• IT-Karriere:
  • Services:

Die Nanometer-Falle und die Folgen

Die Zeiten, in denen es spätestens alle 18 Monate eine neue Grafikkartengeneration gab, welche die Leistung verdoppelte, sind schon lange vorbei. Viel mehr als früher sind die Chipentwickler von der Verkleinerung der Strukturbreiten abhängig, auch Shrinks genannt. Diese werden aber bei den Produzenten der Halbleiter vorgenommen, bei AMD und Nvidia kommen die PC-GPUs für Desktop-Grafikkarten von TSMC.

Stellenmarkt
  1. Damovo Deutschland GmbH & Co. KG, Düsseldorf
  2. Medion AG, Essen

Dort können die besonders schnell schaltenden Transistoren, die für Grafikprozessoren nötig sind, aber seit Ende 2011 unverändert nur mit 28 Nanometern Strukturbreite hergestellt werden. Auch Monate nach dem Beginn der Serienproduktion lag die Ausbeute der Chips immer noch unter dem Bedarf der Kunden. Selbst dem Vorreiter bei Shrinks, Intel, macht die eben nicht ganz zu überlistende Physik der kleinen Halbleiter inzwischen zu schaffen: Die erste 14-Nanometer-CPU, Broadwell, ist um ein Quartal verschoben worden.

Insbesondere die GPU-Entwickler bekommen das Stocken von Moore's Law zu spüren, denn sie entwerfen ohnehin schon sehr große Chips, die dadurch sehr teuer sind. Um mehr Leistung zu erhalten, sind bei den gut parallelisierbaren Aufgaben der 3D-Grafik aber stets noch mehr Funktionseinheiten gefragt. Die wiederum lassen sich wirtschaftlich sinnvoll nur mit stetig verkleinerten Strukturbreiten herstellen.

So weit ist TSMC aber noch nicht: Erst im ersten Quartal 2014 soll die 20-Nanometer-Fertigung aufgenommen und ein Jahr später auf 16 Nanometer gewechselt werden. Wohl aufgrund der Erfahrungen mit dem schleppenden Anlaufen der 28-Nanometer-Produktion wollten sich AMD und Nvidia bei der Grafikgeneration des Jahres 2013 nicht mehr darauf verlassen.

Also preschte zuerst Nvidia vor und machte aus dem Supercomputer-Chip GK110 mit Kepler-Architektur die Geforce Titan. Statt der maximal möglichen 2.880 Rechenwerke des Designs wurden auch dabei, offenbar wegen geringer Ausbeute, nur 2.688 freigeschaltet. Großer Unterschied zu anderen Grafikkarten war aber auch der mit 6 GByte gegenüber der damals aktuellen Radeon HD 7970 GHz Edition verdoppelte Speicher.

  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • 290X und Titan vorgeheizt, bitte Text beachten. System: Core i7-4960X, 16 GByte RAM.
  • Folien: AMD
  • 4K-Displays sollen die neue Herausforderung werden. (Folien: AMD)
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Folien: AMD
  • Ein Klick im neuen CCC genügt.
  • Operation geglückt? Die 290X liegt manchmal vor der Titan. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Furmark zeigt, wie sich die 290X nach Erreichen von 95 Grad abregelt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Titan bricht nicht kurz ein, sondern regelt ihren Takt früher und dauerhaft. (Screenshot: Golem.de)
Folien: AMD

Einen so großen Chip hatte AMD aber nicht zu bieten, die Tahiti-GPU der 7970 war zwar mit 352 Quadratmillimetern schon recht üppig, mit Hawaii ist der Chip aber auf 438 Quadratmillimeter gewachsen. Statt 4,3 hat der Baustein nun 6,2 Milliarden Transistoren. Nvidia gibt für den GK110 schon 7 Milliarden an.

Bei Hawaii wird diese Fülle an Schaltelementen für eine recht einfache Erweiterung genutzt: Die bereits ausführlich vorgestellte GCN-Architektur bleibt gleich, nur sind statt 32 nun 44 Compute Units (CU) vorhanden. Jede davon besteht aus 64 ALUs, den Rechenwerken, klassisch bei GPUs auch Shader genannt. Somit ergibt sich auch die Zahl der 2.816 Funktionseinheiten. Hawaii ist, stark vereinfacht gesagt, ein Tahiti mit knapp 40 Prozent mehr Rechenleistung - wenn sich alles so parallelisieren lässt, wie AMD das vorhat. Zudem gibt es ein erweitertes Backend, unter anderem mit mehr Rasterprozessoren, um auch 4K-Displays anzutreiben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Radeon R9 290X im Test: Teilzeit-Boost macht Hawaii fast zum Titan-KillerTitan und 290X sind ähnlich, aber im Boost sehr verschieden 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 899,00€ (Bestpreis!)
  2. 99,99€
  3. 91,99€ (Bestpreis!)
  4. (zu jedem Artikel aus der Aktion gibt es einen weiteren geschenkt)

Einfach_Ich 28. Okt 2013

Ich bin der Meinung der Vergleich hinkt ein wenig. Erstens kam die Nvidia viel früher...

ahau 28. Okt 2013

die nvidia kühler sind nicht schlecht, nur amd hat ein problem mit der lautstärke/kühlung

DevilCyber 28. Okt 2013

Lustig ist ja Nur das man bei der 780 und der Titan (Custom Bios Vorausgesetzt) Sehr Gut...

Schnookerippsche 26. Okt 2013

Spielt keine Rolle. Die 9 Monate ältere Karte ist immer noch weitaus teurer. Außerdem...

Pwnie2012 25. Okt 2013

das ist ein currentgen-nextgen vergleich! die titan existiert viel länger als die r9...


Folgen Sie uns
       


Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test

Der Fire TV Cube ist mehr als ein Fire-TV-Modell. Er kann auf Zuruf gesteuert werden und wir zeigen im Video, wie gut das gelöst ist.

Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test Video aufrufen
Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie
Razer Blade Stealth 13 im Test
Sieg auf ganzer Linie

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  2. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch
  3. Tartarus Pro Razers Tastenpad hat zwei einstellbare Schaltpunkte

Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test: Amazon hängt Google ab
Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test
Amazon hängt Google ab

Amazon und Google haben ihre kompakten smarten Lautsprecher überarbeitet. Wir haben den Nest Mini mit dem neuen Echo Dot mit Uhr verglichen. Google hat es sichtlich schwer, konkurrenzfähig zu Amazon zu bleiben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Digitale Assistenten Amazon verkauft dreimal mehr smarte Lautsprecher als Google
  2. Googles Hardware-Chef Osterloh weist Besuch auf smarte Lautsprecher hin
  3. Telekom Smart Speaker im Test Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Minikonsolen im Video-Vergleichstest: Die sieben sinnlosen Zwerge
Minikonsolen im Video-Vergleichstest
Die sieben sinnlosen Zwerge

Golem retro_ Eigentlich sollten wir die kleinen Retrokonsolen mögen. Aber bei mittelmäßiger Emulation, schlechter Steuerung und Verarbeitung wollten wir beim Testen mitunter über die sieben Berge flüchten.
Ein Test von Martin Wolf


      •  /