Fazit

Es gibt nicht eine Radeon R9 290X, sondern zwei - welches ihrer beiden Gesichter die Grafikkarte zeigt, entscheidet der kleine Schalter, der zwischen Uber- und Quiet-Mode wechselt. Die leise Einstellung führt zu einer Karte, die dem direkten Vorgänger 7970 auch als GHz-Edition deutlich überlegen ist und dabei deutlich leiser arbeitet.

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Wechselt man in den Uber-Modus, so bekommt man unter Last eine der lautesten Grafikkarten, aber auch ein Technikspielzeug, mit dem man der rund 300 Euro teureren Geforce GTX Titan manchen Rekord abjagen kann. Aber auch der eigenen Stromrechnung.

Einzigartig ist in beiden Modi die bisher nicht auf so einfache Weise mögliche Eingriffsweise in die Verhältnisse von Leistung, Krach und Energiebedarf. Hier sollte AMD aber noch mehr Möglichkeiten schaffen, denn gerade für Benchmark-Fans fehlen exakte Werte und eine unveränderliche Lüfterdrehzahl. Immerhin den Speichertakt, so sagte das Unternehmen Golem.de, soll aber bald jeder genau einstellen können.

Umstritten bleiben wird der schon bei der Titan als Bremse aufgefallene Boost, bei AMD Powertune genannt. Er kann in einem gut durchlüfteten PC oder bei kurzen Tests die Leistung deutlich steigern, beim mehrstündigen Spielen verpufft der Effekt jedoch. Wir würden im Zweifel den Quiet-Mode bevorzugen und die Einstellungsmöglichkeiten nutzen, um die Karte an die eigenen Vorlieben anzupassen. Dass die Boosts verschwinden werden, da sie nach Nvidia nun auch AMD konsequenter als bei der 7970 einsetzt, ist kaum anzunehmen.

  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • Folien: AMD
  • 4K-Displays sollen die neue Herausforderung werden. (Folien: AMD)
  • Folien: AMD
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  • Folien: AMD
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  • Ein Klick im neuen CCC genügt.
  • Operation geglückt? Die 290X liegt manchmal vor der Titan. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Furmark zeigt, wie sich die 290X nach Erreichen von 95 Grad abregelt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Titan bricht nicht kurz ein, sondern regelt ihren Takt früher und dauerhaft. (Screenshot: Golem.de)
Operation geglückt? Die 290X liegt manchmal vor der Titan. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
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Sehr zweifelhaft bleiben zudem Preis und Verfügbarkeit. AMD nannte als offiziellen Preis für die gesamte Euro-Zone nur "399 Euro plus Mehrwertsteuer", was in Deutschland rund 475 Euro wären. Golem.de rechnet eher mit 499 Euro oder mehr, denn die Grafikkarte kostet nach US-Empfehlung ohne die dort örtlich verschiedenen Steuern 549 US-Dollar.

Nvidia will offenbar nicht mit Preissenkungen reagieren, allenfalls dürfte die GTX 780 billiger werden. Ihre Erweiterung namens 780 Ti hat das Unternehmen bereits angekündigt - nach AMDs aktuellem Vorbild mit dem wochenlangen Raten um die 290X, aber ohne jegliche technische Daten.

Nachtrag vom 24. Oktober 2013, 18:20 Uhr

Wir haben die Bildergalerie um Screenshots von Furmark auf der 290X und der Titan ergänzt. Darauf ist deutlich zu sehen, dass die Radeon nach dem Erreichen ihrer spezifizierten Maximaltemperatur von 95 Grad für die GPU kurz einbricht - Powertune regelt hier ab. Bei der Titan gibt es diesen Einbruch nicht, sie taktet sich schon früher und kontinuierlich herunter.

Außerdem gibt es nun die ersten bestätigten Preisempfehlungen inklusive Mehrwertsteuer: Asus will für seine 290X mit einem Code für Battlefield 4 nur 529 Euro, MSI verlangt für das gleiche Angebot 549 Euro. Asus will in der kommenden Woche auch eine Version ohne das Spiel anbieten, sie kostet dann 499 Euro, was sich mit unseren Prognosen deckt.

Am Markt sind diese Preisempfehlungen, wie immer bei neuer High-End-Hardware, aber Makulatur - keine der Karten, auch von anderen Herstellern wie HIS, Powercolor oder Sapphire, ist nach den Listungen in Preisvergleichen bisher unter 550 Euro zu haben. Immerhin sind die Geräte schon lieferbar, hier war AMD also schneller als bei den kleineren Grafikkarten der R-Serie.

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Einfach_Ich 28. Okt 2013

Ich bin der Meinung der Vergleich hinkt ein wenig. Erstens kam die Nvidia viel früher...

ahau 28. Okt 2013

die nvidia kühler sind nicht schlecht, nur amd hat ein problem mit der lautstärke/kühlung

DevilCyber 28. Okt 2013

Lustig ist ja Nur das man bei der 780 und der Titan (Custom Bios Vorausgesetzt) Sehr Gut...

Schnookerippsche 26. Okt 2013

Spielt keine Rolle. Die 9 Monate ältere Karte ist immer noch weitaus teurer. Außerdem...



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