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Quest 2: Wer Facebook löscht, verliert Inhalte bei Oculus

Die VR-Headsets von Oculus werden immer enger mit Facebook verbunden. In Deutschland ist das Oculus Quest 2 deshalb nicht erhältlich.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Oculus Quest 2
Artwork von Oculus Quest 2 (Bild: Oculus)

Das auf Virtual-Reality-Headsets spezialisierte Unternehmen Oculus gehört seit März 2014 zu Facebook - und nun bekommen Anwender immer mehr Nachteile dieser Verbindung zu spüren. Die jüngste Entwicklung: Wer sein Profil bei Facebook löscht, verliert gleichzeitig alle Inhalte eines verknüpften Kontos bei Oculus und damit alle gekauften Spiele und sonstigen Anwendungen.

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Hintergrund: Seit dem 1. Oktober 2020 müssen alle neuen Käufer eines Headsets von Oculus auch über ein Konto bei Facebook verfügen und die beiden Accounts koppeln. Nun stellt sich heraus, dass die Trennung in keinem Fall mehr möglich ist, was Facebook dem Magazin Upload VR bestätigt hat.

Kurios an der Sache ist, dass alle vor Anfang Oktober 2020 gekauften Oculus Rift, Oculus Rift S, Oculus Go und Oculus Quest bis zum 31. Dezember 2022 auch ohne Anbindung an Facebook verwendet werden können. Mit der nun drohenden Gefahr des Verlusts aller Inhalte gibt es also einen Grund mehr, die Konten nicht zu koppeln.

Die Verbindung von Oculus und Facebook sorgt aber nicht nur wegen drohender Inhaltsverluste für Ärger. Mitte Oktober 2020 hatte ein Manager in der Community für Empörung gesorgt, weil er gesagt hatte, dass die Konten bei Facebook einen "guten Ruf" haben müssten.

Direkt davor hatte es Berichte von Anwendern gegeben, die ein längere Zeit nicht genutztes Konto auf Facebook reaktiviert oder ein neues Profil angelegt hatten. Einige Betroffene wurden dann aber von den Algorithmen auf Facebook gesperrt, so dass sie ihr neu gekauftes Headset nicht verwenden konnten.

In den automatisch ausgesandten Mitteilungen von Facebook hieß es, dass die Sperren final seien und in keinem Fall aufgehoben werden könnten. Inzwischen haben Oculus und Facebook aber gesagt, die Fälle erneut von Mitarbeitern prüfen zu lassen.

Besonders betroffen ist das neu veröffentlichte Quest 2, weil es in keinem Fall ohne Facebook-Konto funktioniert. In Deutschland ist das Headset - das technisch sehr gut sein soll - wegen dieses Konflikts mit dem Datenschutz derzeit nicht offiziell erhältlich. Importgeräte aus Nachbarländern sollen aber zumindest bislang ohne Probleme funktionieren.

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Astorek 01. Nov 2020 / Themenstart

Um die Datenschutzeinstellungen entsprechend zu setzen und die Nutzung zwischen "Social...

wo.ist.der... 28. Okt 2020 / Themenstart

Ich kann diesen Bullshit nicht mehr lesen. Es gibt MASSENWEISE Alternativen. Zu...

JensM 27. Okt 2020 / Themenstart

Dass Du Deine Hardware weiter nutzen kannst, auch wenn Du Deinen Steam Account löscht...

JensM 27. Okt 2020 / Themenstart

Du hast nur einen Teil seines Posts zitiert damit die Aussage "falsch" wird. Mit diesem...

My1 27. Okt 2020 / Themenstart

youtube ging sehr früh zu google, da war das kartellamt sicher noch nicht so weit mit...

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