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Mitarbeiter von Syseleven haben zwei netzwerkfähige Sensoren, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen, getestet.
Mitarbeiter von Syseleven haben zwei netzwerkfähige Sensoren, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen, getestet. (Bild: Martin Keller/Syseleven)

Alte Bekannte

Die Plattform, auf der die beiden Querxe basieren, ist auch keine Unbekannte, denn Basis ist das Open-Source-Projekt Ethernut, das ebenfalls von Egnite betreut wird. In beiden Geräten läuft ein Nut/OS 5.

  • Übersicht über die Alarmeinstellungen (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • Diagramm der Temperaturentwicklung (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • Thermometer-Modul (Bild: Egnite)
  • WLAN-Variante des Thermometer-Moduls (Bild: Egnite)
  • Kompaktes Innenleben auf Ethernut-Basis (Bild: Egnite)
  • Statistiken im Webinterface (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • Provisorischer Einbau im Serverrack (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • Provisorische Befestigung an der Wand (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • Weboberfläche des Thermometer-Moduls (Bild: Mario Keller/Syseleven)
Thermometer-Modul (Bild: Egnite)

Die getesteten Geräte messen mit Hilfe eines Si7021-I2C-Sensors von Silicon Labs sowohl die Luftfeuchtigkeit als auch die Temperatur in einem Messbereich von -40 bis 85 °C bei 0,1 °C Genauigkeit sowie 0 bis 95 Prozent relative Luftfeuchte bei zwei Prozent Genauigkeit.

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Der Sensor ist über ein etwa 30 cm langes Kabel fest mit dem Gerät verbunden. Damit wird zum einen verhindert, dass die Messung zum Beispiel durch die Wärmeentwicklung des Prozessors beeinträchtigt wird, zum anderen kann der kleine Sensor über das Kabel in einer Öffnung oder einem Kanal verbaut werden, während das Gerät selbst außen zugänglich bleibt. Da die Datenübertragung zwischen Sensor und Gerät digital (I2C / Link) erfolgt, hat das Kabel keinen Einfluss auf das Messergebnis. Wer es ganz genau mag, kann seinen Sensor auch noch zusätzlich kalibrieren lassen.

Ergänzend zu den gemessenen Werten wird der aktuelle Taupunkt berechnet. Beide Geräte gibt es auch in einer weiteren Ausführung, die den Anschluss eines PT100/PT1000-Sensors und damit Messungen bis 750 °C ermöglicht.

Datengrab und Plaudertasche

Beide Geräte können mit Hilfe eines internen Flash-RAMs Daten für einen recht großen Zeitraum lokal speichern: je nach eingestelltem Aufzeichnungsintervall zwischen zwei Monaten und mehreren Jahren. Über die Weboberfläche können die Daten dann bequem als CSV, XML, JSON automatisiert heruntergeladen werden. Damit kann ein Sensor auch ohne ständige Netzanbindung autark arbeiten.

Das Messintervall ist fest auf eine Messung pro Sekunde eingestellt, der Nutzer kann aber festlegen, in welchen Abständen die Werte gespeichert werden sollen. Eine batteriegepufferte Echtzeituhr sorgt dafür, dass auch nach einem Stromausfall die Daten nicht wieder ab dem 01.01.1970 aufgezeichnet werden.

Der Nutzer hat die Wahl zwischen verschiedenen Protokollen. Für die Einbindung in beliebige Monitoringsysteme können SNMP-Traps verschickt werden und Daten per SNMP abgefragt werden. Der Sensor selbst liefert dafür die passende MIBs-Datei zum Download mit, was sehr praktisch ist, wenn das Monitoring ein geschlossenes System ist. Das passt recht gut in unser Umfeld, daher haben wir mittels MRTG mal fix Graphen mit Temperatur und Luftfeuchtigkeit gebaut.

  • Übersicht über die Alarmeinstellungen (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • Diagramm der Temperaturentwicklung (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • Thermometer-Modul (Bild: Egnite)
  • WLAN-Variante des Thermometer-Moduls (Bild: Egnite)
  • Kompaktes Innenleben auf Ethernut-Basis (Bild: Egnite)
  • Statistiken im Webinterface (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • Provisorischer Einbau im Serverrack (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • Provisorische Befestigung an der Wand (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • Weboberfläche des Thermometer-Moduls (Bild: Mario Keller/Syseleven)
(Bild: Mario Keller/Syseleven)

Wer seine Daten lieber in der Cloud speichern möchte, wird auch darin von beiden Querx-Geräten unterstützt. Die Geräte können die Daten sowohl zum IoT-Anbieter Thingspeak als auch zu Xively senden. Dort stehen dann wieder verschiedene Auswertungs- und Visualisierungsfunktionen zur Verfügung.

