Quartalszahlen: Intel legt dank PC-CPUs zu, verliert bei Mobilgeräten

Die Nachfrage nach PCs steigt durch das Supportende von Windows XP wieder, und davon profitiert Intel unmittelbar. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz um 8 Prozent steigern und übertraf damit auch die eigenen Prognosen. Schwierig bleibt das Geschäft mit SoCs für Tablets und Smartphones.

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Quartalszahlen: Intel legt dank PC-CPUs zu, verliert bei Mobilgeräten
(Bild: Pichi Chuang/Reuters)

Im soeben abgeschlossenen zweiten Quartal seines Geschäftsjahres hat Intel einen Umsatz von 13,8 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von knapp 2,8 Milliarden erzielt. Damit übertraf der Chiphersteller sowohl die Erwartungen der Analysten als auch die eigenen Vorhersagen. Gegenüber dem Vorjahresquartal legten der Umsatz um 8 Prozent und der Nettogewinn sogar um 45 Prozent zu.

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Dieses Wachstum stammt vor allem aus der gestiegenen Nachfrage nach PCs mit x86-CPUs, denn die "PC Client Group" konnte 9 Prozent mehr Umsatz als im ersten Quartal erzielen, und im Vergleich zum Vorjahresquartal noch 6 Prozent. Intels Abteilung für Rechenzentren steigerte den Umsatz bezüglich der beiden Quartale um 14 und 19 Prozent.

Problematisch bleibt für Intel die "Mobile Communications Group", zu der neben den Atom-SoCs auch die von Infineon übernommenen Funkmodule gehören. Ihr Umsatz fiel im zweiten gegenüber dem ersten Quartal 2014 um 67 Prozent, verglichen mit dem zweiten Quartal 2013 sogar um 83 Prozent.

Durch die Steigerungen der PC- und Serverabteilung erwartet Intel dennoch für das Gesamtjahr 2014 eine Gewinnsteigerung von 5 Prozent, was mehr ist, als das Unternehmen bisher prognostiziert hatte. Einen Teil dieser Einnahmen will der Konzern für weitere Aktienrückkäufe und eine Erhöhung der Dividende verwenden. Die Aktionäre nehmen das trotz des schwachen Mobilgeschäfts gut auf: Am Vormittag nach Bekanntgabe der Quartalszahlen legte die Intel-Aktie an der Frankfurter Börse um gut 6 Prozent zu.

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