Quartalszahlen: Nvidia verdoppelt Gewinn - auch dank Mining

Die Kurve geht weiter steil nach oben: Nvidia konnte Umsatz und Gewinn drastisch steigern, was primär an der Gaming-/Mining-Sparte liegt.

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Mit Chips wie dem GA102 macht Nvidia sehr viel Umsatz.
Mit Chips wie dem GA102 macht Nvidia sehr viel Umsatz. (Bild: Nvidia)

Nvidia hat die Ergebnisse des ersten Quartals 2021 bekannt gegeben: Der Umsatz stieg auf 5,661 Milliarden US-Dollar und liegt damit 84 Prozent über dem Vorjahr, der Gewinn wuchs um 109 Prozent um mehr als das Doppelte auf 1,912 Milliarden US-Dollar an; beides ist erneut Rekord für Nvidia.

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Wie üblich stammt der Hauptanteil des Umsatzes aus der Gaming-Sparte, diese erzielte alleine schon 2,760 Milliarden US-Dollar. Dazu sagt Nvidias Finanzchefin Colette Kress allerdings: "Wir glauben, dass Gaming auch von der Crypto-Mining-Nachfrage profiziert, allerdings ist der genaue Anteil schwer zu bestimmen." Die dedizierten CMPs (Cryptocurrency Mining Processor) sollen zusätzlich zu den Gaming-Karten einen Umsatz von 155 Millionen US-Dollar eingebracht haben.

Die anderen Abteilungen wuchsen teilweise ebenfalls signifikant: Im Datacenter-Bereich konnte Nvidia den Umsatz um 79 Prozent auf 2,048 Milliarden US-Dollar erhöhen und die OEM-Sparte (inklusive der CMPs!) machte gleich 137 Prozent mehr Umsatz; absolut 327 Millionen US-Dollar sind jedoch im Kontext wenig relevant. Der von Nvidia seit Jahren vorangetriebene Automotive-Bereich stagniert aufgrund der starken Konkurrenz bei gerade einmal 154 Millionen US-Dollar.

6,3 Milliarden US-Dollar in Q2/2021 angepeilt

Ungeachtet der sehr schlechten Verfügbarkeit und der oft absurd hohen Preise verkaufen sich Geforce-Grafikkarten offenbar sehr gut, baldige Neuvorstellungen wie die Geforce RTX 3080/3070 Ti dürften den Absatz weiter ankurbeln. Für das zweite Quartal 2021 erwartet Nvidia einen Gesamtumsatz von gleich 6,3 Milliarden US-Dollar, davon sollen 400 Millionen US-Dollar einzig auf die CMP-Karten entfallen.

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Anfang März 2021 gewann Nvidia eine Sammelklage, in der dem GPU-Hersteller vorgeworfen wurde, die wahre Herkunft der Umsätze in der Gaming-Sparte vor allem in China verschwiegen und damit Shareholder getäuscht zu haben. Dem Gericht zufolge konnte die Anklage das jedoch nicht hinreichend beweisen.

NVIDIA-Grafikkarten bei Alternate

Da die Ethereum-Kryptowährung in den kommenden Monaten von Proof of Work auf Proof of Stake umgestellt werden soll, dürfte das extrem energieaufwendige Mining mittels Grafikkarten unattraktiv werden. Einen genauen Termin nannte die Ethereum Foundation nicht, zumindest noch 2021 soll die Umstellung aber erfolgen.

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