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Quartalszahlen: Intel erzielt dank der PC-Sparte einen Umsatzrekord

Der PC ist tot, es lebe der PC! Intels Notebook-Geschäft läuft dank Kaby Lake prächtig, auch die Server - und die FPGA -Gruppe legen gute Zahlen vor. Beim Flash-Speicher aber machte Intel Minus.
/ Marc Sauter
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Wafer mit Kaby-Lake-Chips (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Wafer mit Kaby-Lake-Chips Bild: Marc Sauter/Golem.de

Intel hat im dritten Quartal 2016 den höchsten Umsatz der Firmengeschichte erwirtschaftet ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ): Der stieg verglichen mit dem Vorjahr von 14,47 Milliarden US-Dollar auf 15,78 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn lag bei 3,38 Milliarden US-Dollar statt bei 3,11 Milliarden US-Dollar und erhöhte sich somit ebenfalls um knapp zehn Prozent. Intel hatte im Vorfeld die Prognose für das vergangene Quartal angezogen(öffnet im neuen Fenster) – und diese auch erfüllt.

Ein Blick in die Spartenzahlen zeigt, dass das PC-Geschäft einen großen Anteil am Ergebnis hat: Die Client Computing Group konnte 8,89 statt 8,51 Milliarden US-Dollar umsetzen. Vor allem aber kletterte der Gewinn von 2,43 auf satte 3,33 Milliarden US-Dollar. Hintergrund sind die Ultrabook-Chips namens Kaby Lake und die für Mini-PC sowie günstige Convertibles und Notebooks gedachten Apollo Lake . Beide Prozessor-Familien wurden im dritten Quartal für das Weihnachtsgeschäft produziert.

Das Server-Geschäft brummt ebenfalls

Gute Resultate konnte auch die Data Center Group, Intels Server-Sparte, erreichen: Der Umsatz stieg von 4,14 auf 4,54 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn von 2,11 statt 2,13 Milliarden US-Dollar. Nah mit der DCG verbunden ist die Programmable Solutions Group, unter welcher Intel die FPGAs (Field Programmable Gate Arrays) der zugekauften Altera-Tochter verbucht. Neue Modelle wie der Stratix 10 sorgen für einen Umsatz von 649 Millionen US-Dollar bei einem Gewinn von 78 Millionen US-Dollar.

Die Non-Volatile Memory Solutions Group, zu der auch die 3D-Xpoint-Produkte wie der Optane Memory 8000p und sechs neue SSD-Reihen mit 3D-Flash-Speicher zählen, wies einen Verlust von 134 Millionen US-Dollar aus. Schon seit mehreren Quartalen nicht mehr einzeln aufgeführt ist die Mobile-Sparte, in welche unter anderem die Modems fallen. Dabei wäre es interessant gewesen, zu sehen, wie viel Umsatz und Gewinn Intel durch das XMM 7360 in Apples iPhone 7 (Plus) erwirtschaften konnte.

Für das vierte Quartal 2016 erwartet Intel einen Umsatz von 15,7 Milliarden US-Dollar, allerdings bei einer Marge von 61 statt knapp 65 Prozent.


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