Abo
  • IT-Karriere:

Quartalszahlen: Nvidias Datacenter-Sparte macht 60 Prozent mehr Umsatz

Im dritten Quartal 2018 konnte Nvidia sein Geschäft mit Tesla-Beschleunigern verbessern und im Consumer-Bereich machen sich die teuren Turing-Modelle alias Geforce RTX bemerkbar. Dennoch stürzte die Aktie wegen hoher Erwartungen ab.

Artikel veröffentlicht am ,
Nvidia-CEO Jensen Huang bei seiner Keynote auf der GTC 2018
Nvidia-CEO Jensen Huang bei seiner Keynote auf der GTC 2018 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Nvidia hat die Zahlen des dritten Quartals 2018 vorgelegt (PDF): Der Umsatz betrug 3,181 Milliarden US-Dollar und der Gewinn lag bei 1,23 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahresquartal setzte der GPU-Entwickler noch 2,636 Milliarden US-Dollar um und generierte so 838 Millionen US-Dollar. Erneut erwirtschaftet Nvidia das meiste Geld mit Grafikchips, wobei vor allem das Datacenter-Segment mit den Tesla-Beschleunigern weiter stark wächst.

Stellenmarkt
  1. KDO Service GmbH, Oldenburg
  2. Wirecard Issuing Technologies GmbH, Aschheim bei München

Allerdings hatte Nvidia den Crypto-Mining-Boom überschätzte und deutlich mehr Grafikkarten produzieren lassen respektive zu viele Chips an die Partner verkauft. Daher nimmt der Hersteller eine Abschreibung von 57 Millionen US-Dollar in Kauf, um die Preise stabil zu halten. Vor allem von der Geforce GTX 1060 sollen die Lagerbestände abverkauft und im vierten Quartal 2018 keine weiteren dieser GPUs mehr an die Partner weitergegeben werden. Die Pascal-basierte Grafikkarte ist eigentlich für Spieler gedacht und sehr populär, bei Valves Steam verwenden prozentual die meisten Nutzer eine Geforce GTX 1060.

Das generelle Geschäft mit GPUs legt beim Umsatz von 2,217 Milliarden US-Dollar auf 2,774 Milliarden US-Dolllar zu, das mit Tegra-SoCs schrumpfte leicht von 419 Millionen auf 407 Millionen US-Dollar. Ein Blick in die weitere Aufschlüsselung zeigt, wieso: Die Gaming-Sparte, welche die Geforce GTX und Geforce RTX sowie die kleineren GT/MX-Ableger umfasst, ist mit einem Umsatz von 1,764 Milliarden US-Dollar die stärkste. Ihr folgt die Datacenter-Gruppe, welche mit 792 Millionen US-Dollar statt mit 501 Millionen US-Dollar ein Wachstum von knapp 60 Prozent zum Vorjahr aufweist. Hier verkauft Nvidia die Tesla-Beschleuniger, beispielsweise die Tesla V100 für AI-Training und die Tesla T4 für AI-Inferencing.

Weil Nvidia für das vierte Quartal 2018 einen Umsatz von nur 2,7 Milliarden US-Dollar erwartet, was unter dem Vorjahr liegt, brach die Aktie nachbörslich um bis zu 17 Prozent ein und hat sich bisher auch kaum erholt: Die Anleger hatten weit über 3 Milliarden US-Dollar erwartet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. (-78%) 12,99€
  3. 4,99€
  4. 2,99€

Folgen Sie uns
       


Proglove Scanhandschuh ausprobiert

Der Mark II von Proglove ist ein Barcode-Scanner, den sich Nutzer um die Hand schnallen können. Das Gerät ist klein und sehr leicht - wir haben es nach wenigen Minuten schon nicht mehr bemerkt.

Proglove Scanhandschuh ausprobiert Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Final Fantasy 7 Remake angespielt: Cloud Strife und die (fast) unendliche Geschichte
    Final Fantasy 7 Remake angespielt
    Cloud Strife und die (fast) unendliche Geschichte

    E3 2019 Das Remake von Final Fantasy 7 wird ein Riesenprojekt, allein die erste Episode erscheint auf zwei Blu-ray-Discs. Kurios: In wie viele Folgen das bereits enorm umfangreiche Original von 1997 aufgeteilt wird, kann bislang nicht mal der Producer sagen.

    1. Final Fantasy 14 Online Report Zwischen Cosplay, Kirmes und Kampfsystem
    2. Square Enix Final Fantasy 14 erhält Solo-Inhalte und besonderen Magier
    3. Rollenspiel Square Enix streicht Erweiterungen für Final Fantasy 15

    Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
    Ada und Spark
    Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

    Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
    Von Johannes Kanig

    1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
    2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
    3. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

      •  /