Abo
  • Services:
Anzeige
Das meiste Geld macht Intel im Client-Umfeld.
Das meiste Geld macht Intel im Client-Umfeld. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Quartalszahlen: Intel wächst und 12.000 Mitarbeiter müssen gehen

Das meiste Geld macht Intel im Client-Umfeld.
Das meiste Geld macht Intel im Client-Umfeld. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mehr Umsatz und Gewinn, aber ein Finanzchef und 12.000 Angestellte weniger: Intel hat im ersten Quartal 2016 gute Zahlen vorgelegt. Bis Sommer nächsten Jahres sollen 1,4 Milliarden US-Dollar eingespart werden, doch die Entlassungen kosten viel Geld.

Intel hat die Ergebnisse für das abgelaufene erste Quartal 2016 veröffentlicht (PDF): Der Umsatz stieg verglichen mit dem Vorjahresquartal von 12,781 auf 13,702 Milliarden US-Dollar und der Gewinn leicht von 1,992 auf 2,568 Milliarden US-Dollar. Intel-CEO Brian Krzanich kündigte an, wie vorab durchgesickert ist, das Unternehmen langfristig effizienter aufzustellen. Intel soll durch diesen Schritt führend in einer "smarten, vernetzen Welt" werden. Das R&D-Budget, vor allem bei der Forschung an neuen Nodes, werde nicht gekürzt.

Praktisch geht er mit der Entlassung von rund 12.000 Mitarbeitern einher, was ungefähr elf Prozent der Belegschaft entspricht. 2016 möchte Intel so 750 Millionen US-Dollar einsparen, ab Mitte 2017 sollen es alljährlich 1,4 Milliarden US-Dollar sein. Die Abfindungen kosten jedoch 1,2 Milliarden US-Dollar und werden im zweiten Quartal 2016 verbucht. Parallel zu den Entlassungen wendet sich CFO Stacy Smith einer neuen Rolle im Bereich Fertigung und Vertrieb zu, ein Nachfolger für den Finanzchef-Posten wird derzeit gesucht.

Anzeige

Die Client Computing Group überholt die Data Center Group

Der Quartalsbericht ist der erste, bei dem bestimmte Geschäftsfelder einzeln vermeldet werden. Die Client Computing Group (Desktops, Notebooks und Mobile) setzte 7,549 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn von 1,885 Milliarden US-Dollar um. Die CCG überholt damit die vergangenes Jahr noch stärkere Data Center Group (Server-CPUs und -Plattformen), die ihrerseits zulegte. Der Umsatz und Gewinn belaufen sich auf 3,999 sowie 1,764 Milliarden US-Dollar. Die Internet of Things Group wuchs innerhalb eines Jahres um satte 22 Prozent.

Neu sind die Non-Volatile Memory Solutions Group (NAND-Flash-Speicher), die Intel Security Group und die Programmable Solutions Group (FPGAs von Altera) gelistet. Die NVMSG und die PSG fuhren Verluste ein, der Rest einen maximalen Umsatz und Gewinn von bis zu 557 sowie 123 Millionen US-Dollar. Bei der Programmable Solutions Group lag das Minus allerdings an Abschreibungen. Erste Xeons mit FPGA werden laut Krzanich bereits ausgeliefert.

Für das zweite Quartal 2016 erwartet Intel einen Umsatz von 13 bis 14 Milliarden US-Dollar. Meist ist das zweite Quartal umsatzstärker als das erste.


eye home zur Startseite
cicero 20. Apr 2016

In ein paar Jahren hat Intel die 12000 Mitarbeiter (oder mehr) wieder zugelegt. Dann ist...

cicero 20. Apr 2016

Ist halt so dass gute Unternehmen rechtzeitig eine Wende einleiten. Und bei Themen wie...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Versicherungskammer Bayern, München
  2. ZIEHL-ABEGG SE, Künzelsau
  3. EWE TEL GmbH, Oldenburg
  4. Robert Bosch GmbH, Abstatt


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 22,99€
  2. 6,99€
  3. (-58%) 24,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Niederlande

    Deutsche Telekom übernimmt Tele2

  2. Drive Me

    Volvo macht Rückzieher bei autonomen Autos

  3. Astronomie

    Die acht Planeten von Kepler-90

  4. Fuso eCanter

    Daimler liefert erste Elektro-Lkw aus

  5. Edge

    Eine Karte soll Daten mehrerer Kreditkarten speichern

  6. Netzneutralität abgeschafft

    Die doppelte Selbstentmachtung der US-Internetaufsicht

  7. Private Division

    Rockstar-Games-Firma gründet Ableger für AAA-Indiegames

  8. Klage erfolgreich

    BND darf deutsche Metadaten nicht beliebig sammeln

  9. Neuer Bericht

    US-Behörden sollen kommerzielle Cloud-Dienste nutzen

  10. Übernahme

    Walt Disney kauft Teile von 21st Century Fox



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
4K UHD HDR: Das ZDF hat das Internet nicht verstanden
4K UHD HDR
Das ZDF hat das Internet nicht verstanden
  1. Cisco und Lancom Wenn Spionagepanik auf Industriepolitik trifft
  2. Encrypted Media Extensions Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

King's Field 1 (1994): Die Saat für Dark Souls
King's Field 1 (1994)
Die Saat für Dark Souls
  1. Blade Runner (1997) Die unsterbliche, künstliche Erinnerung
  2. SNES Classic Mini im Vergleichstest Putzige Retro-Konsole mit suboptimaler Emulation

Bundesregierung: Mit verdrehten Zahlen gegen die ePrivacy-Verordnung
Bundesregierung
Mit verdrehten Zahlen gegen die ePrivacy-Verordnung
  1. Druck der Filmwirtschaft EU-Parlament verteidigt Geoblocking bei Fernsehsendern
  2. Rechtsunsicherheit bei Cookies EU warnt vor Verzögerung von ePrivacy-Verordnung
  3. Datenschutz EU-Parlament stimmt ePrivacy-Verordnung zu

  1. Re: Ich finde das mit einer GTX1050 nicht "ultimativ"

    McWiesel | 09:14

  2. AT&T will 108 Milliarden US-Dollar für das...

    taudorinon | 09:12

  3. Re: Respekt

    |=H | 09:10

  4. Re: Infos fehlen

    lester | 09:10

  5. Re: Lobbyarbeit

    emuuu | 09:06


  1. 09:01

  2. 08:58

  3. 08:31

  4. 08:16

  5. 07:53

  6. 07:17

  7. 16:10

  8. 15:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel