Quikdraw: Objektive zücken wie ein Revolverheld

Der Quikdraw-Gürtel dient dem Transport und dem schnellen Wechsel von Kameraobjektiven. Der Fotograf schraubt sie an Metallplatten, die genau wie das Bajonett der Kamera geformt sind.

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Quikdraw
Quikdraw (Bild: Kickstarter)

Schnell wie ein Revolverheld soll der Fotograf seine Objektive aus dem Gürtel Quikdraw ziehen können, den Ingenieur Riley Kimball entwickelt und über Kickstarter finanzieren will.

Jedes Objektiv wird dabei in ein Bajonettsystem geschraubt, das identisch ist mit dem der Spiegelreflexkamera. Kimball will sowohl eine Version für Canon als auch für Nikon anbieten. Nach dem Einsetzen muss das Objektiv noch um 5 Grad gedreht werden, um gesichert zu sein. Die heruntergeklappten Quikdraws sorgen durch eine mechanische Sicherung dafür, dass sich die Objektive nicht aus Versehen lösen. Die Arretierung wird beim Hochklappen gelöst.

Die Quikdraw-Aufnahmeplatten bestehen aus Aluminium und können bei Nichtgebrauch aus dem Gürtel entnommen werden. Im Gegensatz zu einer Aufbewahrung in einer Tasche, die es auch in Gürtelform gibt, sollen die Objektive beim Quikdraw einfacher zugänglich sein. Sie sind beim Laufen allerdings ungeschützt, wenn man einmal davon absieht, dass die Metalldeckel geschlossen sind. Einer der Haltedeckel soll rund 9 Kilogramm Gewicht halten können. Es steht allerdings zu befürchten, dass beim schnellen Laufen oder gar Rennen die Objektive störend herumspringen, da sie jeweils nur an einem Punkt befestigt sind.

  • Quikdraw (Bild: Kickstarter)
  • Quikdraw (Bild: Kickstarter)
  • Quikdraw (Bild: Kickstarter)
  • Quikdraw (Bild: Kickstarter)
Quikdraw (Bild: Kickstarter)

Eine Quikdraw-Halteplatte kostet 80 US-Dollar. Für 170 US-Dollar erhält der Unterstützer bei erfolgreicher Kickstarter-Finanzierung zwei Quikdraws sowie einen Gürtel. Für den internationalen Versand fallen noch einmal 15 US-Dollar an. Riley Kimball benötigt für die Produktion 100.000 US-Dollar, von denen schon jetzt mehr als 70.000 US-Dollar zugesagt wurden. Das Kickstarter-Projekt läuft noch drei Wochen bis zum 17. September 2012.

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