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Radeon HD 7990: AMD schlägt GTX-690 - aber erst in zwei Wochen

Mit der Radeon HD 7990 bringt AMD auch seine eigene Dual-GPU-Karte auf Basis der Radeon HD 7970 auf den Markt. Die Karte ist jedoch noch nicht erhältlich, leidet unter Mikrorucklern und ist sehr teuer.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Radeon HD 7990 mit drei Lüftern
Die Radeon HD 7990 mit drei Lüftern (Bild: AMD)

Nach Asus' Ares II und Powercolors Devil 13 wird auch AMD eine Grafikkarte mit zwei GPUs auf Basis der Tahiti-Chips der Radeon HD 7970 auf den Markt bringen. Auf den offiziellen Roadmaps war die Karte bereits für einen Marktstart vor gut einem Jahr verzeichnet, nun löst AMD dieses Versprechen ein. Statt "New Zealand" lautet der Codename der Karte nun "Malta".

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Der Chiphersteller sagte Golem.de, dass der Termin "strategisch" gewählt sei und nichts mit den von Powercolor benannten Problemen mit dem PLX-Chip zur Verbindung der beiden Grafikprozessoren zu tun habe. Das lässt sich nur in eine Richtung interpretieren: Da Nvidia mit der GTX-690 bisher die schnellste Grafikkarte und der GTX-Titan die schnellste Single-GPU stellen konnte, musste AMD kontern.

  • Rückseite mit Backplate.
  • Die 7990 mit zwei Tahiti-GPUs und PLX-Bridge. (Bilder: AMD)
  • Bioshock Infinite ist im Preis enthalten...
  • ... ebenso wie die sieben bekannten Never-Settle-Spiele.
  • 48 PCIe-Lanes verbinden die GPUs.
  • Drei Lüfter wirken auf zwei getrennte Kühler.
  • Auch 4K-Auflösungen sind nun spielbar.
  • Daten der Serie 7900 im Vergleich.
Die 7990 mit zwei Tahiti-GPUs und PLX-Bridge. (Bilder: AMD)

Wie der Test von PC Games Hardware zeigt, ist das dem Nvidia-Konkurrenten tatsächlich gelungen: Die Radeon HD 7990 schlägt die GTX-690 in den Spielebenchmarks. Da die neue Karte mit 950 bis 1.000 MHz im Turbo-Modus aber geringer getaktet ist als zwei Exemplare einer Radeon HD 7970 GHz-Edition, bleibt der Vorteil reines Marketing.

Das gilt insbesondere, weil die 7990 mit einer bisherigen Preisempfehlung von 999 US-Dollar sehr teuer ist. Einen Euro-Preis wollte AMD auch wenige Stunden vor der Ankündigung der Grafikkarte nicht nennen. Zwei Radeon HD 7970 mit bis zu 1 GHz Takt, die es von vielen Herstellern gibt, kosten derzeit rund 700 Euro. Sie sind schneller, stellen aber mit vier PCIe-Ports auch komplexere Anforderungen an das Netzteil.

Wie die Radeon HD 6990 braucht auch die 7990 zwei achtpolige PCIe-Verbinder. Bei der wassergekühlten Ares II von Asus sind es gleich drei. Dieses Design bietet AMDs Partnern immerhin etwas mehr Flexibilität. Die von AMD als "Ferrari" oder "Lamborghini" bezeichnete Grafikkarte soll von mehr Anbietern als Asus und Powercolor vertrieben werden.

Bei der Leistungsaufnahme mit 2D-Anwendungen hat PC Games Hardware 30 Watt gemessen - obwohl die zweite GPU dabei abgeschaltet ist. Die GTX-690 mit ähnlicher Technik kommt dabei nur auf 25 Watt und eine GTX-Titan auf 13 Watt. Beim Spielen mit BF: Bad Company 2 sind es für AMDs Neue 359 Watt, die GTX-690 benötigt mit 274 Watt deutlich weniger. Dafür ist die 7990 aber dabei auch gut 10 Prozent schneller.

Angesichts dieser Leistungen wird der Preis besonders wichtig. Den will AMD aber erst in der zweiten Maiwoche bekanntgeben, wenn die Karte erhältlich ist. Von ungleichen Zeiten für die einzelnen Bilder alias Mikrorucklern ist die 7990 nach bisherigem Stand auch dann nicht verschont, obwohl AMD an einem Verfahren namens "frame pacing" arbeitet. Das soll aber erst mit neuen Treibern verfügbar sein, die nach Informationen von Golem.de erst im Sommer 2013 erscheinen. Bis dahin bleibt eine Single-GPU-Karte die bessere Wahl, wenn nur auf einem Full-HD-Monitor gespielt werden soll.

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Mimus Polyglottos 24. Apr 2013

Endlich mal eine Erklärung, warum die Topmodelle überhaupt verkauft werden.. Bei dem...

nie (Golem.de) 24. Apr 2013

Der zweite Link ist tot, hier aber ein funktionierender: https://www.golem.de/0406/32004...

Sharky444 24. Apr 2013

http://www.pcper.com/reviews/Graphics-Cards/AMD-Radeon-HD-7990-6GB-Review-Malta-Gets...

chriz.koch 24. Apr 2013

Wahrscheinlich wird die Karte auch in den normalen Fabriken hergestellt und dann eben...


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