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R-PHY- und R-MACPHY: Kabelnetzbetreiber müssen sich nicht mehr festlegen

Nokia erlaubt nun, Remote-PHY- und Remote-MACPHY-Geräte in einem Netz einzusetzen. Mit der Technik kann das Netz genau dort ausgebaut werden, wo mehr Bedarf besteht.

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Technik bei VodafoneZiggo
Technik bei VodafoneZiggo (Bild: VodafoneZiggo/ Screenshot: Golem.de)

Nokia hat neue Ausrüstung für TV- Kabelnetzbetreiber vorgestellt, die eine Distributed Access Architecture (DAA) einsetzen. Das gab das Unternehmen bekannt. Mit der erweiterten, virtuellen Ausstattung sollen Kabelnetzbetreiber Remote-PHY- und Remote-MACPHY-Geräte innerhalb ihres Netzes einsetzen und zwischen beiden umschalten können.

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Kabelnetzbetreiber nutzen DAA, um die Datenübertragungsrate zu steigern, die Kosten zu senken und neue Dienste schneller bereitzustellen. Funktionen der Kabelnetz-Zugangsschicht, die sich bisher in den Headend- und Hub-Standorten befinden, werden in die Zugangsknoten verschoben.

Kabelnetzbetreiber konnten bisher nur ein DAA-Konzept nutzen: entweder R-PHY, das nur die Erzeugung des DOCSIS-Signals (PHY) in den Zugangsknoten verschiebt, oder R-MACPHY, das sowohl die PHY- als auch die DOCSIS-Verarbeitung (MAC) in den Zugangsknoten verlagert.

Hardware virtualisiert

Mit der neuen Unified-Cable-Access-Ausrüstung von Nokia sollen Betreiber R-PHY und R-MACPHY einsetzen können. Nokia hat mit vCMTS Anywhere das CMTS (Cable Modem Termination System) virtualisiert, das sowohl DOCSIS MAC als auch eine virtuelle Netzfunktion (VNF) enthält. Somit kann das vCMTS auf dem Knoten oder auf einem handelsüblichen Server im Außenbereich (OSP), im Hub, im Headend oder im Rechenzentrum eingesetzt werden.

Universal Node von Nokia erlaubt dem Kabelnetzbetreiber, einen Gainspeed-Kabelnetz-Zugangsknoten während des Betriebs von R-PHY auf R-MACPHY umzuschalten.

Mit Remote-PHY Technologie bekommen Betreiber die Möglichkeit, notwendige Netzupgrades auf kleinere Gebiete zu begrenzen, da nur die Netze hinter dem Remote-PHY-Node aufgerüstet werden müssen. Wo diese Nodes platziert werden, ist abhängig von der Netzstruktur und der Auslastung im Netz.

Im Idealfall hat jedes Haus sein Remote-PHY und der Ausbau muss nur noch in der Netzebene (NE4) erfolgen. R-PHY in einem Haus ist in den FTTB-Netzen durchaus denkbar, für Netzbetreiber bleibt aber abwarten, wie es sich technisch und preislich entwickelt. Der Betreiber senkt mit diesem Ansatz jedoch die Ausbaukosten und kann auch bedarfsorientierter ausbauen als bei einem flächendeckenden Netzupgrade.



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M.P. 22. Okt 2017

Für 470 GByte/Monat reicht rechnerisch eine 1,4 Mbit/s Leitung. Wir haben aber einen 100...


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