Quartalszahlen: Nvidia macht Rekordumsatz von 4 Milliarden US-Dollar

Dank Mellanox und dem Ampere-A100-Beschleuniger für Server läuft Nvidias Geschäft. Der Ausblick ist noch besser.

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Nvidia-CEO Jensen Huang und Mellanox-CEO Eyal Waldman auf der GTC 2019
Nvidia-CEO Jensen Huang und Mellanox-CEO Eyal Waldman auf der GTC 2019 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Nvidia hat die Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2020 vorgelegt (PDF) und vermeldet einen Rekordumsatz. Mit 3,866 Milliarden US-Dollar liegt dieser 50 Prozent über den 2,579 Milliarden US-Dollar des Vorjahresquartals. Der Gewinn stieg von 552 Millionen US-Dollar auf 622 Millionen US-Dollar deutlich weniger stark an.

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Ein Blick in die einzelnen Sparten zeigt, woher das Umsatzwachstum stammt: Der Data-Center-Bereich legte von 655 Millionen US-Dollar auf 1,752 Milliarden US-Dollar zu, wobei es im ersten Quartal 2020 noch 1,141 Milliarden US-Dollar waren. Laut Nvidia-Chef Jensen Huang ist das übernommene Mellanox für 30 Prozent des Data-Center-Umsatzes verantwortlich, der Rest ist primär auf die exzellenten Verkäufe des Ampere-A100-Beschleunigers für Server und Supercomputer zurückzuführen.

Ebenfalls erfolgreich ist die Gaming-Sparte. Hier erreichte Nvidia mit 1,654 Milliarden US-Dollar statt 1,313 Milliarden US-Dollar gut ein Viertel mehr Umsatz. Hintergrund sind den Angaben zufolge vor allem die guten Laptop-Verkäufe, da im April 2020 die Geforce RTX Mobile als Super-Varianten neu aufgelegt wurden. Das Automotive-Segment mit den Drive-Lösungen und das Visualisierungsgeschäft mit den Quadro-Modellen hingegen läuft schlecht, beide Bereiche waren bisher aber ohnehin noch nie sonderlich umsatzstark.

Für das dritte Quartal 2020 erwartet Nvidia einen Umsatz von 4,4 Milliarden US-Dollar bei steigenden Margen und damit erneut einen Rekord. Das lässt sich leicht erklären: In den nächsten Wochen wird Nvidia neue Gaming-Grafikkarten mit Ampere-Technik veröffentlichen, den Anfang sollen die Geforce RTX 3090 und die Geforce 3080 machen. Diese nutzen den GA102-Chip und GDDR6X-Videspeicher. Wie stark die Leistung bei klassischem Raster- und hybridem Raytracing-Rendering ausfällt, gilt es abzuwarten.

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Legendenkiller 24. Aug 2020

Nein haben sie nicht. Die nehmen die Preise die bezahlt werden. Die aktuelle Marktlogik...

Ach 24. Aug 2020

Jo danke, Flüchtigkeitsfehler. 10 bei Vorstellung, und abhängig von der sich zeigenden...

Tou 21. Aug 2020

Auf deutsch: Die neuen GPUs werden noch teurer



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