Abo
  • Services:
Anzeige
Heatspeader des Core i5-5675C mit Broadwell-Architektur
Heatspeader des Core i5-5675C mit Broadwell-Architektur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Quartalszahlen: Intel verkauft ein Fünftel weniger Desktop-Prozessoren

Heatspeader des Core i5-5675C mit Broadwell-Architektur
Heatspeader des Core i5-5675C mit Broadwell-Architektur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Broadwell-Chips kamen spät in den Handel, die Konsequenz war klar: Intels PC-Sparte hat im zweiten Quartal 2015 weniger Umsatz und Gewinn gemacht. Immerhin ist auf die Server-Gruppe Verlass.

Anzeige

Intel hat die Ergebnisse für das zweite Quartal 2015 bekanntgegeben (PDF) und neben leichtem Gewinn- sowie Umsatzwachstum einige interessante Details zu den Geschäftsbereichen veröffentlicht. Der Prozessorhersteller setzte 13,2 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn von 2,9 Milliarden US-Dollar um. Verglichen mit dem Vorjahresquartal sank Intels Umsatz geringfügig bei etwas mehr Gewinn, sequenziell steigerte sich der Konzern nach einem mäßigen ersten Quartal 2015 deutlich - der Gewinn legte um gut ein Drittel zu.

Spannend sind die Zahlen aus den einzelnen Geschäftsbereichen: Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2014 gibt Intel an, im ersten Halbjahr 2015 ein Fünftel weniger Desktop-Prozessoren verkauft zu haben. Letztes Jahr konnten Kunden noch beim Haswell-Refresh und den Übertakter-Chips namens Devil's Canyon zugreifen, dieses Jahr stellte Intel einzig zwei Broadwell-Modelle vor. Im Notebook-Segment kommt Broadwell ebenfalls nicht so gut an wie Haswell, Intel verkaufte vier Prozent weniger Chips. Einziger Erfolg: Intel konnte fast ein Viertel mehr Tablet-Prozessoren in den Handel drücken.

Consumer-Geschäft leidet unter Broadwell und der ehemaligen Mobile-Sparte

Folgerichtig sehen die Zahlen der Client Computing Group (CCG) schlecht aus. Dieser Geschäftsbereich kombiniert seit einigen Monaten die einstige PC Client Group (Desktop- und Notebook-Prozessoren) mit der desaströsen Mobile and Communications Group (Tablet- und Smartphone-Chips sowie Modems), deren Chef Intel verlassen wird. Die CCG setzte verglichen mit dem Vorjahresquartal nur 7,54 statt 8,7 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn von gerade einmal 1,6 statt 2,59 Milliarden US-Dollar um.

Die Data Center Group, also die Server- und Enterprise-Sparte, legte hingegen zu: Der Umsatz stieg um 16 Prozent, der Gewinn stagniert bei rund 1,84 Milliarden US-Dollar. Eine der letzten Neuigkeiten in der Data Center Group waren die für Micro-Server gedachten Prozessoren vom Typ Xeon D. Der Kauf des FPGA-Herstellers Altera wird in den Quartalsergebnissen nur kurz erwähnt, die Geschäftszahlen beeinflusst er vorerst nicht.

Im Bereich Internet der Dinge und Software tut sich wenig, letztere Sparte macht kaum Gewinn - einer der Gründe, warum Intels Präsidentin Renée James zurücktrat. Im dritten Quartal 2015 werden Intels Prozessor-Generation Skylake und Microsofts Betriebssystem Windows 10 veröffentlicht. Intel erwartet einen Umsatz von 13,8 bis 14,8 Milliarden US-Dollar.


eye home zur Startseite
RabbiLöw 04. Aug 2015

Und genau das (Manycores mit sehr hoher Taktrate) macht i.d.R. wenig Sinn bzw...

plutoniumsulfat 16. Jul 2015

Ewiges Wachstum funktioniert nicht.

cr4cks 16. Jul 2015

so ~ gebe ich dir da recht. Danke für die Verbesserung des Wissens über den Hintergrund...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. dSPACE GmbH, Paderborn
  2. Daimler AG, Stuttgart
  3. Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Eschborn
  4. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. GTA 5

    Goldener Revolver für Red Dead Redemption 2 versteckt

  2. Geldwäsche

    EU will den Bitcoin weniger anonym machen

  3. Soziale Medien

    Facebook-Forscher finden Facebook problematisch

  4. Streit um Stream On

    Die Telekom spielt das Uber-Spiel

  5. US-Verteidigungsministerium

    Pentagon forschte jahrelang heimlich nach Ufos

  6. Age of Empires (1997)

    Mit sanftem "Wololo" durch die Antike

  7. Augmented Reality

    Google stellt Project Tango ein

  8. Uber vs. Waymo

    Uber spionierte Konkurrenten aus

  9. Die Woche im Video

    Amerika, Amerika, BVG, Amerika, Security

  10. HTTPS

    Fritzbox bekommt Let's Encrypt-Support und verrät Hostnamen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
360-Grad-Kameras im Vergleich: Alles so schön rund hier
360-Grad-Kameras im Vergleich
Alles so schön rund hier
  1. USB-C DxO zeigt Ansteckkamera für Android-Smartphones
  2. G1 X Mark III Erste Kompaktkamera mit APS-C-Sensor von Canon
  3. Ozo Nokia hat keine Lust mehr auf VR-Hardware

E-Ticket Deutschland bei der BVG: Bewegungspunkt am Straßenstrich
E-Ticket Deutschland bei der BVG
Bewegungspunkt am Straßenstrich
  1. Handy-Ticket in Berlin BVG will Check-in/Be-out-System in Bussen testen
  2. VBB Schwarzfahrer trotz Handy-Ticket

LG 32UD99-W im Test: Monitor mit beeindruckendem Bild - trotz unausgereiftem HDR
LG 32UD99-W im Test
Monitor mit beeindruckendem Bild - trotz unausgereiftem HDR
  1. Android-Updates Krack-Patches für Android, aber nicht für Pixel-Telefone
  2. Check Point LGs smarter Staubsauger lässt sich heimlich fernsteuern

  1. Re: Immer noch kein Tweet von Trump

    cicero | 22:16

  2. Re: Was macht ein Operation System "einfach"?

    Mr Miyagi | 22:14

  3. Re: Und 2m daneben...

    jeckoBecko | 21:43

  4. Re: Austauschbare Staubfilter!!11111

    honna1612 | 21:36

  5. Re: Warum kein Alien uns unangekündigt besuchen wird

    ChMu | 21:29


  1. 14:17

  2. 13:34

  3. 12:33

  4. 11:38

  5. 10:34

  6. 08:00

  7. 12:47

  8. 11:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel