Quartalszahlen: Samsung macht Gewinn mit Speicher, nicht mit Smartphones

Samsung macht im dritten Quartal 2018 deutlich mehr Gewinn als im Vorjahr - dank seiner Speicher- und Displaysparte. Bei den Smartphones hingegen sinken die Einnahmen: Grund ist die gestiegene Konkurrenz, besonders im Einsteiger- und Mittelklassebereich.

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Samsungs Displaysparte ist unter anderem für den Gewinnzuwachs verantwortlich.
Samsungs Displaysparte ist unter anderem für den Gewinnzuwachs verantwortlich. (Bild: Tobias Schwarz/AFP/Getty Images)

Im dritten Quartal 2018 hat Samsung einen Gewinn von umgerechnet fast 13,6 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einer Steigerung von 20,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt. Laut Samsung ist dies der höchste Gewinn, den das Unternehmen bisher in einem Quartal erzielen konnte.

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Grund für die Gewinnsteigerung ist das gut laufende Geschäft im Speicher- und Displaybereich. Zudem steht der koreanische Won verhältnismäßig schwach zum US-Dollar, was einem positiven Effekt von ungefähr 619 Millionen Euro entspricht.

In der Speichersparte war besonders die NAND- und DRAM-Nachfrage hoch, was zu einer entsprechenden Gewinnsteigerung führte. Bei der Displaysparte hat sich die Nachfrage nach flexiblen OLED-Bildschirmen erhöht. Auch der LED-Bereich konnte einen Zuwachs erzielen, besonders aufgrund großer Fernseher.

Smartphone-Sparte schneidet schwach ab

Nicht zum Quartalserfolg beigetragen hat die Smartphone-Sparte: Der Gewinn sinkt trotz stabiler Verkäufe bei den Oberklassemodellen. Samsung zufolge liegt der Grund bei einem Einbruch im Einsteiger- und Mittelklassebereich.

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Die Ursache dafür liegt auf der Hand: Viele Konkurrenten, besonders aus China, bieten im Preissegment von Samsungs Mittelklasse bereits Geräte mit Topausstattung an. Samsung erhofft sich aber, im vierten Quartal das neue Galaxy A7 und Galaxy A9 verstärkt absetzen zu können. Die Geräte haben jeweils eine Dreifach- und eine Vierfachkamera und heben sich dadurch von manchem Konkurrenzgerät ab.

Im Jahr 2019 will Samsung im Smartphone-Bereich weiterhin Ausstattungsmerkmale der Oberklasse in preiswertere Geräte bringen. Außerdem soll die Konkurrenzfähigkeit mittel- und langfristig durch faltbare Geräte und 5G-Smartphones verbessert werden.

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