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Quartalszahlen: Seagate rechnet ab Juni mit HAMR-Festplatten

Angesichts eines verlustreichen Quartals setzt Seagate auf die Zukunft. Die neuen Festplatten sollen 30 TByte und mehr bieten.
/ Daniel Ziegener
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Seagate spürt den Einbruch des Festplattenmarktes. (Bild: Benjamin Lehman)
Seagate spürt den Einbruch des Festplattenmarktes. Bild: Benjamin Lehman / Unsplash

Seagate hat seine Geschäftszahlen für das vergangene Quartal veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) und dabei Informationen über seine Produkt-Roadmap bekannt gegeben. Für Seagate endete das zweite Quartal – ähnlich wie Microsoft beginnt die Zählung eines Geschäftsjahres bei Seagate bereits zur Mitte eines Jahres – mit einem deutlichen Verlust von 33 Millionen US-Dollar.

Der Umsatz lag in den vergangenen drei Monaten bei rund 1,9 Milliarden US-Dollar im Vergleich zu 3,1 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Es ist das erste Mal seit Jahren, dass Seagate einen Quartalsverlust aufweist. Im vorherigen Quartal lag der Umsatz noch knapp über 2 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn von 29 Millionen US-Dollar.

"Wir erwarten, dass wir unsere 30-Terabyte-Plus-HAMR-basierte Produktfamilie im Juni-Quartal auf den Markt bringen werden" , schrieb Seagate-CEO Dave Mosley in der Pressemitteilung zum Geschäftsbericht. Man sei damit "gut positioniert, wenn sich die Märkte endlich erholen" .

Konkurrent Toshiba stellte im Januar 2023 seine ersten Festplatten mit einer Kapazität von mehr als 30 TByte vor .

HAMR-Technologie seit 2002 in der Entwicklung

Seagate verschob seine neuen Modelle in der Vergangenheit mehrfach(öffnet im neuen Fenster) . Die HAMR(öffnet im neuen Fenster) -Technologie wurde bereits 2017 angekündigt. In der Entwicklung ist HAMR bereits seit 2002(öffnet im neuen Fenster) .

Alle Hersteller hatten mit dem Absatzrückgang des PC-Marktes zu kämpfen. Im Jahr 2022 brach die Zahl der verkauften Festpatten im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent ein . Seagate ist mit einem Marktanteil von 42,9 Prozent der größte HDD-Hersteller vor Western Digital und Toshiba.

Intel veröffentlichte am Donnerstag ebenfalls seine Geschäftszahlen. Auch der Chipproduzent ging mit einem Verlust aus dem letzten Quartal . Es wird mit weiteren Entlassungen gerechnet. Auch Seagate gab Ende Oktober 2022 bekannt, etwa 3.000 Arbeitsplätze abbauen zu wollen .


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