Abo
  • Services:
Anzeige
Open-Compute-Server von Quanta
Open-Compute-Server von Quanta (Bild: Quanta)

Rackgo X Quanta bietet Open-Compute-Hardware an

Quanta nimmt als erster Hersteller Open-Compute-Server und Racks ins Programm. Unter dem Namen Rackgo X können komplette Open-Compute-Racks oder einzelne Server, Storage-Server, Switches und Mainboards bestellt werden, die den Spezifikationen des von Facebook gegründeten Open-Compute-Projekts entsprechen.

Anzeige

Quanta QCT alias Quanta Cloud Technology, eine US-Tochter des taiwanischen Auftragsfertigers Quanta, bietet ab sofort unter dem Namen Rackgo X ein umfassendes Portfolio an Open-Compute-Hardware an. Dieses besteht aus den zwei Servermodellen F03A und F03C, einem JBR genannten JBOD, einem 10G-Switch und dem Mainboard Windmill F03.

Die Server

Der Server F03A belegt zwei Höheneinheiten und bietet darin Platz für vier einzelne Nodes, in denen zwei Xeon E5-2600 beziehungsweise E5-2600 v2 eingesetzt werden können. Zudem können pro Node 16 RAM-Module verbaut werden, so dass bis zu 512 GByte pro Node möglich sind. Darüber hinaus lassen sich zwei SATA-Platten für das Betriebssystem und vier hot-swappable SSDs unterbringen. Darüber hinaus gibt es drei PCIe-x8-Slots, die allerdings nicht voll genutzt werden können. Die Anbindung ans Netzwerk erfolgt über zwei 10-Gigabit-Ports. VGA-Signale können dank des integrierten Chips Aspeed 2300 umgeleitet werden.

Der F03C bringt nur drei Nodes in einem Gehäuse von zwei Höheneinheiten unter. Die einzelnen Nodes aber bieten mehr Platz für PCIe-Karten, so dass auch PCEe-Flash- oder Infiniband-Karten verbaut werden können. Die übrige Konfiguration entspricht dem F03A.

Bei beiden Servern ist die Stromversorgung ausgelagert, so dass die Netzteile zentral im Rack untergebracht werden. Das soll den Wartungsaufwand der Server reduzieren und die Verfügbarkeit der Server erhöhen.

Storage

Das JBR genannte JBOD belegt wie die Server zwei Höheneinheiten. Darin finden dann 28 Festplatten mit 3,5-Zoll-Format Platz, die alle im laufenden Betrieb ausgetauscht werden können, obwohl ein Teil der Platten in zweiter Reihe, im sogenannten Hidden-Shelf, steckt. Die Anbindung des JBOD erfolgt per SAS mit zwei 6-GBit/s-Ports. Auf Schrauben verzichtet Quanta hier komplett.

Der Top-of-the-Rack-Switch T3048-LY2 belegt eine Höheneinheit und verfügt über 48 Ports (SFP/SFP+), die wahlweise mit 1- oder 10-Gigabit-Ethernet genutzt werden können. Hinzu kommen vier QSFP+-Ports für 10- oder 40-Gigabit-Ethernet. Hier sind zwei Netzteile direkt integriert.

Die Racks

Die Open-Compute-Racks unterscheiden sich von herkömmlichen Server-Racks, denn sie setzen auf ein Rastermaß von 21 statt 19 Zoll und sind mit 1,066 Metern etwas tiefer als normale Racks. Die größere Grundfläche soll es ermöglichen, Server effizienter zu packen und zugleich den Luftstrom durch die Systeme zu optimieren, was die Effizienz der Systeme erhöhen soll.

