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Qubes OS sorgt durch Virtualisierung für ein sicheres System.
Qubes OS sorgt durch Virtualisierung für ein sicheres System. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Kräftige Hardware benötigt

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Die verfügbare Hardware spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Der 64-Bit-Prozessor sollte über mindestens vier Kerne verfügen. Unerlässlich sind Intels VT-d oder AMD IOMMU sowie Intel VT-x oder AMD-v, die die CPUs der jeweiligen Hersteller unterstützen müssen. Letztere werden vor allem für Windows-Anwendungen benötigt, die in der aktuellen Qubes-Version genutzt werden können. Die Qubes-Entwickler haben eine Hardwarekompatibilitätsliste auf ihrer Webseite zusammengetragen.

Der Arbeitsspeicher muss mindestens 4 GByte haben. Zwar läuft Qubes auch auf Systemen mit 2 GByte Arbeitsspeicher, dann lassen sich aber kaum mehr als drei Domains gleichzeitig starten. Während das Dom0-System auch OpenGL unterstützt, gilt das nicht für Anwendungen, die in einzelnen Domains gestartet werden. Xens virtuelle Maschinen können nicht auf die 3D-Hardwarebeschleunigung von Grafikkarten zugreifen.

Die Entwickler empfehlen eine SSD, in unserem Test verwendeten wir auch eine SATA-Platte, die vor allem die Installation verlangsamte, ansonsten aber kaum langsamer war als eine SSD. Er gibt aber auch Szenarien, bei denen ein schneller Datenträger unerlässlich ist, etwa wenn Qubes auch Windows-Anwendungen starten soll.

In der aktuellen Version von Qubes wurde die Unterstützung für Windows 7 umgesetzt. Microsofts Betriebssystem lässt sich in einer Domain installieren und einzelne Windows-Anwendungen lassen sich sogar in eigenen Fenstern unter Qubes starten.

Fazit

Qubes macht nach mehrjähriger Entwicklungszeit bereits einen ordentlichen Eindruck. Wir konnten kaum Fehler entdecken. Das Sicherheitskonzept ist dank der umgesetzten Abschottung schlüssig. Allerdings warnen selbst die Qubes-Entwickler davor, sich ausschließlich auf das System zu verlassen. Ihr Betriebssystem soll Angriffe über mögliche Softwarefehler minimieren, verhindern ließen diese sich aber nicht.

Ein weiterer Pluspunkt ist die ausführliche Dokumentation, die das Qubes-Team zusammengestellt hat. Selbst für versierte Linux-Anwender ist der Einstieg in Qubes allerdings nicht einfach, denn das Betriebssystem unterscheidet sich teils grundlegend von anderen Linux-Distributionen. Für Einsteiger sind Linux-Kenntnisse unerlässlich, zumindest bei der Einrichtung und Konfiguration. Läuft das System einmal, ist es aber leicht zu bedienen.

Qubes befindet sich in aktiver Entwicklung, auf der Linuxcon Europe 2014 stellte das Team die aktuelle Version R2 vor, in der vor allem die Unterstützung für Microsofts Windows 7 umgesetzt wurde. In der kommenden Version soll Qubes einen Hypervisor Abstraction Layer erhalten. Mit dieser Zwischenschicht soll es möglich sein, neben Xen auch andere Hypervisors zu nutzen, etwa die Kernel Virtual Machine (KVM). Auch Verbesserungen an der Benutzeroberfläche sind geplant.

Die aktuelle Version R2 von Qubes OS ist über die Webseite des Projekts erhältlich.

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ShalokShalom 08. Nov 2015

sondern ein Xen basiertes mit Support für Linux Gäste.

drasojem 09. Dez 2014

Dagegen hilft nur Verschlüsselung. Das ist ja nichts anderes als irgendein...

drasojem 08. Dez 2014

Was ändert das an der Tatsache das ein präperiertes USB-Gerät einen Bug im USB...

drasojem 01. Dez 2014

Tatsächlich nutzen die meisten Qubes user notebooks die meist ihre Tatatur per ps2...

Hotohori 22. Okt 2014

Welche man aber sicherlich deutlich schwerer zu manipulieren machen kann, wenn sie derart...



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