Radeon R9 290X Devil 13: Powercolor kühlt seinen 2-Kilogramm-Dual-GPU-Teufel mit Luft
Noch feilt Powercolor an den finalen Taktraten der Radeon R9 290X Devil 13, derzeit sind 1.000 MHz für die beiden Hawaii-Chips und 2.700 MHz für den GDDR5-Speicher angesetzt. Damit rechnen die beiden GPUs zwar langsamer als AMDs Radeon R9 295X2 und Asus' Ares III, der RAM-Takt hingegen ist 200 MHz höher. Dadurch soll die Radeon R9 290X Devil 13 laut Powercolor schneller rechnen als die beiden anderen Modelle.
Damit die Teufelskarte ihren Takt überhaupt halten kann, sind drei flache 92-Millimeter-Lüfter auf einen Triple-Slot-Kühler montiert. Die patentierten Mini-Rotorblätter sollen einen toten Winkel vermeiden und somit effektiver Luft durch die Aluminium-Lamellen pusten. Gleich acht 8-Millimeter- und zwei 6-Millimeter-Heatpipes führen die Hitze der beiden GPUs ab.
Powercolor verspricht etwa 80 Grad Celsius unter Last, sofern das voreingestellte Bios verwendet wird (die 295X2 bleibt unter 75 Grad). Per Knopfdruck schaltet die Karte in einen leiseren Modus um, hier wird sie zwar wärmer, soll die 1 GHz aber weiterhin konstant halten. Angesichts von satten 2 Kilogramm Gesamtgewicht dürfte dies durchaus gelingen, zumal Powercolor eine Stütze mitliefert.
In Deutschland sollen 200 Stück der Devil 13 verfügbar sein, obendrein gibt es eine Razer Ouroboros(öffnet im neuen Fenster) und eine Unterschrift von AMDs Roy Taylor (dem Kopf von "Gaming Evolved(öffnet im neuen Fenster)"). Powercolors Teufel kostet 1.500 Euro und ist auf weltweit 1.000 Karten limitiert.
Die letzte Devil 13 erschien 2012, damals kombinierte Powercolor zwei Tahiti-Chips. AMDs nannte das Referenzdesign später Radeon HD 7990.