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Quartalszahlen: Apple mit Rekordgewinn, doch iPhone-Verkäufe enttäuschen

Apple kann erneut mit einem hohen Gewinn- und Umsatzzuwachs glänzen. Doch der Konzern verkaufte etwas weniger iPhones, als die Analysten erwartet hatten.

Artikel veröffentlicht am ,
Konzernsitz von Apple
Konzernsitz von Apple (Bild: Ryan Anson/AFP/Getty Images)

Apple hat in seinem vierten Finanzquartal 2015 den Gewinn um 31 Prozent, von 8,47 Milliarden US-Dollar (1,42 US-Dollar pro Aktie) auf 11,12 Milliarden US-Dollar (1,96 US-Dollar pro Aktie), gesteigert. Das gab das Unternehmen am 27. Oktober 2015 nach Börsenschluss in New York bekannt. Der Berichtszeitraum endete am 26. September.

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Der Umsatz stieg um 22 Prozent auf 51,5 Milliarden US-Dollar, nach 42,12 Milliarden US-Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Apple ist weiter hochgradig abhängig von seinem Kernprodukt iPhone. Das Smartphone erwirtschaftet fast zwei Drittel des Umsatzes und einen noch größeren Anteil am Gewinn des Konzerns. Apple verkauft seine aktuellen iPhone-Modelle iPhone 6s und 6s Plus seit dem 25. September, womit nur zwei Verkaufstage in den aktuellen Quartalsbericht einfließen.

Apple verkaufte 48,04 Millionen iPhones, nach 39,27 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die Analysten, die das Fortune Magazine befragte, hatten jedoch 48,72 Millionen verkaufte iPhones erwartet - ein Zuwachs um 24 Prozent. Einige Analysten prognostizierten dagegen einen Rückgang des Verkaufs. Dialog Semiconductor, Hersteller von Energiemanagementchips für das iPhone und andere Apple-Produkte, hatte am Montag einen niedrigeren Gewinn als erwartet vorgelegt und beim Ausblick enttäuscht. RBC-Capital-Markets-Analyst Amit Daryanani erklärte, Apple sei für den Großteil des Umsatzes von Dialog verantwortlich. Die Apple-Aktie ging danach leicht runter.

Wirtschaftliche Entwicklung in China

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist die wirtschaftliche Entwicklung in China. Bisher konnte Apple gegen den Trend in China weiter stark wachsen. Der dortige Markt ist für Apple inzwischen der zweitgrößte und hat Europa überholt. Die neuen iPhones wurden diesmal im September auch in China eingeführt. Die iPhone-Verkäufe legten in China weiter zu. Auf dem Markt Greater China, der Hongkong und Taiwan einschließt, wuchs der Umsatz um 99 Prozent auf 12,5 Milliarden US-Dollar. Im Vorquartal lag das Wachstum jedoch noch höher.

Apple legt weiterhin keine Umsatzzahlen für seine Apple Watch vor. Sie wird in der Kategorie Other Products zusammen mit dem iPod, Apple TV und Beats ausgewiesen. Der Umsatz stieg hier um 61 Prozent auf 3,04 Milliarden US-Dollar.

Der Umsatz mit dem iPad fiel das siebte Mal in Folge: Die Tablets wurden, gemessen an der Stückzahl, um 20 Prozent weniger verkauft.

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violator 29. Okt 2015

Darf man denn nicht sein System und andere Systeme doof finden? WP ist auch nicht gerade...

ChMu 28. Okt 2015

Sehr konservativ eben. Wie immer.

ChMu 28. Okt 2015

Warum nur die US Konzerne? Du tust ja so als ob VW, Mercedes, Bayer oder Siemens Steuern...

chithanh 28. Okt 2015

Jeder darf beliebig viel erwarten. Wenn deine Erwartungen nahe bei den tatsächlichen...

mushroomer 28. Okt 2015

Mmd:D


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