Radbolzen locker: Toyota ruft vollelektrischen bZ4X zurück

Für den gerade auf den Markt gekommenen bZ4X von Toyota gibt es schon einen Rückruf. Die Elektroautos könnten ein Rad verlieren.

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Der Toyota bZ4X soll nicht mal mehr alleine in die Werkstatt fahren.
Der Toyota bZ4X soll nicht mal mehr alleine in die Werkstatt fahren. (Bild: Toyota)

Der japanische Autohersteller Toyota muss das neu auf den Markt gebrachte Elektroauto bZ4X bereits zurückrufen. Wie das Magazin The Verge berichtet können die Fahrzeuge dem Rückruf zufolge ein Rad verlieren. Betroffen seien bislang etwa 2.700 Autos, von denen 2.200 nach Europa geliefert worden sein sollen.

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Nach Angaben von Toyota können sich die Radbolzen während der Fahrt lockern, so dass das gesamte Rad sich lösen kann. Die Halter sollten daher das Fahrzeug nicht benutzen, bis der Fehler behoben ist. Sie sollten stattdessen ihren lokalen Händler kontaktieren, der für die Reparatur das Fahrzeug in die Werkstatt abschleppt. Die Ursache für den Defekt werde noch ermittelt.

In den vergangenen Wochen hat es bereits mehrere Rückrufe neuer Elektroautos gegeben. Diese betrafen unter anderem den Ford Mustang Mach-e, den Lucid Air sowie die Modelle Hyundai Ioniq 5 und Kia EV6.

Reichweite bis 500 km

Der bZ4X basiert auf der Elektroauto-Plattform e-TNGA und ist mit einem Akku mit 71,4 kWh ausgerüstet. Er soll eine Reichweite von 450 bis 500 km (WLTP) erzielen und mit bis zu 150 kW geladen werden können.

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Das Fahrzeug wird wahlweise mit Frontantrieb und 150 kW oder mit Allrad und insgesamt 160 kW Leistung angeboten. Auf den Akku wird standardmäßig eine Garantie von 8 Jahren oder 160.000 km Laufleistung gegeben, wobei die Kapazität in dieser Zeit nicht unter 70 Prozent sinken soll. Optional soll es eine zehnjährige Garantie geben. Dann muss das Auto allerdings jedes Jahr in die Werkstatt.

Beide Varianten erreichen eine Topgeschwindigkeit von 160 km/h. Der Fronttriebler beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 8,4 Sekunden, das Allradmodell in 7,7 Sekunden. In rund 30 Minuten soll der Akku an einer 150-kW-DC-Schnellladesäule zu 80 Prozent aufgeladen werden. Zunächst ist aber nur ein Ladegerät für 6,6-kW-Wechselstrom eingebaut. Das 11-kW-Bordladegerät soll erst Ende 2022 kommen.

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xSureface 24. Jun 2022 / Themenstart

Ehm doch. Die Zulassungsbehörden ordnen sowas an. Und die sollten, wenn sie etwas...

EDL 24. Jun 2022 / Themenstart

Ich auch, dachte ich doch, der Toyota-Vorstand steht da in Japan auf 'nem Wolkenkratzer...

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