Abo
  • Services:

Quedlinburg und Großbeeren: Vectoring für weitere 15.300 Haushalte

Die Telekom hat weitere Ausbaustädte für Vectoring bekannt gegeben. Wer Vectoring will, zahlt in den ersten zwölf Monaten jeweils 39,95 Euro und danach monatlich 44,95 Euro.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbeplakat der Telekom in Großbeeren, noch für 50 MBit/s
Werbeplakat der Telekom in Großbeeren, noch für 50 MBit/s (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Deutsche Telekom wird Vectoring für 13.000 Haushalte in Quedlinburg im Harz und für weitere 2.300 in Großbeeren, südlich von Berlin, anbieten. Das gab das Unternehmen am 16. Juni 2016 bekannt. Die Telekom hat damit begonnen, ihr Netz in Quedlinburg weiter auszubauen. Dazu wird das Unternehmen 27 Kilometer Glasfaser verlegen und 65 Multifunktionsgehäuse neu aufstellen sowie vorhandene Gehäuse mit Vectoring-Technik ausstatten. Dadurch werden dort fast 13.000 Haushalte bis zum vierten Quartal 2016 Vectoring-fähig.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, deutschlandweit
  2. Robert Bosch GmbH, Salzgitter

"Ich freue mich, dass die Arbeiten in Quedlinburg jetzt begonnen haben", sagte Oberbürgermeister Frank Ruch. "Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gegraben", erklärte Roland Voigt, Regiomanager der Telekom im Landkreis Harz. "Wir werden die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten. Wir gehen immer in überschaubaren Bauabschnitten voran."

Gemeinde braucht zehn Kilometer Glasfaserleitungen

Auch 2.300 Haushalte und Betriebe der Gemeinde Großbeeren können spätestens ab Jahresende 2016 schnelleres Internet mit Vectoring nutzen. Hier werde die Telekom zehn Kilometer Glasfaserleitungen neu verlegen und rund 15 Schaltverteiler aufbauen oder erweitern. Carl Ahlgrimm, Bürgermeister von Großbeeren, erklärte: "Die Telekom wertet mit der geplanten Investition nicht nur unsere Gemeinde, sondern jedes einzelne Grundstück im Ausbaugebiet auf."

Die Menschen, die die neuen Geschwindigkeiten nutzen wollen, müssen aktiv werden und ihren Vertrag erweitern oder einen Neuvertrag mit der Telekom schließen. Wer bis 34,95 Euro für eine Flat mit bis zu 50 MBit/s im Download und bis zu 10 MBit/s Upload zahlte, kann den Vertrag ändern, um eine Flat mit bis zu 100 MBit/s und bis zu 40 MBit/s im Upload zu erhalten. Dies kostet in den ersten zwölf Monaten jeweils 39,95 Euro und danach monatlich 44,95 Euro.

Je näher der Kunde am Multifunktionsgehäuse wohnt, desto höher ist die Geschwindigkeit. Der Vectoring-Effekt auf der Kupferleitung nimmt mit der Leitungslänge ab und ist bei der bisher eingesetzten Technik ab 700 bis 800 Metern kaum mehr feststellbar. Daher kann die Technik Fiber-To-The-Home (FTTH) nicht ersetzen, stellt aber eine Verbesserung der Datenraten dar.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. JBL E50BT Over-ear Kopfhörer 49,00€ statt 149,00€)
  2. 159€
  3. (u. a. Samsung U28E590D für 240,19€ mit Gutschein: NBBSAMSUNGMONITOR und Acer KG271 für 205...

Sharra 22. Jun 2016

Jede Arbeit, die heute an den Kästen stattfände, würden wir FTTH einbauen, wäre in 10...

Ovaron 20. Jun 2016

Gerade die Telekom baut an allen möglichen und unmöglichen Stellen auf. Gerade die...

RipClaw 17. Jun 2016

Da braucht es kein Sponsoring sondern einfach nur eine Pressemeldung und die haut die...


Folgen Sie uns
       


i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch)

Der nächste Schritt steht an: Der französische Verkehrsbetrieb plant einen Test mit einem autonom fahenden Bus. Er soll Anfang 2020 in einer französischen Großstadt im normalen Verkehr fahren.

i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch) Video aufrufen
LittleBits Hero Inventor Kit: Die Lizenz zum spaßigen Lernen
LittleBits Hero Inventor Kit
Die Lizenz zum spaßigen Lernen

LittleBits gehört mittlerweile zu den etablierten und erfolgreichen Anbietern für Elektronik-Lehrkästen. Für sein neues Set hat sich der Hersteller eine Lizenz von Marvel Comics gesichert. Versucht LittleBits mit den berühmten Superhelden von Schwächen abzulenken? Wir haben es ausprobiert.
Von Alexander Merz


    Xilinx-CEO Victor Peng im Interview: Wir sind überall
    Xilinx-CEO Victor Peng im Interview
    "Wir sind überall"

    Programmierbare Schaltungen, kurz FPGAs, sind mehr als nur Werkzeuge, um Chips zu entwickeln: Im Interview spricht Xilinx-CEO Victor Peng über überholte Vorurteile, den Erfolg des Interposers, die 7-nm-Fertigung und darüber, dass nach dem Tape-out der Spaß erst beginnt.
    Ein Interview von Marc Sauter

    1. Versal-FPGAs Xilinx macht Nvidia das AI-Geschäft streitig
    2. Project Everest Xilinx bringt ersten FPGA mit 7-nm-Technik

    Mobile-Games-Auslese: Bezahlbare Drachen und dicke Bären
    Mobile-Games-Auslese
    Bezahlbare Drachen und dicke Bären

    Rundenbasierte Strategie auf dem Smartphone mit Chaos Reborn Adventure Fantasy von Nintendo in Dragalia Lost - und dicke Alpha-Bären: Die Mobile Games des Monats bieten spannende Unterhaltung für jeden Geschmack.
    Von Rainer Sigl

    1. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs
    2. Mobile-Games-Auslese Barbaren und andere knuddelige Fantasyhelden
    3. Seismic Games Niantic kauft Entwickler von Marvel Strike Force

      •  /