Rabattplattform: Groupon will Yelp kaufen

Laut Anteilseigner arbeitet Groupon an der Übernahme von Yelp. Die beiden Plattformen passen offenbar zusammen, verdienen aber beide kaum Geld.

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Am Unternehmenssitz von Groupon
Am Unternehmenssitz von Groupon (Bild: Groupon)

Das Rabattkauf-Unternehmen Groupon strebt einen großen Zukauf an. Das berichtet das Wall Street Journal aus Aktionärskreisen. "Es liegt nahe, dass eine relativ große Übernahme durch Groupon bevorsteht", sagte Robert Chapman, Gründer der kalifornischen Investmentfirma Chapman Capital, der gegen den Zukauf ist, der Zeitung. Das Ziel könnte das Empfehlungsportal Yelp sein, das in San Francisco ansässig ist. Sowohl Groupon als auch Yelp lehnten einen Kommentar ab.

Da Bewertungen der Groupon Deals durch die Käufer üblich sind, darunter auch viele Restaurants und Geschäfte, scheinen die Unternehmen gut zusammenzupassen. Groupon und Yelp wären eine logische Kombination und würden ein Unternehmen mit einem Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen von 900 Millionen bis 1 Milliarde Dollar schaffen, sagten Investoren dem Wall Street Journal.

Beide Unternehmen machen nur geringe Gewinne: Laut einer Mitteilung vom Juli erwirtschaftete Groupon ein bereinigtes Ebitda von 47 Millionen US-Dollar für das vergangene Quartal. Das bereinigte Ebitda von Yelp belief sich Ende Juni auf 55 Millionen US-Dollar. Eine Übernahme oder Fusion könne Synergien schaffen und mindestens 200 Millionen US-Dollar einsparen.

Groupons Börsenwert hat gelitten

Mit 1,71 Milliarden US-Dollar liegt Groupon deutlich unter der Bewertung von 16,5 Milliarden US-Dollar, die es im Jahr 2011 erzielte, als es an die Börse ging. Yelp hat einen Börsenwert von 2,46 Milliarden US-Dollar.

Groupon hatte zum Ende des zweiten Quartals Finanzmittel in Höhe von 597 Millionen US-Dollar bei Schulden in Höhe von 382,1 Millionen US-Dollar.

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