Ein weiteres Medium, das beide Sensoren unterstützen, ist E-Mail. Dabei werden Mails über zwei unterschiedliche Mailkonten (SMTP) wahlweise mit Authentifizierung an verschiedene Mailadressen verschickt.

Eine direkte Abfrage per HTTP ist auch möglich, es stehen hier sowohl die aktuellen Messdaten zur Verfügung als auch die gespeicherten Daten. Hier ermöglicht es die HTTP-Schnittstelle, über URL-Parameter das Format (XML, JSON, CSV), Start- und Ende-Zeit sowie die Zeitabstände zwischen den Messwerten zu definieren.

Die beiden Geräte sprechen auch das Syslog- und das Modbus-(TCP)-Protokoll. Über Syslog werden aktuell keine Messwerte übertragen, das wird sich aber nach einem Hinweis von uns in einer der nächsten Firmware-Versionen ändern. Modbus ist vor allem für Hausautomatisierungen und ähnliche Anwendungen interessant.

Sehr umfangreich sind nicht nur die Kommunikationsmöglichkeiten, sondern auch die Einstellungen für die Alarmierung selbst. Alarm und Entwarnung beim Über- und Unterschreiten bestimmter Schwellenwerte sind Standard für solche Geräte. Auch eine Schalthysterese, die eine erneute Alarmierung erst auslöst, wenn der Wert unter ein bestimmtes Niveau gesunken und dann den Schwellenwert wieder erreicht hat, kann man wohl erwarten. Das verhindert ständige Wechsel aus Alarm und Entwarnung, wenn der Messwert um den Alarmierungswert "pendelt".

Was uns positiv überrascht hat, ist die Möglichkeit, einen Alarm auszulösen, wenn sich der Messwert innerhalb einer bestimmten Zeit über einen definierten Betrag hinaus ändert, auch wenn der Schwellenwert selbst noch nicht erreicht ist. Das gilt auch mit unterschiedlichen Einstellungen für steigende und fallende Messwerte.

Die Weboberfläche selbst verfügt auf der Startseite bereits über ein interaktives Diagramm, das die gespeicherten Messwerte sehr übersichtlich darstellen kann.

  • Übersicht über die Alarmeinstellungen (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • Diagramm der Temperaturentwicklung (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • Thermometer-Modul (Bild: Egnite)
  • WLAN-Variante des Thermometer-Moduls (Bild: Egnite)
  • Kompaktes Innenleben auf Ethernut-Basis (Bild: Egnite)
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  • (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • Provisorischer Einbau im Serverrack (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • Provisorische Befestigung an der Wand (Bild: Mario Keller/Syseleven)
  • Weboberfläche des Thermometer-Moduls (Bild: Mario Keller/Syseleven)
Diagramm der Temperaturentwicklung (Bild: Mario Keller/Syseleven)

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, dieses Diagramm direkt per IFrame in eine externe Seite einzubetten - vorausgesetzt, der Querx ist für den Browser direkt erreichbar.

 Querx TH WLAN im Test: Wie heiß und feucht ist unser Serverraum?Querx TH (der Kleine) und TH WLAN (der Große) 

eye home zur Startseite
alphaorb 10. Jun 2016

Was für Anlagen überwacht ihr denn mit diesen Sensoren?

thesmann 09. Jun 2016

Ich sprach genau von einer dieser Filialen, nicht von einer Zentrale. Und ich waere...

kernash 09. Jun 2016

Das sollte 0,1°C Auflösung heissen. Genauigkeit Temperatur: ±0,4°C bei -10 bis 85°C ±1,0...

Crass Spektakel 08. Jun 2016

Ich kann mich noch an einen Kunden erinnern der eine Klimaanlage in seinem neuem RZ...

DarkSpir 08. Jun 2016

Ernsthaft? Unnötig aufgebläht? Wenn das ordentlich konfigurierbar ist, würde ja ein...



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