Quartalszahlen: Nvidias Gaming-Geschäft verliert ein Drittel

Eine Umsatzwarnung vorab: Nvidia hat im zweiten Quartal 2022 weit über eine Milliarde US-Dollar weniger mit Geforce-Grafikkarten verdient.

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Mehrere aktuelle Geforce RTX 3000 als Founder's Edition
Mehrere aktuelle Geforce RTX 3000 als Founder's Edition (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Eigentlich wollte Nvidia die Zahlen für das zweite Quartal 2022 erst am 24. August bekanntgeben, stattdessen gibt es eine vorgezogene Umsatzwarnung: Statt der erwarteten 8,1 Milliarden US-Dollar sollen es nur noch 6,7 Milliarden US-Dollar sein, was aber weiterhin über dem Vorjahresquartal liegt. Der Hauptgrund für den Rückgang ist das Gaming-Geschäft mit den Geforce-Grafikkarten der Ampere-Generation.

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Hier verringerte sich der Umsatz um 33 Prozent von 3,061 auf 2,04 Milliarden US-Dollar, was von Nvidia und auch Analysten anders vorhergesagt wurde - deswegen erfolgte die Umsatzwarnung. Verglichen mit dem ersten Quartal 2022 brach der Umsatz sogar um 44 Prozent ein, hier waren es noch 3,62 Milliarden US-Dollar.

Die Bruttomarge fiel um gleich 50 Prozent von zuvor enormen 65 Prozent auf immer noch sehr hohe 44 Prozent, dennoch: "Wir werden Maßnahmen ergreifen, um die Preise und das Inventar unserer Partner anzupassen", sagte Nvidia-CEO Jensen Huang. Alleine dafür wurden 1,32 Milliarden US-Dollar im Q2/2022 aufgewendet.

Auch AMD hat bei dedizierten Gaming-Lösungen verloren

Die anderen Sparten von Nvidia sehen besser aus: Data Center wuchs um 61 Prozent, womit die Sparte rund 3,8 statt 2,336 Milliarden US-Dollar umgesetzt und damit das Gaming-Geschäft überholt haben dürfte. Automotive ging um 45 Prozent nach oben, Proviz (Professional Visualization) verlor 4 Prozent und OEM gleich 66 Prozent. Mit zusammen 850 Millionen US-Dollar haben diese drei Abteilungen jedoch relativ wenig Einfluss auf den Gesamtumsatz, wie auch in den vergangenen Jahren schon.

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Ein Blick auf die Konkurrenz, sprich AMD, zeigt dort einen gestiegenen Umsatz bei Gaming-Lösungen: Mit 1,655 statt 1,255 Milliarden US-Dollar stieg dieser deutlich, die Sparte umfasst neben dedizierten Radeon-Grafikchips auch die Semi-Custom-SoCs für Playstation sowie Xbox. Laut AMD-CEO Lisa Su waren die Konsolen-Chips der primäre Umsatztreiber, wohingegen Grafikkarten weniger Geld einbrachten.

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Clown 10. Aug 2022 / Themenstart

Genau genommen ist Intel seit langem(!) Marktführer und zwar mit großem Abstand. Halt nur...

FlowPX2 09. Aug 2022 / Themenstart

Ganz ehrlich, ich wollte mir eine 30xx holen, aber es war absolut überteuert oder nicht...

forenuser 09. Aug 2022 / Themenstart

Stellt sich die Frage, ob die 40'er "preiswert" angeboten werden oder deren...

macmillionaire 09. Aug 2022 / Themenstart

/chefskiss

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