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Radeon Pro W5500: AMD bringt kleinere Navi-Workstation-Grafikkarte

Die Radeon Pro W5500 ist die Profi-Version der Radeon RX 5500 XT, allerdings verzichtet AMD wieder auf einen Vollausbau des Navi-14-Chips. Die Workstation-Grafikkarte soll schneller als Nvidias Quadro P2200 rechnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Radeon Pro W5500
Radeon Pro W5500 (Bild: AMD)

AMD hat die Radeon Pro W5500 vorgestellt, eine Workstation-Grafikkarte. Das Modell ordnet sich unter der bereits verfügbaren Radeon Pro W5700 ein, denn die Karte - der Name deutet es an - ähnelt stark der Radeon RX 5500 XT (Test) für Desktops.

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In der Radeon Pro W5500 werkelt ein Navi-14-Chip, allerdings schaltet AMD nur 22 der 24 vorhandenen Compute Units frei, was in 1.408 statt 1.536 Shader-Einheiten resultiert. Der Vollausbau ist Apple und somit der Radeon Pro 5500M im Macbook Pro mit 16 Zoll vorbehalten. AMD taktet die Radeon Pro W5500 mit rund 1,9 GHz und verbaut 8 GByte GDDR6-Videospeicher mit 7 GBit/s an einem 128 Bit breiten Interface.

Die Workstation-Grafikkarte unterstützt PCIe Gen4 x8 und ist als Single-Slot-Design mit einem einzelnen 6-Pol-Stromanschluss ausgelegt, die Leistungsaufnahme soll sich auf 125 Watt belaufen. Zum Vergleich: Die Radeon RX 5500 XT ist offiziell für 130 Watt ausgelegt, die meisten Modelle liegen ein bisschen darunter oder darüber. AMD verbaut bei der Radeon Pro W5500 vier Displayport-1.4-Ausgänge, bei der Radeon Pro W5700 hingegen gibt es auch USB-C.

Laut Hersteller soll die Radeon Pro W5500 schneller rechnen als die Quadro P2200 von Nvidia, allerdings benötigt diese nominell mit 75 Watt auch deutlich weniger Energie. AMD sagt jedoch, dass mit der eigenen Karte eine Workstation in der Praxis sparsamer sei, weil bei Nvidia der Treiber mehr Last an die CPU durchreiche. Neben der Radeon Pro W5500 wurde noch die Radeon Pro W5500M für Notebooks angekündigt, diese ist bei 22 CUs auf 85 Watt begrenzt.

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