Quartalszahlen: Nvidia macht 50 Prozent mehr Umsatz im Gaming-Segment

Bei über 3 Milliarden US-Dollar Umsatz konnte Nvidia im Datacenter-Segment um 85 Prozent zulegen und bei Gaming um 52 Prozent. Der Gewinn liegt mit 1,1 Milliarden US-Dollar hoch, Gleiches gilt für die Marge.

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Zwei Geforce Founder's Editions rechts, links ein Custom-Design von Zotac
Zwei Geforce Founder's Editions rechts, links ein Custom-Design von Zotac (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Nvidia hat die Geschäftszahlen für das abgelaufene zweite Quartal 2018 vorgelegt: Der Umsatz stieg verglichen zum Vorjahresquartal von 2,23 Milliarden US-Dollar auf 3,123 Milliarden US-Dollar und der Gewinn von 583 Millionen US-Dollar auf 1,101 Milliarden US-Dollar bei einer Marge von 63 Prozent. Die über 2 Milliarden US-Dollar Umsatz waren vergangenes Jahr noch Rekord, mittlerweile sind rund 3,21 Milliarden US-Dollar die Messlatte. Das GPU- und das Tegra-Business legten im zweiten Quartal 2018 jeweils um 40 Prozent zu, wobei das Gaming-Segment stark abschnitt.

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Ein Blick in die Aufschlüsselung (PDF) zeigt, dass der Geforce-Bereich statt 1,186 Milliarden US-Dollar satte 1,805 Milliarden US-Dollar umsetzte. Das ist mehr, als Konkurrent AMD mit allen Sparten zusammen im zweiten Quartal 2018 erwirtschaften konnte. Noch beeindruckender als das 52-Prozent-Wachstum bei Gaming durch die mittlerweile zwei Jahre alten Pascal-basierten Grafikkarten sind die 85 Prozent bei Datenzentren, dort legte Nvidia dank der Volta-Teslas um 85 Prozent auf 760 Millionen US-Dollar zu.

Bei Professional Visualization zeigt sich ein Zuwachs von 20 Prozent, in diese Sparte fallen die Quadro-Karten. Diese erhalten ab September 2018 eine Auffrischung, denn Nvidia bringt drei Quadro RTX mit Turing-Architektur in den Handel. Die gleiche Technik wird auch für die Geforce RTX im Oberklasse-Bereich verwendet, die ebenfalls in den kommenden Wochen erhältlich sein und den Umsatz im Gaming-Segment im dritten Quartal 2018 wohl weiter steigern werden.

Interessant ist noch Nvidias Einschätzung für Crypto-Mining: Der Hersteller hatte einen Umsatz von 100 Millionen US-Dollar vorhergesagt, er lag mit spezifischen Karten wie der P104-100 aber nur bei 18 Millionen US-Dollar. Nvidia geht daher davon aus, dass Crypto-Mining auf GPUs in den nächsten Monaten kaum eine Rolle spielen wird.

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