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Quartalszahlen: Intels dedizierte GPU läuft und 10 nm bekommt zweite Fab

Mit der DG1 hat Intel erstes lauffähiges Silizium seiner dedizierten Grafikchips im Labor, zudem wird die 10-nm-Kapazität aufgestockt. Derweil gehen Umsatz und Gewinn weniger stark zurück als erwartet.

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Mockup einer Intel-Grafikkarte
Mockup einer Intel-Grafikkarte (Bild: Intel)

Intel hat die Zahlen für das dritte Quartal 2019 veröffentlicht (PDF): Der Umsatz blieb mit 19,19 Milliarden US-Dollar statt 19,163 Milliarden US-Dollar stabil, der Gewinn hingegen fiel von 6,398 Milliarden US-Dollar auf 5,99 Milliarden US-Dollar. Damit hat Intel bessere Ergebnisse erreicht als von den Anlegern erwartet, denn das Vorjahresquartal war ein Rekordquartal für den Hersteller.

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Die Zahlen lassen sich wie folgt aufschlüsseln: Die Data Center Group (CDG) generierte 6,38 Milliarden US-Dollar statt 6,14 Milliarden US-Dollar und macht einen Gewinn von 3,12 Milliarden US-Dollar gegenüber 3,08 Milliarden US-Dollar. Zwar wurden weniger Xeons ausgeliefert, dafür aber zu einem höheren Stückpreis - gerade die Cascade Lake AP mit 56 Kernen sind extrem teuer.

Bei der Client Computing Group (CCG) sah es ähnlich aus. Hier allerdings sank der Umsatz von 10,23 Milliarden US-Dollar auf 9,71 Milliarden US-Dollar und der Gewinn lag bei 4,31 statt bei 4,53 Milliarden US-Dollar. Intel verschiffte ebenfalls weniger Desktop- und Notebook-Chips, jedoch auch hier zu höheren durchschnittlichen Preisen. Gerade die Ice Lake Y/U sind problematisch, da die 10-nm-Kapazität begrenzt ist.

Folgerichtig wird Intel eine der vier Fabs in Chandler im US-Bundesstaat Arizona nutzen, um dort mit 10+ nm zu fertigen (siehe Seekingalpha). Bisher produziert Intel primär in der Fab 28 im israelischen Kiryat Gat, einige wenige (Test-)Chips kommen aus der Fab D1X in Hillsboro im US-Bundesstaat Oregon. Passend dazu sagte Intel, dass lauffähiges Silizium der DG1 (Discrete Graphics 1) eingetroffen sei und sich die dedizierte 7-nm-GPU für 2021 im Zeitplan befinde. Im Treiber gibt es neben der DG1 LP (Low Power) eine DG2 HP (High Power), wobei unklar ist, wo diese Gen12/Xe-Grafikchips eingesetzt werden sollen.

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