Quartalszahlen: Intels Serversparte und Fab-Services legen zu

Erstmals hat Intel einen Umsatz mit der Auftragsfertigung gemacht und auch die Xeons verkauften sich besser. Das PC-Geschäft aber schwächelt.

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Ein Wafer mit Ice-Lake-SP-Xeon-Chips
Ein Wafer mit Ice-Lake-SP-Xeon-Chips (Bild: Intel)

Intel hat die Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2021 bekannt gegeben: Verglichen zum Vorjahr stieg der Umsatz von 18,333 auf 19,192 Milliarden US-Dollar und der Gewinn von 4,276 auf 6,823 Milliarden US-Dollar. Hier ist jedoch eine Einmalzahlung von satten 1,707 Milliarden US-Dollar enthalten, die durch nicht näher ausgeführte Eigenkapitalinvestionen entstanden sind.

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Die Client Computing Group blieb mit einem Umsatz von 9,664 Milliarden US-Dollar statt 9,847 Milliarden US-Dollar knapp hinter dem Vorjahr zurück und auch der Gewinn fiel mit 3,317 Milliarden US-Dollar statt 3,554 Milliarden US-Dollar etwas niedriger aus.

Hintergrund des schwächenden PC-Geschäfts sind die gefallenen Verkäufe von Laptop-Chips, der Ausstieg aus dem Home-Gateway-Segment und das Ende der 5G-Modem-Lieferungen an Apple, was der gestiegene Desktop-Absatz nicht ausgleichen konnte.

Ice Lake SP verkauft sich besser

Bei der Data Center Group gab es einen klaren Zuwachs von 5,905 Milliarden US-Dollar auf 6,496 Milliarden US-Dollar und ein leichtes Plus beim Gewinn, der von 1,903 Milliarden US-Dollar auf 2,057 Milliarden US-Dollar stieg. Zuletzt hatte die Sparte geschwächelt, da AMDs Epyc 7003 (Milan) stark nachgefragt sind.

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Auffällig ist, dass das Cloud-Geschäft um 20 Prozent zurückging, das mit Enterprise- und Regierungskunden hingegen um 70 Prozent zulegte. Insgesamt verkaufte Intel aber mehr aktuelle Xeons (Ice Lake SP) zu höheren Durchschnittspreisen, obgleich CFO George Davis einen verringerten Absatz in China benannte. Der Finanzchef verlässt das Unternehmen im Mai 2022, um in den Ruhestand zu gehen.

Erfreulich für Intel ist, dass die sonstigen Sparten wie IoT, Mobileye, die NVM- und die FPGA-Gruppe teils signifikant höhere Gewinne einfahren konnten. Im Präsentationsdeck (PDF) leicht übersehen: Die neuen Intel Foundry Services, also die Auftragsfertigung für Partner, haben erstmals Umsatz generiert. Zudem ist das RAMP-C-Programm für das US-Verteidigungsministerium angelaufen, das künftig Chips im 18A-Verfahren bei Intel produzieren lassen will.

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