Abo
  • Services:

Racheporno: Brite muss wegen Whatsapp-Posting ins Gefängnis

Erstmals muss ein Brite nach der Veröffentlichung eines sogenannten Rachepornos auf Whatsapp in Haft. Trotz mehrfacher Warnung hatte er sich nicht von dem Posting abbringen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Aufnahme der Gruppe Women against revenge porn
Aufnahme der Gruppe Women against revenge porn (Bild: Women against revenge porn)

Ein 21-jähriger Brite ist nach der Veröffentlichung eines intimen Fotos einer Frau auf Whatsapp zu einer dreimonatigen Haftstrafe verurteilt worden. Damit sei in Großbritannien erstmals eine Haftstrafe wegen sogenannter Rachepornos verhängt worden, berichtete die britische Zeitung The Guardian unter Berufung auf ein Amtsgericht im englischen Derby. Der Mann hatte demnach am 8. August das intime Foto der Frau als sein Profilbild hochgeladen, nachdem er zuvor mehrfach mit der Veröffentlichung gedroht hatte.

Stellenmarkt
  1. OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH, Bad Homburg vor der Höhe, München
  2. transmed Transport GmbH, Regensburg

Das britische Parlament berät derzeit über eine Gesetzesänderung, wonach die unbefugte Veröffentlichung solcher Bilder mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden könnte. Das nun verhängte Urteil bezieht sich aber noch auf ein Gesetz zum Schutz vor Belästigung aus dem Jahr 1997. Auch in Deutschland droht in Zukunft eine zweijährige Haftstrafe, wenn unbefugt Aufnahmen, die dem Ansehen der abgebildeten Person erheblich schaden können, hergestellt und veröffentlicht werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf beschloss am Freitag der Deutsche Bundestag.

Britischen Medien zufolge waren der 21-Jährige und die Frau zuvor drei Jahre liiert. Die Frau soll dem Ex-Partner die intimen Bilder selbst geschickt haben. Nach dem Ende der Beziehung soll er mehrere davon in sozialen Medien veröffentlicht haben. Die Frau war daher bereits zur Polizei gegangen, die den Verurteilten vor weiteren Veröffentlichungen mehrfach gewarnt haben soll.

Eine Sprecherin der Polizei sagte laut BBC: "Es ist wichtig für die Leute zu verstehen, dass andere auf diese Weise belästigt werden." Der Richter bezeichnete das Verhalten des 21-Jährigen als "verderblich" und dazu gedacht, das Opfer auf größtmögliche Weise zu demütigen. Der Verurteilte hatte sich in dem Verfahren schuldig bekannt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 1,69€
  2. und zusätzlich eine Prämie erhalten (u. a. Amazon-Gutschein oder 30€ Barprämie)
  3. (u. a. SM-T813NZKEDBT für 249€ und SM-T819NZKEDBT für 289€ - Bestpreise!)
  4. 19,99€

koolGo 18. Nov 2014

Die Frage ist auch warum die Frau überhaupt solche Fotos von sich machen lässt und diese...

sedremier 18. Nov 2014

Wir kennen die Hintergrundgeschichte ja nicht... Wenn die jetzt ein wenig Kindsköpfig...

GodsBoss 17. Nov 2014

Wieso verfasst man überhaupt im Golem-Forum Beiträge? Um sie später den Kindern zu...

GodsBoss 17. Nov 2014

Gut, du hast erkannt, dass diese Menschen (die von dir "die meisten" genannten) also das...

GodsBoss 17. Nov 2014

Das Problem sind hierbei nicht die Vorwürfe, sondern dass diese dazu führen, dass ohne...


Folgen Sie uns
       


Smartphones Made in Germany - Bericht

Gigaset baut Smartphones - in Deutschland.

Smartphones Made in Germany - Bericht Video aufrufen
OLKB Planck im Test: Winzig, gerade, programmierbar - gut!
OLKB Planck im Test
Winzig, gerade, programmierbar - gut!

Wem 60-Prozent-Tastaturen wie die Vortex Poker 3 noch zu groß sind, der kann es mal mit 40 Prozent versuchen: Mit der voll programmierbaren Planck müssen wir anders als erwartet keine Abstriche machen - aber eine Umgewöhnung und die Einarbeitung in die Programmierung sind erforderlich.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern
  2. Kailh KS-Switch im Test Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
  3. Apple-Patentantrag Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören

Foam: Geodaten auf der Blockchain
Foam
Geodaten auf der Blockchain

Sinnvolle Blockchain-Anwendungen sind noch immer rar. Das Unternehmen Foam aus Brooklyn will Location Services auf die Blockchain bringen und setzt dabei auf ein Lora-Netzwerk statt auf GPS.
Von Dirk Koller


    Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
    Stromversorgung
    Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

    Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Elektroautos Bundesrechnungshof hält Kaufprämie für unwirksam
    2. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York
    3. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart

      •  /