• IT-Karriere:
  • Services:

Quartalszahlen: TSMCs Umsatz stagniert trotz 16-nm-Chips für Apple

Umsatz und Gewinn des Auftragsfertigers TSMC stagnieren trotz guter Auftragslage dank Apple und Nvidia. Hintergrund sind 16-nm-Chips für das iPhone 6S, das iPad Pro und offenbar auch für die nächste Grafikkarten-Generation von Nvidia namens Pascal.

Artikel veröffentlicht am ,
Mockup einer Pascal-Platine ohne echte GPU oder HBM
Mockup einer Pascal-Platine ohne echte GPU oder HBM (Bild: Nvidia)

Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) hat Ergebnisse für das dritte Quartal 2015 veröffentlicht (PDF) und stagnierende Zahlen vermeldet. Verglichen mit dem Vorjahr erwirtschaftete der Auftragsfertiger rund 212 statt 209 Milliarden Taiwan-Dollar - was bei offiziellem Kurs 6,67 statt 6,99 Milliarden US-Dollar entspricht - und erzielte einen Gewinn von 2,36 statt 2,54 Milliarden US-Dollar. Im ersten Quartal 2015 erzielte die TSMC einen Umsatz von 6,66 und einen Gewinn von 2,58 Milliarden US-Dollar.

Stellenmarkt
  1. Basler AG, Ahrensburg
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

Erstmals listet TSMC die Umsätze des 16-nm-FinFET-Herstellungsprozesses, koppelt die Zahlen aber an die des planaren 20-nm-Verfahrens: Zusammen kommen beide auf 21 Prozent des Umsatzes, also nur ein Prozentpunkt mehr als im vergangenen Quartal. Interessanter ist der Blick auf die Verteilung nach Sparten: Die Communications-Abteilung stagniert, was uns plausibel erscheint, da TSMC für Apple herstellt. Die A8- und A8X-Chips des iPhone 6/Plus und des iPad Air 2 stammen aus der 20-nm-Fertigung, einen Teil der neuen A9-Chips für das iPhone 6S/Plus produziert TSMC ebenfalls.

  • Anteil der Sparten am Umsatz (Bild: TSMC)
  • Anteil der Fertigungsprozesse am Umsatz (Bild: TSMC)
Anteil der Fertigungsprozesse am Umsatz (Bild: TSMC)

Der prozentuale Anteil an der 20-nm-Fertigung dürfte im dritten Quartal niedriger liegen als im zweiten, der Anteil der 16FF-Technik ist überhaupt erst vorhanden und fängt das auf, was der 20-nm-Prozess nicht mehr erwirtschaftet. Eine Sparte bei TSMC allerdings legt deutlich zu: Das Computer-Segment verzeichnet einen Umsatzanstieg um 15 Prozent. Das liegt eventuell an Nvidias GP100-Chip, dem Topmodell mit Pascal-Architektur für kommende Grafikkarten. Die GPU soll im Frühsommer ihren Tape-out gehabt haben, die Risk Production im 16FF-Verfahren könnte bereits angelaufen sein.

Weitere mögliche Chips sind GPUs auf AMDs Grafikkartenfamilie Arctic Islands oder Hybrid-FPGAs von Xilinx, bei Letzteren hatte der Hersteller das Tape-out im Juli 2015 bestätigt. TSMC erwartet für das vierte Quartal 2015 einen zurückgehenden Umsatz von 201 bis 204 Milliarden Taiwan-Dollar.

Nachtrag vom 15. Oktober 2015, 23:47 Uhr

TSMC hat bestätigt, Smartphone-Chips im 16FF+ genannten Verfahren zu fertigen. Generell soll der Prozess im vierten Quartal 2015 für deutlich mehr Umsatz sorgen - das spricht für Pascal.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 12,99€
  3. (-10%) 8,99€
  4. 3,74€

Anonymer Nutzer 15. Okt 2015

nur noch bedingt ein Zeiger für gutes Wirtschaftswachstum.

Unix_Linux 15. Okt 2015

...funktioniert nicht.


Folgen Sie uns
       


Tesla baut Gigafactory in Brandenburg - Bericht

Wald weg, Wasser weg, Tesla da? Wir haben Grünheide besucht.

Tesla baut Gigafactory in Brandenburg - Bericht Video aufrufen
Data Scientist: Ein Mann, der mit Daten Leben retten will
Data Scientist
Ein Mann, der mit Daten Leben retten will

Senfgelbes Linoleum im Büro und weniger Geld als in der freien Wirtschaft - egal, der Data Scientist Danilo Schmidt liebt seinen Job an der Charité. Mit Ärzten entwickelt er Lösungen für Patienten. Die größten Probleme dabei: Medizinersprech und Datenschutz.
Ein Porträt von Maja Hoock

  1. Computerlinguistik "Bordstein Sie Ihre Erwartung!"
  2. OpenAI Roboterarm löst Zauberwürfel einhändig
  3. Faceapp Russische App liegt im Trend und entfacht Datenschutzdebatte

Galaxy-S20-Serie im Hands-on: Samsung will im Kameravergleich an die Spitze
Galaxy-S20-Serie im Hands-on
Samsung will im Kameravergleich an die Spitze

Mit der neuen Galaxy-S20-Serie verbaut Samsung erstmals seine eigenen Isocell-Kamerasensoren mit hoher Auflösung, auch im Zoombereich eifert der Hersteller der chinesischen Konkurrenz nach. Wer die beste Kamera will, muss allerdings zum sehr großen und vor allem wohl teuren Ultra-Modell greifen.
Ein Hands on von Tobias Költzsch, Peter Steinlechner und Martin Wolf

  1. Micro-LED-Bildschirm Samsung erweitert The Wall auf 583 Zoll
  2. Nach 10 kommt 20 Erste Details zum Nachfolger des Galaxy S10
  3. Vorinstallierte App Samsung-Smartphones schicken Daten an chinesische Firma

Galaxy Z Flip im Hands-on: Endlich klappt es bei Samsung
Galaxy Z Flip im Hands-on
Endlich klappt es bei Samsung

Beim zweiten Versuch hat Samsung aus seinen Fehlern gelernt: Das Smartphone Galaxy Z Flip mit faltbarem Display ist alltagstauglicher und stabiler als der Vorgänger. Motorolas Razr kann da nicht mithalten.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Isocell Bright HM1 Samsung verwendet neuen 108-MP-Sensor im Galaxy S20 Ultra
  2. Smartphones Samsung schummelt bei Teleobjektiven des Galaxy S20 und S20+
  3. Galaxy Z Flip Samsung stellt faltbares Smartphone im Folder-Design vor

    •  /