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Quartalszahlen: Intel mit Rekordjahr trotz 4 Milliarden Verlust

Das bisher beste Resultat: Intel hat im vierten Quartal 2014 erneut den höchsten Umsatz sowie Gewinn der Firmengeschichte erzielt. Die Mobile-Abteilung aber verzweifelt weiterhin.
/ Marc Sauter
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3DMark Ice Storm Unlimited auf einem Intel-Referenz-Smartphone (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
3DMark Ice Storm Unlimited auf einem Intel-Referenz-Smartphone Bild: Marc Sauter/Golem.de

Intel hat im vierten Quartal die Erwartungen der Analysten übertroffen und noch bessere Zahlen als erhofft geliefert (PDF(öffnet im neuen Fenster)). Der Konzern vermeldete einen Umsatz von 14,72 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn von überraschend hohen 3,66 Milliarden US-Dollar. Auf das Jahr gerechnet erzielte Intel somit einen Umsatz von 55,87 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 11,7 Milliarden US-Dollar.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte Intel den Umsatz um 6 Prozent und den Gewinn um 25 Prozent steigern, im dritten Quartal 2014 lag der Umsatz noch bei 14,55 Milliarden US-Dollar und der Gewinn bei 3,32 Milliarden US-Dollar.

Was diese Zahlen nicht zeigen: Die Mobile and Communications Group ist erneut für einen Milliardenverlust verantwortlich. Die für Smartphone- und Tablet-Chips sowie Modems zuständige Sparte kam im vierten Quartal 2014 auf einen negativen Umsatz von 6 Millionen US-Dollar und einen Verlust von 1,11 Milliarden US-Dollar. 2014 summierte sich der Verlust somit auf 4,21 Milliarden US-Dollar. Intel versucht seit Monaten, Marktanteile zu erreichen.

Deutlich besser sieht es bei der Data Center Group aus. Die Serversparte lieferte mehr Prozessoren (vor allem Haswell-EP) bei höheren Preisen aus, der Gewinn war im vierten Quartal 2014 rund 39 Prozent höher als im Vorjahresquartal. Erfolgreicher ist nur die für Desktop- und Notebookprozessoren verantwortliche PC Client Group: Diese machte mit 8,87 Milliarden US-Dollar gut die Hälfte des Umsatzes aus, die DCG kommt auf 4,09 Milliarden US-Dollar.

Für das erste Quartal 2015 erwartet Intel einen Umsatz von 13,2 bis 14,2 Milliarden US-Dollar bei einer Marge von etwa 60 Prozent. Für Forschung und Entwicklung möchte der Hersteller 4,9 Milliarden US-Dollar ausgeben.

Zur Einordnung: Das ist kaum weniger, als Konkurrent AMD komplett 2014 an Umsatz erreicht haben dürfte – pro Quartal waren das bisher rund 1,4 Milliarden US-Dollar. Die Zahlen zum vierten Quartal und den Jahresabschluss 2014 gibt AMD am 20. Januar 2015 bekannt.


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