Abo
  • Services:

Quartalszahlen: Nvidia meldet Umsatzrekord

Kein Geld mehr von Intel für Lizenzen, dafür alleine fast zwei Milliarden US-Dollar Umsatz durch GPUs: Nvidia hat für das zweite Quartal 2017 exzellente Zahlen vorgelegt. Dank dem Nintendo Switch läuft auch die Tegra-Sparte und im Datacenter-Bereich wurden die ersten Tesla V100 verkauft.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla-Karten von Nvidia
Tesla-Karten von Nvidia (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Nvidia hat die Geschäftszahlen des zweiten Quartals 2017 veröffentlicht. Der GPU-Entwickler erreichte einen Umsatz von 2,23 Milliarden US-Dollar, was ein neuer Rekord ist. Im Vorjahr waren es nur 1,428 Milliarden US-Dollar und im ersten Quartal immerhin 1,94 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn im abgelaufenen Dreimonatezeitraum betrug 583 statt 261 Millionen US-Dollar im Vorjahr.

Stellenmarkt
  1. EUROIMMUN AG, Dassow
  2. Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB), Berlin

Ein Blick in die Sparten zeigt (PDF), womit Nvidia das meiste Geld verdient: 1,897 Milliarden US-Dollar entfallen auf GPUs, wobei die Chips für Gaming-Grafikkarten mit 1,186 Milliarden US-Dollar den größten Anteil haben. Durch die Auslieferung der ersten Tesla V100 mit Volta-Architektur erzielte das Datacenter-Segment einen Umsatz von 416 Millionen US-Dollar. Dazu zählen auch die vorkonfigurierten DGX- und HGX-Systeme sowie die Grid-Server.

Nintendos Switch sorgt für Umsatz

Dank der Zusammenarbeit mit Nintendo macht auch der Tegra-Bereich wieder Umsatz: Im zweiten Quartal 2017 waren es 333 Millionen US-Dollar und damit praktisch so viel wie im ersten Quartal 2017. Im Vorjahr erwirtschaftete Nvidia hier nur 166 Millionen US-Dollar. Im Nintendo Switch steckt ein leicht modifizierter Tegra X1, der im Handheld- und im Dock-Betrieb unterschiedlich hoch taktet. Das Automotive-Segment legte mit 142 Millionen US-Dollar verglichen mit dem Vorjahr um knapp ein Fünftel zu.

Wie Nvidia-Chef Jensen Huang anmerkte, fließen keine Lizenzzahlungen mehr von Intel. Die hatten im Januar 2011 einen Vertrag abgeschlossen (PDF), wonach sie die Grafiktechnologie von Nvidia nutzen dürfen und zuletzt dafür 200 Millionen US-Dollar im Jahr gezahlt. Das Abkommen endete am 31. März 2017 und wurde nicht verlängert.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 225€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 34,99€
  4. 103,90€

_2xs 22. Aug 2017

Haha, ich liebe es wenn niemand Grammatik versteht.

Dwalinn 14. Aug 2017

Kannste behalten, bei mir wird es eher eine GTX 2080 (wenn die Gerüchte stimmen)

Dwalinn 14. Aug 2017

Wodurch AMD Karten überteuert sind und die Nvidia GPUs -mit ohnehin schon guter Preis...


Folgen Sie uns
       


Cinebench R20 auf Threadripper 2950X ausprobiert

Cinebench R20 soll mit bis zu 256 Threads umgehen können.

Cinebench R20 auf Threadripper 2950X ausprobiert Video aufrufen
Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
Verschlüsselung
Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
  2. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar
  3. Outline Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

Google: Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an
Google
Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an

GDC 2019 Google streamt nicht nur so ein bisschen - stattdessen tritt der Konzern mit Stadia in direkte Konkurrenz zur etablierten Spielebranche. Entwickler können für ihre Games mehr Teraflops verwenden als auf der PS4 Pro und der Xbox One X zusammen.
Von Peter Steinlechner


      •  /