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Quartalszahlen: Nvidia erreicht neuen Umsatzrekord

Ein Drittel mehr Umsatz: Nvidia hat im vierten Quartal 2017 einen neuen Rekord aufgestellt. Laut CEO Jensen Huang wird weiter daran gearbeitet, die Verfügbarkeit von Geforce-Karten für Spieler statt für Krypto-Miner sicherzustellen.
/ Marc Sauter
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Nvidia-CEO Jensen Huang (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Nvidia-CEO Jensen Huang Bild: Marc Sauter/Golem.de

Der Grafikkartenhersteller Nvidia hat im vierten Quartal 2017(öffnet im neuen Fenster) einen Rekordumsatz erzielt: Mit 2,91 Milliarden US-Dollar lag dieser rund ein Drittel über dem Vorjahresquartal, der Gewinn stieg gar um rund 70 Prozent auf 1,12 Milliarden US-Dollar. Relevant hierfür sind vor allem zwei Sparten ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ), Datacenter und Gaming. Die Tesla P100 und Tesla V100 genannten Rechenbeschleuniger haben kaum Konkurrenz, weshalb Nvidia sie zu hohen Preisen verkaufen kann. Bei Spieler-Grafikkarten sieht es im Oberklasse-Segment ähnlich aus, da AMDs Radeon RX Vega 64/56 laut Chefin Lisa Su durch Lieferengpässe beim HBM2-Speicher kaum verfügbar sind.

Nvidia Geforce Now (Beta) ausprobiert
Nvidia Geforce Now (Beta) ausprobiert (02:07)

Im Datacenter-Segment konnte Nvidia den Umsatz etwas mehr als verdoppeln, die Sparte erreichte 606 statt 296 Millionen US-Dollar. Dies ist Nvidia-CEO Jensen Huang zufolge auf eine stärkere Nachfrage nach Tesla V100 und den darauf basierenden DGX-Systemen zurückzuführen. Hinzu kommt Nvidia Grid, also die Rechen-Cluster, auf denen beispielsweise Geforce Now läuft.

Der Umsatz im Gaming-Segment stieg verglichen zum Vorjahr von 1,348 auf 1,739 Milliarden US-Dollar. Laut Huang(öffnet im neuen Fenster) ist dies auf das Weihnachtsgeschäft, neue Spiele, iCafe-Aufrüstungen und Krypto-Mining zurückzuführen. Ein wichtiges Thema bei der Besprechung der Quartalszahlen war für Huang daher die Nachfrage an Geforce-Modellen seitens der Miner: Man erkläre den Händlern, wieso sie Spielern den Vorzug geben sollten, und nicht denen, die schürfen.

Einige Shops etwa kombinieren daher Geforce-Grafikkarten mit anderen Produkten, damit diese Bundles für Mining-Kunden preislich weniger attraktiv sind. Noch wichtiger ist es laut Huang aber, mehr GPUs zu produzieren, und das wollte man auch erreichen.


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