Rabbids Coding: Ubisoft programmiert spielerisch Ordnung im Raumschiff

Chaoshasen haben ein Raumschiff überrannt und der Spieler muss die Biester wieder loswerden: Das ist die Ausgangslage im kostenlosen Rabbids Coding, mit dem Ubisoft unterhaltsam einige Grundkonzepte des Programmierens vermitteln möchte.

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Artwork von Rabbids Coding
Artwork von Rabbids Coding (Bild: Ubisoft)

Mit einem Serious Game namens Rabbids Coding möchte Ubisoft jungen Spielern erste Kenntnisse in Maschinensprache vermitteln. Die Software für Windows-PC soll ab dem 8. Oktober 2019 als kostenloser Download im Onlineshop Uplay zum Download bereitstehen. Im Mittelpunkt stehen die Rabbids, also die schon aus anderen Titeln des Herstellers bekannten, mehr oder weniger anarchischen Hasen.

Die Langohren haben ein Raumschiff überrannt, der Spieler soll die Tierchen in 32 Levels irgendwie wieder loswerden. Das macht er, indem er entweder einem der Hasen mit einer Art Telepathiehelm einfache Befehle erteilt oder Würstchen in die Sichtlinie der Hasen legt und sie so aus dem Weg räumt.

In beiden Fällen werden einfache Befehle aus einer Liste ausgewählt, die nach einem Knopfdruck abgearbeitet werden. Falls das zu einem anderen Ergebnis führt als erwartet oder erhofft, kann der Spieler die Liste bearbeiten oder neu erstellen. Das Ziel ist es, die Aufgabe möglichst effizient zu absolvieren - also mit möglichst wenig Befehlen. Zeitdruck gibt es nicht, stattdessen soll man in Ruhe und auf eigene Faust herumspielen können.

Sobald die Hauptaufgabe erledigt ist, also die Ordnung auf dem Raumschiff wiederhergestellt ist, kann der Spieler sich in einer offenen Umgebung austoben und dort nach Lust und Laune experimentieren. Ubisoft verspricht, dass Rabbids Coding wirklich einfach ist und keinerlei Vorkenntnisse erfordert. Lediglich lesen müssen man können, schreibt Ubisoft im Firmenblog. Die Entwickler hoffen, dass das Programm auch im Schulunterreicht zum Einsatz kommt.

Es gibt immer wieder Versuche, auf spielerische Art das Interesse am Programmieren zu wecken. Im Sommer 2019 hatte etwa Google seinen experimentellen Editor Game Builder veröffentlicht, mit dem man einfache 3D-Umgebungen erstellen und mit Hilfe von Befehlsmodulen einfache Spiele basteln kann.

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