beim Einschalten zeigte - was wir auf die hohe Last auf den 12-Volt-Schienen zurückführen - wurden die Benchmarks mit einem von AMD empfohlenen Be Quiet Powerzone mit 1.000 Watt Nennleistung durchgeführt. Eine Liste kompatibler Netzteile will AMD nach Erscheinen der Tests unter amd.com/295X2 zur Verfügung stellen.

Vor 1.000-Watt-Netzteilen muss man nach einigen Jahren ihrer Verfügbarkeit auch in puncto Stromrechnung keine Angst mehr haben, einige Modelle sind recht effizient. So kam das Be Quiet Powerzone trotz fehlender 80-plus-Zertifizierung nahe an das mit Platinum-Siegel versehene Corsair AX760i: Ohne Last war die Leistungsaufnahme nur 2 Watt höher, bei üblicher 3D-Belastung um 4 Watt und mit Furmark waren es 10 Watt mehr beim sehr effizienten Corsair-Netzteil. Bei sehr sparsamen Plattformen mit einer kleinen Haswell-CPU kann das aber vor allem ohne Last anders aussehen als bei unserem 6-Kerner Core i7-4960X.

 Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-NetzteileHybridkühlung von Asetek und nerviger Kartenlüfter 

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NeoTiger 29. Mai 2014

Das sind anteilig ca. 0,12 Euro die Stunde an Stromkosten fürs Zocken. Da gibt es immer...

Der Held vom... 16. Apr 2014

Genau darum geht es, das ist der Unterschied, ob man ein System mit einer APU oder...

Karl-Heinz 12. Apr 2014

Bist Du Dir mit 380 kV sicher? Bin mal gespannt, was Dein zuständiges E-Werk sagt, wenn...

elidor 11. Apr 2014

Der Rollkoffer ist gar nicht mal dumm, dann könnte der im Bad stehen... Dann schließt man...

MarioWario 09. Apr 2014

Vllt. kann man das zeitversetzen und den Trockner aus der Wärmepumpe der Grafikkarte...



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