Auf Basis der oben genannten Einzelkomponenten bietet Quanta zudem drei komplett bestückte Racks an, X300, X500 und X700 genannt, die für unterschiedliche Einsatzzwecke gedacht sind: Das X300 ist für rechenintensive Aufgaben vorgesehen und verfügt über 64 Compute-Nodes vom Typ F03A mit insgesamt 128 CPUs vom Type Intel Xeon E5-2600 v2. Beim X500 steht Storage im Vordergrund: So werden nur 14 Compute-Nodes vom Typ F03A verbaut, hinzu kommen aber 14 JBR. So passen zwar nur 28 CPUs in das Rack, zudem aber 392 Festplatten mit bis zu 4 TByte pro Stück, so dass sich eine maximale Speicherkapazität von 1.568 TByte ergibt. Das X700 liegt zwischen diesen beiden Konfigurationen und enthält 24 Compute-Nodes sowie 12 JBR. Gedacht ist diese Konfiguration für ausgewogene Workloads wie beispielsweise Hadoop.

Die Systeme der neuen Reihe Rackgo X sind ab sofort bei Quanta QCT bestellbar.

Die Entwicklung von Open Compute geht derweil weiter, mit dem Ziel, die einzelnen Ressourcen im Rechenzentrum weiter zu zentralisieren und die Server zu desintegrieren. So wie in den Quanta-Systemen die Stromversorgung bereits zentralisiert ist, sollen langfristig auch Komponenten wie CPUs und Speicher voneinander getrennt werden, damit diese zentral verwaltet und einzelnen Maschinen dynamisch zugewiesen werden können.


eye home zur Startseite
triplekiller 28. Okt 2013

Besser wäre, extra zum Fließtext, die Tabelle in der Bilderdiashow zu unterbringen. Aber...

pholem 28. Okt 2013

Ist schon eine Weile her, dass es mir bei einem golem Artikel so stark aufgefallen ist...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. azh Abrechnungs- und IT-Dienstleistungszentrum für Heilberufe GmbH, Aschheim Raum München
  2. gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH, Berlin
  3. ETAS GmbH & Co. KG, Stuttgart
  4. MBDA Deutschland, Schrobenhausen


Anzeige
Top-Angebote
  1. 99,90€ + 4,99€ Versand (Vergleichspreis 128€)
  2. 190,01€
  3. 193,02€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Data Center-Modernisierung für mehr Performance und


  1. Counter-Strike Go

    Bei Abschuss Ransomware

  2. Hacking

    Microsoft beschlagnahmt Fancy-Bear-Infrastruktur

  3. Die Woche im Video

    Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole

  4. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  5. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  6. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam

  7. IETF

    Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken

  8. Surface Diagnostic Toolkit

    Surface-Tool kommt in den Windows Store

  9. Bürgermeister

    Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH

  10. Layton's Mystery Journey im Test

    Katrielle, fast ganz der Papa



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Kryptowährungen: Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
Kryptowährungen
Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
  1. Drogenhandel Weltweit größter Darknet-Marktplatz Alphabay ausgehoben
  2. Kryptowährungen Massiver Diebstahl von Ether
  3. Kryptowährung Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

Indiegames Rundschau: Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
Indiegames Rundschau
Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
  1. Jump So was wie Netflix für Indiegames
  2. Indiegames-Rundschau Weltraumabenteuer und Strandurlaub
  3. Indiegames-Rundschau Familienflüche, Albträume und Nostalgie

IETF Webpackage: Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
IETF Webpackage
Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
  1. IETF DNS wird sicher, aber erst später
  2. IETF 5G braucht das Internet - auch ohne Internet
  3. IETF DNS über HTTPS ist besser als DNS

  1. Re: Wir sind doch alle Marsianer!

    Komischer_Phreak | 13:02

  2. Source-Engine schuld?

    Tigtor | 12:57

  3. Re: Solange die Elektroautos Teurer sind als...

    thinksimple | 12:53

  4. Re: 18¤ für ein mobiles Mädchenspiel?

    My1 | 12:51

  5. Re: Autonomes Fahren macht dumm

    ML82 | 12:51


  1. 12:43

  2. 11:54

  3. 09:02

  4. 16:55

  5. 16:33

  6. 16:10

  7. 15:56

  8. 15:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel