R9 290X: Radeon-Grafikkarten mit 8 GByte kosten rund 400 Euro

Von Powercolor, Sapphire und MSI kommen die ersten serienmäßigen Grafikkarten mit AMDs schnellster GPU und 8 GByte Grafikspeicher. Noch im November 2014 sollen sie verfügbar sein, doch nur MSI nennt bisher einen Preis.

Artikel veröffentlicht am ,
Die MSI R9 290X GAMING 8G
Die MSI R9 290X GAMING 8G (Bild: MSI)

Gerüchte um 8-GByte-Radeons gab es schon länger, nun haben zeitgleich die Unternehmen Powercolor, Sapphire und MSI ihre Modelle offiziell angekündigt. Alle Grafikkarten arbeiten mit der vor einem Jahr eingeführten Hawaii-GPU und gehören damit zur Serie Radeon R9 290X. Der Unterschied zur bisherigen Version liegt allein im verdoppelten Grafikspeicher. Damit will AMD ganz offensichtlich die effizienteren Geforce GTX 970 und 980 kontern.

Stellenmarkt
  1. Senior Software Developer (m/w / divers)
    Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. IT-Security Specialist (w/m/d) Netzwerktechnik
    Dataport, verschiedene Standorte
Detailsuche

In den Wochen seit dem Marktstart der neuen Nvidia-Karten fielen die Preise für AMDs Topmodelle deutlich. Statt vorher rund 500 Euro waren für die 290X nur noch rund 300 Euro zu bezahlen - die Margen der Grafikkartenhersteller dürften drastisch gesunken sein. Obwohl bisher nur MSI einen Preis für die 8-GByte-Version von 415 Euro angibt, werden sich wohl die anderen Unternehmen daran orientieren. Der Aufpreis in der Herstellung liegt erfahrungsgemäß deutlich unter 100 Euro für 4 GByte zusätzlichen GDDR5-Speicher, sodass die Kartenhersteller an den neuen Karten wieder mehr verdienen können.

Auch Sapphires Modell R9 290X Vapor-X OC, das schon mit 8 GByte verfügbar war, wird nun billiger werden müssen. Bisher waren für diese Grafikkarte über 600 Euro verlangt worden, zudem führte Sapphire sie nur als "Limited Edition". Nun hat das Unternehmen die Karte erneut angekündigt. Es ist also davon auszugehen, dass sie dauerhaft angeboten wird.

Viel Grafikspeicher macht sich, vor allem bei Auflösungen weit über Full-HD, mit großen Texturen und Kantenglättung bemerkbar. Folglich bewerben die Hersteller die neuen Karten auch als ideal für Ultra-HD-Auflösung (4K). Es gibt allerdings auch Spiele wie Mittelerde Mordors Schatten, die schon für Full-HD bei extrem scharfen Texturen mindestens 6 GByte Videospeicher benötigen.

Golem Akademie
  1. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    02./03.06.2022, virtuell
  2. DP-203 Data Engineering on Microsoft Azure virtueller Vier-Tage-Workshop
    12.-15.09.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Mitte November 2014 sollen die 8-GByte-Radeons verfügbar sein, außer MSI hat noch kein Unternehmen einen Preis für die Geräte genannte. Laut Angaben der Hersteller werden die Grafikkarten derzeit an die Händler geliefert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


4edebd0f81eeffc... 06. Nov 2014

Warum nur 8GB, warum haut man nicht einfach mal 16 oder 24GB in eine Highend Grafikkarte...

Bujin 06. Nov 2014

Ich vergleiche es mal mit Kopfrechnen. Bloß weil jemand super schnell Kopfrechnen kann...

zwangsregistrie... 06. Nov 2014

8GB sind schon geil. Hätte gern ne gtx980 damit. Edit: grad mal gegoogelt, auf diversen...

jb (Golem.de) 06. Nov 2014

Das wäre wirklich noch lange hin :) Danke für den Hinweis, ist korrigiert.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Strange New Worlds Folge 1 bis 3
Star Trek - The Latest Generation

Strange New Worlds kehrt zu episodenhaften Geschichten zurück und will damit Star-Trek-Fans alter Schule abholen. Das gelingt mit Bravour. Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Oliver Nickel

Strange New Worlds Folge 1 bis 3: Star Trek - The Latest Generation
Artikel
  1. LTE-Patent: Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland
    LTE-Patent
    Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland

    Ford fehlen Mobilfunk-Patentlizenzen, weshalb das Landgericht München eine drastische Entscheidung gefällt hat. Autos droht sogar die Vernichtung.

  2. Flowcamper: Elektro-Wohnmobil Frieda Volt auf VW-Basis vorgestellt
    Flowcamper
    Elektro-Wohnmobil Frieda Volt auf VW-Basis vorgestellt

    Das elektrische Wohnmobil Frieda Volt basiert auf einem umgebauten Volkswagen T5 oder T6 und ist mit einem 72-kWh-Akku ausgerüstet.

  3. Katastrophenschutz: Cell Broadcast funktioniert nur auf jedem fünften Handy
    Katastrophenschutz
    Cell Broadcast funktioniert nur auf jedem fünften Handy

    Der bundesweite Test zur Versendung von Warn-SMS soll verschoben werden. Zu wenig Geräte können die Technik bislang einsetzen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Borderlands 3 gratis • CW: Top-Rabatte auf PC-Komponenten • Inno3D RTX 3070 614€ • Crucial P5 Plus 2 TB 229,99€ • Preis-Tipp: Kingston NV1 2 TB 129,90€ • AVM FRITZ!Repeater 1200 AX 69€ • MindStar (u. a. Palit RTX 3050 339€) • MMOGA (u. a. Total War Warhammer 3 29,49€) [Werbung]
    •  /