Quartalszahlen: Intels Client-Sparte bricht ein und Chipkrise bis 2024
Intel hat die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2022(öffnet im neuen Fenster) vorgelegt: Verglichen zum Vorjahr sank der Umsatz leicht von 19,673 auf 18,353 Milliarden US-Dollar und der GAAP-Gewinn lag bei 8,113 statt 3,361 Milliarden US-Dollar. Hier ist jedoch der Verkauf der McAfee-Sparte(öffnet im neuen Fenster) alias Intel Security für 4,0 Milliarden US-Dollar integriert.
Die einzelnen Geschäftsbereiche zeigen, dass Intels Client-Sparte in den vergangenen Monaten eher schlecht lief, das Server-Segment hingegen zulegte: Die Client Computing Group (CCG) setzte nur noch 9,294 statt 10,723 Milliarden US-Dollar um und der Gewinn fiel von 4,288 auf 2,827 Milliarden US-Dollar. Hintergrund sind schwache Laptop-Absätze, da die Partner vorerst ihr Inventar leeren, statt bei Intel nachzuordern, und Investitionen in zukünftige Produkte.
DCAI legt zu, OEMs werden bemustert
Bei den anderen Abteilungen gab es zuletzt eine Umstrukturierung, weshalb die Zahlen nicht mehr direkt vergleichbar sind. So sind Network & Edge (NEX) und Accelerated Computing Systems & Graphics (AXG) sowie die Intel Foundry Services (IFS) eigene Gruppen, die ehemalige Data Center Group (DCG) umfasst mittlerweile Datacenter & AI alias DCAI. Mit 6,034 statt 4,940 Milliarden US-Dollar stieg der Umsatz deutlich, der Gewinn stagnierte mit 1,686 statt 1,706 Milliarden US-Dollar.
Laut Intel-CEO Pat Gelsinger wurden erste Partner mit den kommenden Xeon-Server-CPUs, den Sapphire Rapids SP, beliefert und erste Raptor Lake für Ultrabook sowie Laptops an die OEMs bemustert. Für das zweite Quartal 2022 erwartet Intel einen Umsatz von rund 18 Milliarden US-Dollar. Derweil dauert die Chipkrise an, Gelsinger zufolge(öffnet im neuen Fenster) wird diese bis mindestens 2024 anhalten.
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