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Quartalszahlen: Intels Umsatz und Gewinn sinken

Die Server-Sparte schwächelt und die Flash-Speicher-Abteilung macht noch mehr Minus als sonst: Für Intel war das zweite Quartal 2019 kein sonderlich erfolgreiches, wenngleich der Verkauf des Geschäfts mit 5G-Smartphone-Modems an Apple eine Milliarde US-Dollar bringt.

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Ein Koffer voller Ice-Lake-U-Chips
Ein Koffer voller Ice-Lake-U-Chips (Bild: Intel)

Intel hat die Resultate für das zweite Quartal 2019 veröffentlicht: Verglichen zum Vorjahr sank der Umsatz von 16,962 Milliarden US-Dollar auf 16,505 Milliarden US-Dollar und der Gewinn reduzierte sich von 5,273 Milliarden US-Dollar auf 4,617 Milliarden US-Dollar. Dennoch liegen diese Zahlen über den Erwartungen, zumal Intel zugleich bekannt gab, das eigene 5G-Smartphone-Modem-Geschäft für eine Milliarde US-Dollar an Apple zu verkaufen. Der Deal soll im vierten Quartal 2019 abgeschlossen sein.

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Ein Blick in die einzelnen Sparten zeigt, wieso der Umsatz und der Gewinn niedriger ausfallen als im Vorjahr: Die Client Computing Group, also die Sparte Desktop- und Notebook-Chips, steigerte zwar den Umsatz von 8,728 Milliarden US-Dollar auf 8,841 Milliarden US-Dollar und den Gewinn von 3,234 Milliarden US-Dollar auf 3,737 Milliarden US-Dollar. Die Data Center Group, sprich Server-Produkte, setzte jedoch nur 4,983 Milliarden US-Dollar statt wie zuvor 5,549 Milliarden US-Dollar um und der Gewinn fiel von 2,737 Milliarden US-Dollar auf 1,8 Milliarden US-Dollar. Offenbar verkaufen sich die Cascade Lake AP/SP genannten CPUs eher schlecht.

In diesem Kontext hilft es zudem nicht, dass die Non-Volatile Memory Solutions Group für Flash-Speicher mit 284 Millionen US-Dollar noch mehr Verlust gemacht hat als die 65 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Dieser Rückgang betrifft aufgrund niedriger Preise und Überkapazität aber auch andere große Hersteller wie Flash Forward, Micron, Samsung und SK Hynix. Intels Programmable Solutions Group für programmierbare Schaltungen (FPGAs) verzeichnete ebenfalls ein Minus bei Umsatz und Gewinn.

CEO Bob Swan zufolge liegt der erwartete Umsatz für das dritte Quartal 2019 bei 18 Milliarden US-Dollar, auch das wäre weniger als im Vorjahr. Im vierten Quartal sollen erste Ultrabooks mit Ice-Lake-U-10-nm-Chips erscheinen, Fertigung und Verkauf an Partner sind bereits angelaufen. Derweil ist die Evaluierungsphase für Ice Lake SP, die ersten 10-nm-Server-CPUs, weitestgehend abgeschlossen. Die Prozessoren sind für Ende 2020 geplant, erste Samples haben Partner vorliegen. Vorher erscheint noch Cooper Lake für den gleichen (neuen) Sockel.

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Smartcom5 30. Jul 2019

Ja, aber genau das haben sie doch gemacht? Ironie des Schicksals Krampfhaft die Kunden...

Tom01 29. Jul 2019

richtig so!


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